Siegbedingungen und Senat

Hier hinein gehört alles was man über das Projekt diskutieren kann und welche nicht in die anderen Diskussionsbereiche passen
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Sir Pustekuchen
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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 8. Juli 2006, 16:04

In BotE kann es sich aber, wie auch in Botf, immer anders zutragen. Z.B. das Omega Allianz und die Hanuhr Handelsunion werden innige Freunde. Die Konföderation und die Cartarer gehen eine Allianz ein. Und wer weiß, vielleicht hätte sich bei einer anderen Konstellation auch ein Senat gebildet.

Nun zum Senatssieg (=> Diplomatiesieg):
Ein grobes Konzept habe ich schon. Die Idee mit dem Senat habe ich von MoO3. Mir hat das dort gefallen, dass macht das Spiel überraschender und spannender, sowie abwechslungsreicher. Ich habe in dieser Richtung aber noch nix geproggt. Ich möchte erstmal die Grundfunktionen fertigstellen (fehlt nur noch Geheimdienst, dann kommt Senat dran). Da ich ein Konzept habe, werde ich mal deine Fragen soweit ich kann beantworten. Weiß ich hier schreibe muss aber nicht bindend sein, man kann darüber diskutieren.

1. Nein (wichtige Frage: Wie kommt im Spiel der Senat zu stande? Sobald sich 2 Hauptrassen treffen? Oder 3? Oder nur bei der Konfed?)
2. Nein, nur wenn er einen Antrag stellt und der bewilligt wird)
3. k.A. (tendiere zu ja)
4. Ja
5. Für alle! Auch die bei der Abstimmung "nein" angekreuzt haben!
6. k.A. (tendiere zu relative)
7. k.A. wahrscheinlich kommt man nicht in den Genuss von Gesetzen/Abstimmungen mit positiven Auswirkungen, z.B. galaktische Olympiade im eigenen Heimatsystem -> +25 Moral überall
8. Ja
9. bei Wiederwahl -> Senatssieg
10. welche genau? Hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Denke aber über alles Mögliche -> Vorschläge!!!
11. Anzahl Systeme oder Anzahl Bevölkerung
12. Gesetze können jederzeit vorgeschlagen werden, Wahlen sowie Abstimmungen finden regelmäßig statt, z.B. aller 25 Runden
13. k.A. (tendiere bei Minors zu ja, bei Majors zu nein)
14. Nein
15. k.A. z.B. 25 Runden
16. Nein
17. Nein (trotzdem würden mich deine Winkelzüge interessieren)
18. Nein
19. Geheim (vlt. durch Gesetz Möglichkeit der offenen Wahlen)
20. Ja

Programmiertechnische Beschränkungen sind erstmal nicht vorhanden. Natürlich sollten Gesetze aus BotE kein C&C machen oder so. Gesetzte wie z.B. "Alle Senatmitgliedsrassen müssen ihrer Bevölkerung einen zusätzlichen Urlaubstag einräumen: Vorteil +1 Moral, Nachteil -10% IP auf allen Systemen" sind möglich.

Alex
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Beitrag von Alex » Freitag 14. Juli 2006, 11:36

Hallo alle zusammen,

danke für deine Antwort Sir Pustekuchen.

zu 17. Senatskasse: Wenn es eine Senatskasse gebe und z.B. alle Senatsmitglieder x% ihres Rundeneinkommens einzahlen müssen, muss dieses Geld von jemanden verwaltet werden. So könnte der amtierende Präsident das Geld hinterziehen. Dazu würde übrigens gut ein Amtsenthebungsverfahren passen. Das Problem ist halt die KI oder?
Ein Feature einzubauen geht schnell, aber um die KI dieses Feature sinnvoll benutzen zu lassen braucht man Monate, für Tests etc.
Wenn dem Senat generell Geld zur Verfügung stehen würde, könnten Beschlüsse gefasst werden um bestimmten Senatsmitgliedern zu helfen.
So könnte ein Senatsmitglied welches im Krieg mit einem nicht-Senatsmitglied ist, jede Runde eine vom Senat zugewiesene Summe erhalten um so sein Militär zu puschen etc.
Aber auf welcher Grundlage soll die KI entscheiden ob sie einer Gesetzesvorlage zustimmt oder nicht?
Wenn man sich vorstellt, dass der Senat sich aus wirtschaftlich schwachen Mitgliedern und wirtschaftlich stärkeren zusammensetzt so könnte das Geld auch zum puschen der Infrastruktur der schwächeren Mitglieder genutzt werden, wie z.B. in der Europäischen Union.

