Handels- und Ressourcenrouten

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Sir Pustekuchen
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Handels- und Ressourcenrouten

Beitrag von Sir Pustekuchen » Mittwoch 30. August 2006, 19:26

Hallo

Jeder kennt ja die normalen Handelsrouten in Botf. Ich habe die mittlerweile auch so ähnlich implementiert. Dabei habe ich darüber nachgedacht, ob es nicht anspruchsvoller wäre, wenn man angelegte Handelsrouten nicht einfach auflösen kann. Ich meine das so: Wir haben auf Terra eine Handelroute bekommen und kennen eine Kolonie vom Hanuhr (haben einen Handelsvertrag mit ihm) mit der Bevölkerungszahl 20Mrd. Wir ziehen die Handelsroute und bekommen ganz normal unser Credits. Dann treffen wir auf eine Minorrace, Bevölkerungszahl liegt bei 50Mrd. und schließen mit ihr einen Handelsvertrag ab. Im original Botf konnten wir die Handelsroute einfach umlegen. Aber wäre es nicht strategisch, anspruchsvoller seine Handelsrouten nicht einfach so zu "verschwenden"? Den Hanuhr wird das nicht so interessieren, der hat genügend Handelsrouten, aber alle anderen schon. Natürlich werden vorhandene Handelsrouten automatisch eingestellt, wenn der Vertrag ausläuft oder die Bevölkerungszahl im System zu gering wird.
So, was denkt ihr darüber?

MfG
Sir Pustekuchen

PS: Wer es nicht weiß: Je größer das System ist, wo die Handelsroute hinführt, desto mehr Latinum wird erwirtschaftet.

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Beitrag von Alabor » Mittwoch 30. August 2006, 20:17

meinst du es so das wir mit dem handelsweg irgendwie die kleinen oder den grossen rassen beeinflussen kann. zb wenn wird den handel mit ihnen aufhöhren würden sie mit allen mitteln versuchen dieses einkommen zubehalten oder soager uns bestechen?

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Mittwoch 30. August 2006, 20:36

Nein. Ich meine einfach nur, ob man die Möglichkeit hat, schon vergebene Handelsrouten nochmal neu zu vergeben.

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Beitrag von Topper » Donnerstag 31. August 2006, 12:45

Ich denke schon, dass man die Möglichkeit haben sollte seine Handelsrouten zu verändern. Es ist in der realen wirtschaft ja auch so. Angenommen man handelt mit irgendeinem Partner seit 50 Jahren Klappfahrräder und stellt dann fest, dass ein anderer neuerdings sogar Rennräder anbietet...warum sollte ich dann weitere 15 Jahre diese offenbar weit weniger tollen Klappfahrräder kaufen müssen?

Womit ich natürlich nichts gegen die hiesige Klappfahrradindustrie sagen möchte...

Aber das Prinzip sollte klar geworden sein, eine Handelsroute ist einfach kein unwiderufliches Dogma sonders nichts anderes als eine Handelsroute, wie der Name schon sagt. :wink:

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Beitrag von Guhl » Donnerstag 31. August 2006, 22:02

wenn man die handelsrute von nem system wegnimmt sollte aufjedenfall negative auswirkungen kommen, z.b. strafzahlung wegen vertragsbruch oder zumindest das ansehen sinkt, man ist ja nich grad begeistert wenn etwas sich zu eigenen Ungunsten verändert.

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Beitrag von N8schichtler » Freitag 1. September 2006, 11:35

Du willst damit also erreichen, dass man sich immer ein oder zwei Routen offenhält, um die bei Bedarf zu vergeben?

