Geschenke und Taktik der verbrannten Erde

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Topper
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Geschenke und Taktik der verbrannten Erde

Beitrag von Topper » Samstag 25. März 2006, 14:36

Grüße,

ich hätte da mal einen Vorschlag. Und zwar:
Mich stört an dem originalen Botf immer die Tatsache, dass es (zumindest in den epischen Schlachten in der WG) kaum kleinere Scharmützel gibt, sondern meistens eine Endschlacht mit ca 90 Schiffen auf jeder Seite.

Man weiss ja wie das ist, da bricht ganz plötzlich der Warpkern eines Ferengiscouts an der klingonischen Grenze oder ein cardassianisches Kolonieschiff bricht, mangels Wartung, einfach im Orbit eines 130er erdähnlichen Planetens auseinander....(ebenfalls nahe der klingonischen Grenze. :wink:)

So kommt es schon mal vor, dass in Runde 7 der tolale Krieg losbricht.

Meiner meinung nach, liegt das daran, dass man den Geschädigten nicht angemessen entschädigen kann.

Mein Vorschlag lautet daher, die Möglichkeit einzubauen eigene Schiffe der anderen Partei übergeben zu können. Weiterhin solle es möglich sein, Kolonien auf den Gegner zu überschreiben, so quasi als "Geschenk".

Programiertechnisch stelle ich mir das eigentlich einfach vor. Man müsste lediglich im Diplomatiebildschirm eine Möglichkeit einbauen um z.B. die Koordinate "a14" an Partei "Hanuhr" zu übergeben. Natürlich mit einem entsprechendem Moralmalus.

Weil ich schon gerade mal am Vorschläge machen bin, würde ich mich auch dafür aussprechen, die Taktik der verbrannten Erde zu unterbinden. Wer kennt das nicht, man nimmt mit einem paar Truppentransportern ein Sytem von einer Hauptrasse ein und siehe da, alle Gebäude wurden abgerissen (natürlich reiner Zufall :roll: ).

Das halte ich nicht für sinnvoll. Wenn man sowas schon zulässt sollte das mit einem massiven Moralmalus für das übrige Imperium bestraft werden. (und da meine ich nicht minus 3 moral oder so....)

Also, was haltet ihr davon?

Topper

Ares
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Beitrag von Ares » Samstag 25. März 2006, 17:22

ich finde die idee eig. recht gut, aber bin warsch. auch nicht gefragt :lol:

aber wenn wir schon beim thema sind:
Was mir bei botf gefehlt hat, war eig. das zuteilen von schiffen. D.h. einen anderen Spieler als General einteilen zu können/ oder eben das oben angesprochene verschenken von schiffen&flotten

Rautzebautze
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Beitrag von Rautzebautze » Sonntag 26. März 2006, 00:04

So wie ich das sehe haben die Hanuhrscouts eigentlich nie Probleme mit ihren Kontinuumkernen sondern vielmehr mit dem Feuer khayrinscher Disruptoren.

Es gibt eben in BOTF keine "kleinen Scharmützel". Wenn du meine Schiffe angreifst und zerstörst dann ist das ein Kriegserklärung, ganz einfach. Ausserdem war es ja schon immer so das du die Möglichkeit hattest mich über Geldgeschenke für meine Verluste zu entschädigen aber ich könnte mich nicht entsinnen das du jemals Gebrauch davon gemacht hast. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten das du als Khayrin dem Hanuhr zum Beispiel ne handvoll Schlachtschiffe oder ne Kolo freiwillig übergeben würdest ??? Also ich halte diese Option nicht für sinnvoll da nie jemand irgendwas verschenken wird, ich zumindest nicht.

Die Taktik der verbrannten Erde halte ich für ein legitimes taktisches Mittel. Die "Belohnung" deiner Eroberung ist ja schon das ich ab dann ein System weniger habe. Im Krieg lässt man ja auch nicht die Panzerfabrik samt Munition stehen wenn man sie nicht mehr gegen den Feind verteidigen kann, da sprengst du vorher auch alles.