Bei der hier vorgelegten Idee des Senats sehe ich ein logisches Problem:
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll der Spieler souverän alle Entscheidungen in seinem Reich treffen können. Der Senat soll der Idee nach wie die Vereinten Nationen konzipiert sein.
Das Problem welches sich aber nun ergibt ist das der Souverenitätsfrage.
Die Senatsmitglieder müssen sich an die Gesetze des Senats halten! Warum frage ich? Es gibt Länder die in den Vereinten Nationen einen Sitz haben und sich dennoch nicht an alle Resolutionen halten. Das kommt daher, dass die Mitgliedsländer der Vereinten Nationen diese nicht als souveränen Entscheidungsträger ihrer Außenpolitik anerkennen.
Folglich können zwar Resolutionen beschlossen werden, sind aber nicht bindend. Deshalb meine Frage: Warum sollte ein souveräner Staat in BotE einem Senat beitreten, welcher keinen souveränen Anspruch hat, aber trotzdem strikt seinen Gesetzesauflagen folge leisten?
Wenn man sagt, dass die Mitglieder des Senats souverän sind, dann können sie die dort verabschiedeten Gesetze doch ruhig missachten.
Mit den Vollmachten mit welchen der Senat hier ausgestattet werden soll, kann man ihn ruhig Souverän nennen. Denn die Mitglieder haben nur die Möglichkeit des Austrittes, was von den restlichen Mitgliedern eigentlich als Sezession angesehen werden müsste. Sobald ein Gesetz zum Nachteil des Staates xy ist, tritt es aus. Dies ist ja auch gut nachvollziehbar, warum sollen Nachteile in Kauf genommen werden?
Ich sehe es so:
Der Senat ist in bestimmten Politikbereichen wie z.B. der Wirtschaftspolitik Souverän. D.h. in diesem Politikbereich brechen seine Entscheidungen Staatsrecht der Mitgliedsstaaten. Gutes Beispiel: "Alle Senatmitgliedsrassen müssen ihrer Bevölkerung einen zusätzlichen Urlaubstag einräumen: Vorteil +1 Moral, Nachteil -10% IP auf allen Systemen".
Egal welche Einstellungen jedes einzelne Mitglied gerne machen würde, es ist an diese Entscheidung gebunden.
Anders sieht es im militärischen Bereich aus, dort soll ja absolute Souverenität der Mitgliedsstaaten herrschen oder?

Vorrangig sollte deshalb überlegt werden, in welchen Politikbereichen der Senat Mitgliedsrecht bricht, also diesem Übergeordnet ist.
Vielleicht wollen die meisten das ja auch nicht. Dann bliebe immer noch die Möglichkeit den Senat als lose Vereinigung anzusehen, dessen Beschlüsse nicht bindend sind.

Die Sache mit der Kasse ist die: Ich glaube es ist unheimlich schwierig der KI 'beizubringen' mit Finanzbeschlüssen verständlich umzugehen.
Das Senatskassenfeature wäre hochinteressant, wenn es nur menschliche Mitspieler gäbe. Denn Menschen, wissen den Wert von Geld sehr gut einzuschätzen. Im Mehrspielermodus würden die Senatssitzungen dann zum Krimi werden wo alle Beteiligten, darum feilschen würden denn größten Kuchen des Senatshaushaltes zu erhalten.
Dies würde übrigens nur dann funktionieren, wenn der politische Einfluss nicht allzu hoch mit der militärischen Stärke korrelieren würde.

Generell sollte über folgende Punkte den Senat betreffend nahcgedacht werden:

1. Außenpolitik: Die Politik der Mitgliedsstaaten zu den nicht-Mitgliedsstaaten.

2. Innenpolitik: Die Politik der Mitgliedsstaaten im Innern, das betrifft Steuern, Industrieproduktion etc.

3. Mitgliedspolitik: Die Politik der Mitgliedsstaaten miteinander. Welche Abkommen innerhalb der Senatsvereinigung gelten.
So könnte auch die gemeinsame Sicherheitspolitik gemeint sein.