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 2. September 2006, 10:26

Ja, so ungefähr. Ich möchte, dass der Spieler etwas mehr nachdenken muss. Zur Zeit ist es so implementiert, dass ich sie, wie im original Botf, auch wieder aufheben kann. Das gefällt mir aber nicht so richtig. Ein Grund weswegen nicht ist, das man nicht immer eine feste Summe Credits aufgrund der Bevölkerung erhält. Diese Summe schwangt zwischen 80% und 120% des aufgrund der Bevölkerung erhaltenen Credits. Jede Runde wird ein neuer Prozentsatz auf die Handelsroute vergeben. Ein Spieler könnte dies aber ausnutzen, indem er eine Handelsroute einfach immer und immer wieder anlegt, bis er nahe 120% ist. Das macht zwar Arbeit, ist aber nicht realistisch. Wenn er die Route aber nur einmal anlegen darf, dann überlegt er sich, ob er die zu einem kleinen System zieht (bzw. ein System wovon er die Bevölkerungszahl nicht kennt), oder lieber noch etwas wartet.

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Beitrag von kamoflash » Samstag 2. September 2006, 10:54

ich fände es gut wenn man die handelsrouten weiterhin einfach so aufheben könnte aber man wie schon angesprochen ein schlechteres Verhältnis zu der Rasse bekommt mit der man die handelsroute einfach so auflöst so muß man sich überlegen ob man z.B. drei handelsrouten mit den khayrin auflöst z.B. für die hanuhr und damit fast einen Krieg provoziert

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Beitrag von N8schichtler » Samstag 2. September 2006, 10:55

Verstehe ich das richtig: die Schwankung (80%-120%) wird am Anfang einmal ermittelt und bleibt dann fürr alle weiteren Runden?
Warum machst du es nicht realistischer, indem es jede Runde wieder zwischen 80% und 120% schwankt?

Dass jemand handeln könnte, es aber nicht tut, weil er auf eine bessere Gelegenheit wartet, ist auch nicht realistisch. Der Obsthändler schmeißt ja auch nicht an einem Tag alles in den Schweineeimer, weil er am nächseten Tag in einer anderen Stadt besser verkaufen kann.

Die bessere Möglichkeit ist, die ersten 10 Runden, nachdem man eine Handelsroute abgebrochen hat (man also nicht mehr liefert oder abkauft) 1/3 des sonst gemachten Umsatzes als Ausfallsentschädigung zu zahlen hat. Beispiel:
* handele ich mit einer Bevölkerung von 90 so erwirtschafte 90 Credits (+- Schwankung)
* finde ich nun eine andere Rasse mit Bevölkerung 100 könnte ich zwischen 80 und 120 Credits bekommen, muss aber 30 Credits an meinen ehemaligen Handelspartner zahlen, kann also 10 Runden lang höchstens 90 Credits bekommen, vielleicht sogar nur 50. Somit muss ich überlegen, ob sich das in dieser Spielphase rentiert
* finde ich dagegen eine Bevölkerung von 150, erwirtschafte ich trotz Strafzahlungen mindestens 150*0.8-30=90. Das lohnt sich schon

Zusätzlich könnten die diplomatischen Beziehungen zu der Rasse, mit der ich nicht mehr handle, beeinträchtigt werden. Heißt: wenn eine Mitgliedschaft kurz bevor steht oder um ein System gewetteifert wird, kann auch das handeln mit einem nicht so ertragreichen Partner gut sein.


Ergo: mach es ruhig so, dass man immer alle Handelsrouten vergeben kann.

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 2. September 2006, 11:43

Der Prozentsatz wird jede Runde neu berechnet. Also nicht einer von Anfang an, der dann die ganze Zeit gilt.
Das mit den Entschädigungszahlungen finde ich ein bisl kompliziert. Deswegen bin ich da dagegen. Das mit der Beziehungsverschlechterung ist schon eher möglich. Wenn man immer 5 Bezeihungspunkte (Beziehung geht von 0 - 100) pro weggenommener Handelsroute abzieht, kann man dies auch nicht zu häufig machen. Der Nachteil ist aber, man sieht die Beziehung nicht im Menü, wo man die Handelsrouten zieht. Nicht das einer nachher eine Überraschung erlebt, denn wenn man die Handelsroute anlegt und gleich wieder auflöst, dies 10x wiederholt, bis man mit dem Prozentsatz zufrieden ist, hat sich die Beziehung schon um 50 Punkte verschlechtert ;-) Das macht man dann aber nur einmal ;-)