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Zunder
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Beitrag von Zunder » Sonntag 26. März 2006, 02:12

Zur Taktik der verbrannten Erde:

Ich bin auch der Meinung von Topper, dass das eine Unsitte ist und abgeschafft gehört. Man könnte es ja so machen, dass man nur eine Maximalanzahl an Gebäuden abreißen kann. Es dauert ja schließlich seine Zeit bis man meinetwegen 10 Bauhütten wegsprengt.

Hellgor
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Beitrag von Hellgor » Sonntag 26. März 2006, 04:22

huhu

also die idee mit den geschenken finde ich sehr gut mir hat das auch schon immer bei der civ reihe gefallen und ist ne gute möglichkeit z.b frieden zu bekommen wenn man ihn mal dringend braucht.:twisted:

zum thema verbrannte erde
meintest du damit wenn man einen planeten ganz vernicht hat?
oder das wenn man den planeten ein nimmt viele gebäude abgerissen sind?

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Beitrag von Zunder » Montag 27. März 2006, 13:13

Bei Rautze hat man in der Regel ein komplett leeres System eingenommen, dass man dann kolonisieren darf.

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Beitrag von Rautzebautze » Montag 27. März 2006, 17:02

@hellgor

Auch in BOTF konnte man seinem Mitspieler Geschenke zukommen lassen aber wie ich schon sagte, ich spiele das seit 6 Jahren und hab noch nicht ein einziges Geschenk bekommen, also bezweifel ich das dies jemals vorkommen würde.

@verbrannte Erde

Da meine werten Mitspieler leider nicht so ehrenvoll sind wie ich kommt es eigentlich immer vor das man hinterhältig von irgendwo angegriffen wird. Meistens is die FLotte grad woanders oder wird bei so einer feigen Aktion ohne Kriegserklärung vernichtet. In der Zeit wo man sich dann nicht mehr verteidigen kann ist es dann manchmal nötig Systeme die man nicht mehr halten kann nutzlos zu machen, sprich alle Gebäude abzureißen.

Ich wäre ja auch schön blöd die komplette Industrie und Geheimdienst stehen zu lassen wenn ich sehe das das System nächste Runde dem Feind gehört. Wie schon erwähnt, ich Krie sprengt man auch Brücken, Tunnel, Fabriken usw. also warum hier nicht auch.

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 27. März 2006, 22:56

Mein Vorschlag lautet daher, die Möglichkeit einzubauen eigene Schiffe der anderen Partei übergeben zu können. Weiterhin solle es möglich sein, Kolonien auf den Gegner zu überschreiben, so quasi als "Geschenk".
Programmiertechnisch gesehen wäre das gar kein Problem. Die Frage nach dem Nutzen stellt sich mir aber. Eigentlich wollte ich es nicht, dass man Schiffe und Kolonien "verschenken" kann. Wenn das aber von der Mehrheit gewünscht wird, dann baue ich es ein.
Weil ich schon gerade mal am Vorschläge machen bin, würde ich mich auch dafür aussprechen, die Taktik der verbrannten Erde zu unterbinden.
Ich finde diese Art und Weise auch nicht schön, aber taktisch gesehen ist es nunmal das Beste was man machen kann. Warum dies verbieten? Man könnte den Gebäudeabriss höchstens in irgendeiner Weise einschränken, z.B. maximal 5 Gebäude dürfen pro Runde in einem System abgerissen werden. Aber macht das Sinn?

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Mentat
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Beitrag von Mentat » Dienstag 28. März 2006, 08:24