So muss für jeden Aspekt geregelt werden ob er in den Zuständigkeitsbereich des Senats fällt oder nicht.
Soll der Senat ein Handelsembargo beschliessen können? Soll der Senat Allianzen zwischen Mitgliedern und nicht-Mitgliedern auflösen können?
Soll er die maximale militärische Stärke der Mitgliedsländer beschränken dürfen? Soll er gemeinsame Kriegsbeschlüsse fällen können die für alle verbindlich sind? Soll er in die wirtschaftlichen Angelegenheiten seiner Mitglieder eingreifen dürfen? Soll er für alle z.B. die Steuern festlegen dürfen? Soll er die Mitglieder zwingen können Forschungen zu tauschen?
Sollen Geheimdienstberichte aller Mitglieder für alle offengelegt werden?
Kann der Senat die Abgabe von Systemen von einem Mitglied an ein anderes Mitglied erzwingen können? Soll er die Benutzung der Sternenbasen für alle Mitglieder erzwingen können? Sollen bestimmte Vorteile welche im Zuge mit Minors gelten auf alle Mitglieder ausgeweitet werden können?

All dies entscheidet darüber wie mächtig der Senat wird. Wie gesagt, das wirkliche Problem sehe ich in der KI.

Gruß Alex

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Sir Pustekuchen
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Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 17. Juli 2006, 22:37

Der Senat soll in BotE keine zu grpße Macht bekommen. Der Senat soll eher ein wenig Abwechslung ins Spiel bringen, indem ab und zu einmalige Ereignisse stattfinden. Spieltechnisch muss man da natürlich auch ein paar Einschränkungen vornehmen. Das erste Problem ist eigentlich, wie schafft man einen Anreiz, dass man diesem beitreten möchte. Im Hinterkopf muss man ja immer haben, dass gegen einen selbst Sanktionen verhängt werden könnten. Oder das Gesetzte beschlossen werden, die nicht nur von Vorteil für das eigene Imperium sind. Irgendwie müssen all diese Nachteile mit igrendetwas aufgewogen werden.

Ein erster Anreiz wäre schonmal die Möglichkeit des Diplomatie/Senatssieges.
Der zweite Anreiz wäre z.B. irgendwelche Boni durch bestimmte Abstimmungen. Z.B. "Auf welchem Heimatsystem soll die nächste galaktische Olympiade stattfinden? Vorteil +5 Moral imperienweit für 5 Runden". Derjenige, der die Abstimmung gewinnt, bekommt damit einen nicht unerheblichen Bonus.
Der dritte Anreiz würde eine Unterstützung durch die "Kriegskasse" sein, so wie du sie oben beschrieben hattest. Ich weiß nur noch nicht ob sich sowas realisieren läßt, schließe es aber nicht kategorisch aus. Andere Anreize fallen mir spontan nicht ein.

Sollte man aber einmal Mali hinnehmen müssen, so darf es nicht zu einfach sein, diese zu umgehen, z.B. durch Austritt aus dem Senat. Deswegen würde ich die Möglichkeit, aus dem Senat "einfach" austreten zu können, nicht implementieren wollen. Gesetze die der Senat beschließt sind für alle Mitglieder bindet. Natürlich kann jeder in seinem Imperium immernoch alles steuern, muss sich dann aber an vorhandene Gesetze halten. Nicht alle Gesetze müssen negative Auswirkungen haben. Der Senat steht hier über allem, ist also die letze Instanz. Hier sind wir schon bei dem Problem, in welche Angelegenheiten der Senat eingreifen darf. Also welche Gesetze dürfen überhaupt vorgeschlagen werden. Am Ende deines Postes hast du ja schon ein paar geschrieben. Der Senat darf somit in die innen- und außenpolitischen Belange eingreifen. Er darf natürlich nichts den Nichtmitgliedern vorschreiben, wohl aber den Mitgliedern. Beispiel: Khayrin (Nichtmitglied), alle anderen Mitglied. "Es wird jedem Imperium befohlen, alle diplomatischen Beziehungen mit dem Khayrin Imperium für die nächsten 20 Runden zu beenden." Das würde bedeuten, alle aktuellen Verträge werden annuliert und es darf 20 Runden lang kein diplomatischer Kontakt stattfinden. So etwas stelle ich mir dann vor.