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Beitrag von N8schichtler » Samstag 2. September 2006, 11:54

Ich verstehe immer noch nicht, was du "mit dem Prozentsatz zu frieden sein" meinst. Wenn der doch jede Runde neu berechnet wird, dann ist es doch egal. Der sollte nicht einmal angezeigt werden, stattdessen sollte man sehen können, was es in der LETZTEN Runde gab. Aber doch bitte nicht, was es in der nächsten Runde gibt. Ist doch in der Wirtschaft auch so - die ist nicht so planbar.

Wenn man den Prozentsatz für die nächste Runde also nicht sieht, kommt auch niemand auf die Idee, Handelsrouten an- und auszustellen.

Darüberhinaus plädiere ich immer noch für mein Entschädigungsmodell, weil das auch dann greift, wenn man mit einem menschlichen Spieler handelt (der brauch das Geld ja nicht zu bekommen, hat ja eigene Handelsrouren, hauptsache, es wird mir abgezogen). Das Moralmodell greift aber nur bei einem Computergegner (egal ob major oder minor).
Heißt auch: bei menschlichen Gegenern kann ich Handelsrouten bedenkenlos setzen und auflösen, bei Computergegnern nicht.
Eine solche künstliche Unterteilung in Mensch und KI ist nicht gut.

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 2. September 2006, 12:03

Du hast es gelöst ;-). Einfach anzeigen, was man in der letzten Runde bekommen hat. Damit bringt es nix, Handelsrouten solange anzulegen, bis man mit dem Prozentsatz zufrieden ist (ich meine damit: man sieht ja wieviel man bekommt. Einfach mehrmals anlegen, bis man viel bekommt, der Prozentsatz also hoch ist -> zufrieden sein). Da brauch man dann auch keine Entschädigungszahlungen oder eine Verschlechterung der diplomatischen Beziehung mehr, da es keinen Grund gibt, eine Handelsroute mehrfach anzulegen.

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Beitrag von N8schichtler » Samstag 2. September 2006, 12:03

Ich beite noch eine weitere, einfachere Variante an: das Vertragsmodell
Genau wie bei Verträgen, verpflichtet man sich, eine Handelsroute für x Runden nicht zu verändern. Danach verlängert sich der Vertrag automatisch um y Runden oder aber (je nachdem, was euch lieber ist) man hat z Runden Kündigungsfrist.
So können Handelsrouten umgelegt werden, aber eben nicht sofort (und vor allem: nicht jede gleich schnell). Das könnte mich schon abhalten, eine Route zu einem schlechten oder mäßigen System zu legen, wenn ich weiß, dass sie dort die nächsten 20 Rnuden liegen muss.

Hebe ich eine Route auf, erscheint also: die Handelsroute wird in .... Runden aufgehoben.

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 2. September 2006, 17:59

Ja, auch nicht schlecht. Ich würde da aber nicht noch einen Vertrag einbauen. Man könnte es ja so machen, dass eine angelegte Handelsroute immer 20 Runden Bestand hat. Wird sie in dieser Zeit nicht aufgelöst und sind die 20 Runden rum, dann verlängert sich der "Vertrag" automatisch um 20 Runden. Will man einen Vertrag kündigen, so dauert das halt 5 Runden, bis die Handelsroute wieder neu angelegt werden darf. Ich würde aber bei einer Kündigung keine Strafen dem Spieler auflegen. Diese Lösung wäre ein Mittelweg, zwischen dem aus dem original Botf und meinem Vorschlag, die Handelsrouten nicht neu verteilen zu dürfen.

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Beitrag von N8schichtler » Samstag 2. September 2006, 19:40

Genau so meinte ich es auch. "Vertrag" habe ich es nur genannt, damit es deutlich wird, was ich meine.

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