Also Kolonien bzw. auch Systeme sollte man schon übertragen können.
Bei Grenzstreitigkeiten ist das eine sehr schöne Variante, um einen Full Scale War aus dem Weg zu gehen. Dazu sollte es nach kurzer Zeit eines Konfliktes vielleicht schon eine Option geben, die durch Abtausch von Kolonien, Sektoren oder Credits einen schnellen Frieden zulässt, der auch den langfristigen Beziehungs-Schaden minimiert. Brutale Eroberungen und lange Bombardements von Planeten sollten nachhaltig negativ auf die Beziehungen zwischen Völkern wirken. Auch sollte man die Funktion der Neutralen Zonen überdenken, da ist spieltechnisch einiges drinnen.
Es gibt eben in BOTF keine "kleinen Scharmützel". Wenn du meine Schiffe angreifst und zerstörst dann ist das ein Kriegserklärung, ganz einfach. Ausserdem war es ja schon immer so das du die Möglichkeit hattest mich über Geldgeschenke für meine Verluste zu entschädigen aber ich könnte mich nicht entsinnen das du jemals Gebrauch davon gemacht hast. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten das du als Khayrin dem Hanuhr zum Beispiel ne handvoll Schlachtschiffe oder ne Kolo freiwillig übergeben würdest ??? Also ich halte diese Option nicht für sinnvoll da nie jemand irgendwas verschenken wird, ich zumindest nicht
Aus meiner Sicht ein weiteres Argument gegen die Hanuhr als Grossmacht :P. Denn die Khayrin haben bzw. mussten sehr wohl schon Kolonien an andere Grossmächte abgeben. Aber alleine die Vorstellung, was sie in so einer Situation mit den Hanuhr machen würden, bringt mich zum schmunzeln. Aber andererseits sollen die Hanuhr ja eine Grossmacht bleiben. Man könnte dennoch die "Funktion" der Hanuhr im Spiel etwas ändern. Ich bringe hierzu etwas ein, was ich persönlich als Revolution im Grunddenken von Spielen ansehe. Dies ist mehr oder weniger eine Erfindung eines Bekannten von mir, der Spiele-Erfinder ist.

Man gibt den unterschiedlichen Rassen unterschieldich Spielmethoden und auch Siegbedingungen. Um nur mal die Hanuhr rauszustreichen:
Während alle anderen Rassen darauf aus sind zu expandieren und militärisch bzw. diplomatisch zu einer Dominanz in dem Quadranten zu kommen, müssten die Hanuhr vor allem Handelsnetzwerke aufbauen. Dabei könnte man ihre Expansion in Sachen Kolonien weitgehend minimieren, während ohne ihnen praktisch kaum ein gewinnbringender Handel stattfindet. Um dies umzusetzen, könnten die Hanuhr z.B. Handelsbasen bauen, die sie in möglichst vielen Systemen errichten müssen. Dazu benötigen sie natürlich die Konzession der Imperien, und müssen denen auch einen Teil des Gewinns abliefern. Die Hanuhr hätten dann "gewonnen", wenn sie die Mehrheit aller Handelsbörsen kontrollieren würden. Dies werden die anderen Grossmächte natürlich neben ihrer Expansion im Auge behalten müssen. Vor allem, wenn diese finazielle Kontrolle darin ausartet, das man dazu gezwungen werden kann jemanden zu attackieren bzw. zu befrieden, wenn man das auch eigentlich gar nicht vorhat. Also klassisches Oligarchie-Verhalten der Hanuhr -> "Wer zahlt schafft an!"

Ist aber nur mal ein Hirngespinnst, würde aber meines Erachtens echt Spass machen, die Galaxie mit der Macht der Credits zu kontrollieren. ^^

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Beitrag von Rautzebautze » Dienstag 28. März 2006, 14:13

Also um es noch mal deutlich zu widerholen, die Hanuhr werden als Großmacht bestehen bleiben :!: Sollten weiterhin gewisse User dagegen hetzen muss ich wohl bald mal meine erste Verwarnung aussprechen :wink:

Zu der Sache die du unten beschrieben hast kann ich nur sagen das dies schon längst eingebaut ist :D Ich weiß nicht genau ob wir es schon explizit irgendwo beschrieben haben aber es wird unterschiedliche Siegbedingungen geben. Wie ja bekannt ist wird es in unserem Spiel eine Warenbörse geben. Man hat die Möglichkeit an dieser Börse für jeden Rohstoff ein Monopol zu erwerben. Besitzt man dieses wird man prozentual an allen Transaktionen beteiligt die in der Map mit diesem Rohstoff getätigt werden. Besitzt man eine gewisse Menge an Monopolen hat man das Spiel gewonnen.