Ob die KI mit all diesen Sachen perfekt klarkommt ist erstmal egal. Es wird eine rudimentäre KI geben, die macht das dann schon ganz gut. Das ist nicht so schwer zu programmieren. Ich stelle dafür einfach ein paar Klauseln auf.

Ich würde vorschlagen, am besten in einem neuen Thread, die Gesetzesvorlagen zu kategorisieren und zu diskutieren.

MfG
Sir Pustekuchen

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Beitrag von Topper » Mittwoch 19. Juli 2006, 21:20

Tach,

nur mal so: ich würde mit den im Senat zu verhängenden Sanktionen eher vorsichtig sein. Wir wissen doch alle was passiert, wenn Spieler x bei den anderen in Rude drei verschissen hat und sich eben jene dazu durchringen dem oben genannten Spieler X das Leben schwer zu machen. Will heissen, wenn sich die Sanktionen zu massiv auf den Spielfluss auswirken, wird wohl der eine oder andere Spieler nich ganz bis runde 350 mitspielen...

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Ramses
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Beitrag von Ramses » Mittwoch 2. August 2006, 17:57

Hallo!

Die Senatsfunktion finde ich sehr interessant - kenne ich noch gut von MoO. Eben ein alternativer Sieg ... .

Jedoch sollte der Senat nicht zu politisch werden (ich weiß ja auch nicht, wie sehr so etwas technisch umgesetzt werden kann). Schließlich will der Spieler sich nicht zu sehr mit Diplomaten herumschlagen müssen sondern eben "spielen" ... . Ganz gut gelöst finde ich die Idee, erst Ratsvorsitzender zu werden und dann Stufe um Stufe zum "Master of Universe" aufzusteigen ... . Hier könnte man die Funktion einbauen, dass Races, die nur schlechte Beziehungen zum Spieler haben, aus dem Senat austreten können und schließlich auch bekriegt werden könnten. Diese Funktion hat mir bei MoO gut gefallen, wenn ich selbst nicht im Senat gesiegt habe, dann konnte ich den neuen Herrscher bekriegen ... .

Es fragt sich, ob die Senatsfunktion vom Spieler am Anfang nicht auch aktiviert/deaktiviert werden kann, wie z.B. Zufallsereignisse ... .

tvalok
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Beitrag von tvalok » Sonntag 27. August 2006, 00:02

Für Cartar, Omega Allianz und Rotharianer sollte es ein Ziel geben eine Bildung eines solchen Senats zu verhindern. Wobei ich mich auch frage, ob man nicht Teilsiege zu einem Gesamtsieg erringen kann?

Die Konföderation z.B. muss erst einmal einen solchen Senat ins Leben rufen.
Die drei oben genannten könnten versuchen das zu verhindern.
Dann muss die Konföderation lange genug den Vorsitz inne haben und der Senat sollte dabei immer mind. X Mitglieder haben.

Bzw wenn bei den drei anderen das "Zwischenziel" gescheitert ist, die Aufgabe die Mitgliedszahl unter X zu halten. Dies ließe sich ja durch verschiedene Möglichkeiten erreichen: Diplomatie, Geheimdienst, Militär.

Dann zum Technologiesieg - ich weiß jetzt nicht ob es Möglich sein wird, Technologien zu tauschen oder zu verkaufen o.ä. aber das ließe sich auch machen.
Das könnte hier dann auch einmal als das oben genannte Großen Ziel gegben (Subertech) - die sich auch verschieden gestalten lässt: Khayrin Superkampfschiff, Rotharianer für wesentlich bessere Tarnung, Cartarer das Umerziehungscenter aus BotF usw.

Zum Senat:
Die Edikte oder Gesetze oder wie auch immer könnten z.B. mit der Entscheidung ausgelegt werden, ob der Spieler es umsetzt oder nicht.
Tut ers, ist alles in Ordnung, tut ers nicht, verschlechtert sich seine Stellung im Senat und die diplomatische Position zu den Senatsmitgliedern. Dafür könnte sich die diplomatische Position zu den Senatsgegnern verbessern.

Wobei ich mich auch frage, wer soll denn da im Senat sitzen? Die Minorraces sind ja in gewisser Weise lächerlich und werden früher oder später eh nur annektiert, besonders, wenn es erst spät zu einer Senatsbildung kommt. Da sollte man dann über eine Stärkung zumindest einiger Minorraces nachdenken (also vielleicht ein paar 2 oder 3 Kolonieschiffe zu Anfang geben für eben ein paar Kolonien) Sonst lohnt es sich im Grunde garnicht diese Zwerge da einzulassen.

Dann sollte auch der Diplomatieeffekt überdacht werden dafür. Bei Botf ging mir das mit der Mitgliedschaft einfach zu schnell. Man konnte einige Spezies ja innerhalb von 5 Runden zu Mitgliedern werden lassen :/ (mein bestes war 2 Runden !!!) Je stärker eine Minorrace z.B. ist, sollte sie kein Mitglied werden wollen.
Mal als Beispiel:
Konföderation: 3 Syteme, 4 Kampfschiffe
Vulmar: 3 Systeme, 7 Kampfschiffe
warum sollten sich die Vulmar hier der Konföderation anschließen?
Wäre ja dann eventuell eher andersrum der Fall.

Zum Geheimdienstsieg
Wie oben schon als Zwischenziel z.B.
- Auslösen des Bürgerkrieges bei Fraktion X
- "Vertrag erzwingen"
D.h. eine Welt wird Mitglied durch eben Beeinflussung der Politik. o.ä.
- Krieg zwischen Fraktion K und Fraktion F auslösen
- Übernahme einer Kolonie
Als Gesamtsieg wäre Vorstellbar, übernahme der gesamten Flotte einer Großmacht.
Das ist natürlich absolut schwer, und bedarf einiger Vorbereitungen.
Wobei lahmlegen der feindlichen Flotte für X Runden und in der Zeit übernahme des Gegners auch denkbar wäre. Lahmlegen in etwa wie die Subraumanomalie in BotF.


Dann wollte ich fragen, wie es mit Rassenspezifischen Zielen aussieht?
Konföderation soviele Mitglieder diplomatisch
Cartarer soviele Völker unterworfen o.ä. ?

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Sonntag 27. August 2006, 22:19

Ich antworte nur mal ganz kurz: Minorraces können IMMER nur EIN System besitzen. Daher brauchen sie keine Kolonieschiffe und breiten sich demnach auch nicht aus. Alles andere würde das Konzept (und das bisher programmierte) total über den Haufen werfen ;-)

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Beitrag von tvalok » Sonntag 27. August 2006, 22:25

In wie fern wird es programiertechnisch eine Unmöglichkeit(oder zumindest so stark unerwünscht) ein Kolonieschiff als Starteinheit zu geben?

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Sonntag 27. August 2006, 22:39

Denen ein Kolonieschiff zu geben ist kein Problem. Sie werden aber damit nichts machen, außer bissl rumfliegen. Das ist aber nicht das einzige Problem. Alles müßte dynamischer programmiert werden, da sie viele Systeme haben könnten. Und wenn sie ihr Hauptsystem nicht mehr haben, könnten sie immernoch dasein. Es würde soviel mehr Abfragen notwendig machen!

Dafür sind die Majorraces schließlich da. Die können mehrere Systeme haben. Und haben dann auch eine "richtige" KI. Minors benötigen nur eine KI zur Diplomatie.

tvalok
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Beitrag von tvalok » Sonntag 27. August 2006, 22:51

Sir Pustekuchen hat geschrieben:Denen ein Kolonieschiff zu geben ist kein Problem. Sie werden aber damit nichts machen, außer bissl rumfliegen. Das ist aber nicht das einzige Problem. Alles müßte dynamischer programmiert werden, da sie viele Systeme haben könnten. Und wenn sie ihr Hauptsystem nicht mehr haben, könnten sie immernoch dasein. Es würde soviel mehr Abfragen notwendig machen!