Eine weitere neue Siegbedingung wird über den eingebauten Senat möglich sein und ähnlich funktionieren wie ein Diplomatiesieg in Civilisation. Diese Siegart ist am ehesten für die Konföderation gedacht.

Auch die anderen Völker haben noch spezielle Siegmöglichkeiten aber wir möchten ja nicht alles veraten um noch paar Neuigkeiten beim erscheinen verkünden zu können :wink:

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Beitrag von Topper » Freitag 31. März 2006, 15:49

Es gibt eben in BOTF keine "kleinen Scharmützel".
@ Rautze

und genau das war der Grund warum ich diesen thread aufgemacht habe...weil ich diesen Umstand nervig finde
Du willst doch nicht ernsthaft behaupten das du als Khayrin dem Hanuhr zum Beispiel ne handvoll Schlachtschiffe oder ne Kolo freiwillig übergeben würdest ??? Also ich halte diese Option nicht für sinnvoll da nie jemand irgendwas verschenken wird, ich zumindest nicht.
Blos weil du keine Geschenke von mir bekommst, muss man ja nicht gleich die Möglichkeit generell ausschließen dies zu tun :wink:

Ich halte es da eher wie Hellgor. Mir hat das bei Civ* (*als CD und DVD zu erwerben :wink: ) auch sehr gut gefallen. Das Diplomatiemenu hat einfach mehr Spielraum gelassen und vor allem hat es auch mehr Spaß gemacht. Klar konnte man bei Botf auch Geld verschenken aber immer nur das schnöde Geld is doch öde. Wenn man als Konföd mal ein Rothschiff hat oder wie auch immer, das ist doch lustig.

Zur verbrannten Erde:
Ich finde diese Art und Weise auch nicht schön, aber taktisch gesehen ist es nunmal das Beste was man machen kann. Warum dies verbieten?
@ Puste

Klar ist das das taktisch beste aber ein System mit 380Mio Menschen oder Hanuhr komplett niederzubrennen hat, meiner Meinung nach, mit der Realität nix zu tun. Schon mal dran gedacht, was deine eigene Bevölkerung, auch außerhalb des Systems, dann von dir denkt? Abspalten wird die sich, oder dich meucheln, je nachdem ;).

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Beitrag von ftranschel » Freitag 31. März 2006, 16:03

DS9 - What you leave behind, part 2.


Gründerin: "Es reicht mir mit diesen Cardassianern. Vernichtet sie."

Weyoun VII: "Gründerin, welche Cardassianer?"

Gründerin: "Alle wie sie da sind. Fangt auf dem Planeten an."

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Beitrag von Topper » Freitag 31. März 2006, 16:46

Trauriger Einzelfall. :wink: Außerdem war das ja eine Kriegserklärung praktisch gegen ein vorher verbündetes Volk. Da is das dann so wie mit normalem Systembombardement und vollständige Ausrottung.

Von mir aus könnte man es ja so regeln, dass man sich auf eingenommenen System ein paar Runden mit irgendwelchen Saboteuren rumschlagen muss.

Oder noch besser... Man müsste Kolonien evakuieren können um zu vermeiden, dass sie dem Feind in die Hände Fallen.
(die Frage wäre dann nur, wohin Evakuieren...)

Aber die pauschale Möglichkeit ganze Systeme abzuwracken halte ich immernoch für unpassend.

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Beitrag von Rautzebautze » Samstag 1. April 2006, 13:54

Also nachdem unsre illustre Runde gestern Abend mal wieder komplett zusammensaß wurde beschlossen das man Geheimdienst-, Forschungs-, und Produktionsgebäude abreißen kann allerdings keine Farmen. So soll verhindert werden das die eigenen Leute umgebracht werden und nur die wirtschaftliche Basis vernichtet wird. Ich denke diese Lösung ist fair und alle können mit ihr leben :lol:

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Beitrag von Zunder » Sonntag 2. April 2006, 20:41

Is auch ne gute Idee Topper, man könnte ja n neues System kolonisieren oder die auf eigene verteilen, die nicht ganz voll sind. Da könnte man ja auch Ziviltransporter rein nehmen, für solche Fälle.

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