Dafür sind die Majorraces schließlich da. Die können mehrere Systeme haben. Und haben dann auch eine "richtige" KI. Minors benötigen nur eine KI zur Diplomatie.

Ahhh, das weiß unser einer (Laie) ja nicht *G*
Wobei ich das dann schon relativ schade finde :/
dies beinhaltete ja aber auch nur einen kleinen Teil meiner Anmerkungen/Vorschläge

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Dienstag 29. August 2006, 09:11

So, jetzt folgt die längere Antwort ;-)
Dann zum Technologiesieg
Also Technologien können nicht getauscht werden. Damit würde man den Vorteil mancher Rassen, eine gute Forschung zu haben, wegnehmen. Wir wissen auch noch nicht, wann und wie man den Technologiesieg bekommt. Die Idee mit der Supertech ist gar nicht so schlecht. Bisher dachten wir, das der erste, der alles auf Stufe 10 oder eine bestimmte Anzahl Spezialforschungen erlangt hat, das Spiel gewinnt. Man könnte aber auch, wenn dieses (erste) Ziel erreicht wurde, die Supertech einfügen. Wer diese dann erforscht hat, der hat den Technologiesieg. Die Supertech könnte man auch rassenabhängig zu verschiedenen Forschungszeitpunkten bekommen.
Zum Senat:
So ungefähr haben wir uns den Senat ja vorgestellt. Weiter vorn in diesem Thread wird genauers zum Senat gesagt. Den Sieg erhält man, wenn man zum wiederholten Male den Vorsitz erlangt hat. Ich denke aber nicht, dass die Minorraces zu schwach und lächerlich sind. Eine Stimme zählt entweder soviel, wie man Systeme besitzt oder soviel, wie man Bevölkerung hat. Nehmen wir die Idee mit den Systemen. So zählt jede Minorracestimme als 1 (bzw. auch 2 oder 3 in "Rise of the Minors" ;-)). Bei den Majorraces halt soviel, wie sie Systeme haben. Sind dort 20 Minorraces im Senat, haben deren Stimmen schon eine Aussagekraft bzw. können das Zünglein an der Waage sein. Es stellt sich aber ein ganz anderes Problem, was du oben auch angesprochen hattest. Wann tritt der Senat in Kraft, also ab wann gibt es den Senat? Das diesen nur die Konföderation gründen darf, finde ich nicht gut. Jeder sollte die Chance haben, dies zu machen. Aber nur wann ist der Zeitpunkt? Wenn sich mindst. 3 Majors untereinander kennen wird der Senat automatisch gebildet? Man muss ja nicht beitreten, aber es gibt ihn.
Zum Geheimdienstsieg
Die Vorschläge klingen alle nicht schlecht. Ich hab noch keine Ahnung, wie und ob diese umsetzbar sind, da ich den Geheimdienst noch nicht programmiert habe. Ich habe die Vorstellung, dass man diesen Sieg erreicht, wenn man eine gewisse Anzahl erfolgreiche Geheimdienstaktionen durchgeführt hat. Oder man eine gewisse Anzahl "erfolgreiche Geheimdienstpunkte" erhalten hat. Jeder Sabotage- und Spionageakt schenkt einem eine gewisse Anzahl Punkte.

So, das wars erstmal von mir...

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Luther Sloan
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Beitrag von Luther Sloan » Freitag 15. Juni 2007, 15:41

Entstauben wir diesen Thread mal... :D

Der Senat:

(Der Senat sollte "nur" ein mächtiges Instrument im Spiel, aber nicht der Nexus aller Dinge sein, wie schon zu Recht gesagt wurde! Immerhin wird hier nicht "Birth of the Senate" gespielt, das findet nebenan statt.)


1) Mitgliedschaft
Es sollte am Anfang durch Zufall festgelegt werden, welche Major Race im Senat sitzt, z.B. hätte die Konföderation erst u.U. sich den Weg dahin zu verhandeln und die Hanuhr zu erkaufen.

Dies könnte man noch ins Diplomatie-Menü einbauen:

"Ich zahle Dir über die nächsten 50 Jahre (oder auf einmal) so und so viele Credits und gebe Dir soundsoviel Titan, dafür stimmst Du dafür, dass ich den Senat aufgenommen werde..."
Oder man wird durch das Schließen einer Allianz mit einem Senatsmitglied automatisch auch Mitglied im Senat.

2) Gesetze (et cetera) im Senat:

Z.B.
- Der Senat beschließt höhere Steuern auf Handelsgeschäfte
--> sinkende Handelserträge
- Bekämpfung von Korruption in der Galaxis --> Reduzierung von Geheimdienstpunkten (auswärtige Operationen), Steigerung Innerer Sicherheit, höhere Ausgaben für alle, für X (30?) Runden.
- Abrüstungsbeschluss des Senats --> in den nächsten 20 Runden keine neuen Kriegsschiffe mehr / jede Rasse mit mehr als X (500?) Schiffen muss 10% davon verschrotten.
- Erhalt der galaktischen Vielfalt --> höhere Terraforminggebühren durch eingehendes Artenstudieren und Anlegen von Reservationen, etc.
- Senat geförderte Kulturaustauschprogramme --> Zunahme Moral, Abnahme Innere Sicherheit Konföderation/Hanuhr, steigende Geheimdienstpunkte (externe Aktionen) bei Roth und Cartaris, evtl. Moralabnahme bei Hanuhr, Cart, Roth,
- Senatsprojekt: "Freier Handel in der Galaxis" --> Alle Handelserträge steigen,

... etc....

3) Wahlen im Senat (zum Vorsitzenden)
-sollten alle 50-100 Runden stattfinden, damit man Chancen hat, die Ausgangsbedingungen zu ändern, um einen Wechsel herbeizuführen.
Erst 5 malige, ununterbrochene Senatsvorstnadschaft sollte einem den Senatssieg ermöglichen (oder mehr/längere Fristen).
- der Senatsvorsitz sollte erhöhten Handel, bessere Moralwerte und diplomatische Beziehungen nach außen ermöglichen, z.B. würde ein Konföderations-Senatspräsident noch bessere Diplomatie betreiben, höhere Handelserträge (25-50%) haben und die Bürger wären glücklicher(Moral imperienweit +2) , da sie jetzt "noch mehr" sind.
(Evtl. sollte auch ein gewisser Geheimdienstbonus entstehen, da man über die Senatsbürokratie mehr Einblicke in die anderen Reiche erhält.)
- Der Vorsitzende (und evtl alle anderen Mitlgieder) sollte in regelmäßigen (oder frei nach Gusto) den Senat einberufen können, aber nicht jede, sondern vielleicht alle 5 -10 Runden, um Anträge einzubringen.

4) Senatspolitik (korrespondierend mit 2) )
Der Senat sollte grundsätzlich ein Interesse daran haben, ein gewisses Maß an Einheit, Frieden und Stabilität in der Galaxis zu schaffen, was nicht alle Mitglieder teilen werden. Alle Gesetze, etc. sollten im weitesten Sinne daraufhin angelegt sein, zusammenzuführen.
Der Vorsitzende sollte da keine grundsätzlichen Wandel herbeiführen können.

5) Minor Races:
Sollten von Vorneherein (nach ihrer Entdeckung automatisch) im Senat sitzen. Sowohl VOR als auch NACH einer Mitgliedschaft bei einem Imperium.
Minor Races sollten zusätzlich zu der Bevölkerungsanzahl, die für jedes Imperium für die Abstimmungsverhältnisse gezählt wird, auch eine separate Rassenstimme haben, also z.B. jede Minor Race 1 Stimme (auch wenn sie schon eingegliedert ist), das erhöht den Wert der Minors im Spiel. Immerhin können sie ja acuh wieder "abgeworben" werden.
Im Verhältnis sollte dann eine Major Race ca. 10 Stimmen haben (+ bevölkerungsanteil), somit könnten nicht alle Minors alleine plötzlich die "Großen" überstimmen, sondern nur MIT einem von ihnen.

6) Gerichtsfunktion
Der Senat sollte auch als Gericht innerhalb gewisser Grenzen zuständig sein können.
Beispielweise wäre auf Antrag eine Verurteilung einer Rasse als "Kriegstreiber" möglich (Abstimung!), woraufhin gegebenenfalls diese Rasse Reparationen (in moderatem Umfang) an den Geschädigten zu zahlen hätte oder eroberte Gebiete wieder abtreten müsste.
Ferner könnten ihm so Rüstungsbegrenzungen auferlegt werden, deren Mißachtung mit Strafgeldern sanktioniert würde, wenn es rauskommt.
(Vertuschung durch massive Geheimdiensteinressourcen möglich.)

Zudem sollten Rassen, die wichtige Verträge (Nichtsangriffspakte, Allianzen) brechen, ebenfalls verklagt werden können und bei entsprechender Abstimmung ebenfalls Reparationen leisten müssen.


All dies würde den Senat zu einem starken Element im Spiel machen, wobei dennoch alle Möglichkeiten weiterhin bei den Spielern verbleiben, da nur über Abstimmungen eine Entscheidung möglich ist.

Ach ja! Entscheidungen/Ergebnisse all dieser Abstimmungen (Anahme/Verwerfen von Anträgen, Gesetzen) sollten jeweils auch erst in der nächsten Runde bekannt gegeben werden.

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Beitrag von Colonel Green » Freitag 15. Juni 2007, 16:19

Es sollte möglich sein, dass ein starker Vorsitzender, gestärkt durch den Rückhalt eines mächtigen Imperiums, diese Position nutzen kann, um seine Macht weiter auszubauen. Territorialfragen zu seinen Gunsten lösen, andere Tribute zahlen lassen und nachrichtendienstlich aushöhlen.
Men don't talk peace unless they're ready to back it up with war. This is not a time for timidity and second guessing.

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Beitrag von Luther Sloan » Freitag 15. Juni 2007, 22:02

Ob man die Position des Vorsitzenden noch weiter auf militärische Vorteile ausweiten sollte, sehe ich etwas skeptisch - meine Vorschläge würden ihn bereits sehr einflussreich machen. Je nach Rasse könnte das schon fast zuviel sein.
Eventuell erhält man auch nur 1-2 Boni aus allen möglichen (Zufallsverteilung oder Auswahl wie z.B. die Auswahl, die man bei der Spezialforschung hat...).

Das würde es etwas ausgewogener machen, falls sich die Machtfülle doch als zu groß erweisen sollte, z.B. wenn die Konföderation diplomatisch zu mächtig würde und nebenher in Credits badet, die Hanuhr damit komplett aufkauft und es noch für eine Flotte reicht, die insgesamt die der Rotharianer, Khayrin und Cartarer im Verhältnis 10:1 übertrifft... :wink:
DAS wäre nicht so toll und anstrebenswert....

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 16. Juni 2007, 10:25

@Luther Sloan:
Deine Vorschläge klingen schonmal alle nicht schlecht. Ungefähr so habe ich mir den Senat auch vorgestellt.

Der Senat soll im Spiel nicht die ultimative Einrichtung sein. Er soll eher dazu dienen, noch etwas mehr Abwechlsung und das Spiel untereinander zu fördern. Ich denke jeder Spieler freut sich, wenn mal eine Abstimmung oder eine Wahl zum Vorsitzenden ist.

Ein Problem sehe ich aber auch noch:
Wann wird der Senat ins Leben gerufen? Jede Majorrace sollte die gleichen Chancen haben. Daher fällt weg, dass die Konföderation zu Beginn automatisch im Senat sitzt. Ich hatte eher daran gedacht, dass wenn eine Majorrace mindst. noch drei weitere kennt (also insgesamt mehr als die Hälfte) alle betroffenen Rassen eine Nachricht bekommen, ob sie einem Senat beitreten möchten. Jeder kann selbst über eine Mitgliedschaft entscheiden. Ist der Senat einmal ins Leben gerufen wurden kann man ein- und auch wieder austreten. Nachteil an der ganzen Sache ist aber, dass der Senat so im Spiel erst relativ spät ins Spiel integriert wird. So richtig gefällt mir meine Lösung auch noch nicht. Ich möchte aber gern, dass jede Rasse die gleichen Voraussetzungen hat.

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