Diplomatie

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Atlantis
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Beitrag von Atlantis » Mittwoch 31. Oktober 2007, 17:48

mal was anderes: ich habe mit den Hanuhr ein bündnis geschlossen, nun will ich diesen aber kündigen ohne den krieg zu erklären. feststellung: es geht leider nicht.
BITTE baut das noch mit ein! von mir aus mit hartem moralverlust!

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Beitrag von Malle » Mittwoch 31. Oktober 2007, 17:53

natürlich geht das (hoffe ich, zumindest gehts bei NAPs und Freundschaftsverträgen). unter information gehen (diploinfomenu). dort auf vertrag kündigen (button links oben) ;).

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Beitrag von Atlantis » Mittwoch 31. Oktober 2007, 17:55

oh, muss ich mal nachschauen danke malle

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Sir Pustekuchen
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Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 5. November 2007, 13:14

mal was anderes: ich habe mit den Hanuhr einen bündnis erklärt, nun will ich diesen aber kündigen ohne den krieg zu erklären. feststellung: es geht leider nicht.
BITTE baut das noch mit ein! von mir aus mit hartem moralverlust!
Geht nicht. Verträge lassen sich nur durch Kriegserklärung kündigen. Dies hat einen wichtigen spieltechnischen Grund! Zu allerserst wollte ich es auch so implementieren, dass man Verträge einfach aufheben kann (geht nur bei Minors). Schlußendlich würde das aber die Wertigkeit von Verträgen enorm beeinflussen, und zwar negativ. Was ist dann eine Kooperation noch wert? Jeder könnte Verträge kündigen wie er es für gerade sinnvoll erachtet. Und nur mal eine Freundschaft schließen um die Systeme auszuspionieren und nachher den Krieg erklären sollte so nicht möglich sein. Dafür gibt es ja die Vertragsdauer. Wer ein unbegrenztes Bündnis angenommen hat, der muss damit leben oder Krieg erklären.

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Beitrag von benjbk » Montag 5. November 2007, 16:37

Aber dass das mitnichten der tatsächlich existenten diplomatischen Praxis entspricht ist dir schon klar, oder? :wink:

Ich meine, du(oder ihr, das Entwicklerteam :D ) kannst/könnt das so machen wie du/ihr willst/wollt.Puh... 8)
Aber, tut mir leid, dass ist einfach unlogisch. Sieh dir die Russen an. Die setzen gerade Verträge mit dem Westen aus, um ihr Verhältnis mit Europa und den Amerikanern neu auszurichten.
Was ist, wenn ich einen dauerhaften Vertrag mit einer Großmacht habe, dieser mir aber mehr Schwierigkeiten als Vorteile bereitet? Sowas kann man im Vorraus nicht immer sehen. Als Konsequenz will ich mich mehr an eine andere Großmacht binden. Diese ist mit der ersten aber Spinnefeind. Daraus ergibt sich eine Abkühlung des Verhältnisses zur ersten Großmacht. Wenn ich jetzt gezwungen bleibe, die Kooperation mit der ersten beizubehalten, könnte es sogar eher zum Krieg kommen, als wenn ich eine Neuausrichtung des Verhältnisses(z.B. Freundschaftsvertrag) vornehme, da der Vertragspartner bei einer Kooperation ja irgendwie mehr von einem erwartet, oder?

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 5. November 2007, 16:51

Das stimmt schon, aber aus spieltechnischen Gründen ist das jetzige System einfach besser. Ob es nun realistisch ist oder nicht. Im Prinzip müsste ich noch ein Angebot einbauen, dass man den aktuellen Vertrag aufheben möchte. Nur wenn der Partner dieses akzeptiert, dann wird der Vertrag gekündigt. Dies gibt es aber nicht, also kann man ihn auch nicht kündigen. So wichtig ist es auch nicht. Mit dem jetzigen System sollte man gut klar kommen. Wer einen unbegrenzten Vertrag annimmt ist im Prinzip selber schuld, oder glücklich diesen zu haben. Man kann übrigens immer einen besseren Vertrag anbieten. Nur wenn man mal beim Bündnis angekommen ist funktioniert dies nicht mehr.

Den Grund habe ich oben schon erklärt. Ich als gemeiner Hanuhr Spieler würde z.B. eine Kooperation, ach sagen wir gleich Bündnis dem Rotharianer anbieten. Danach fliege ich schön seine Systeme ab, er kann mich ja nicht angreifen, und lerne all seine Minorraces kennen. Danach beende ich meinerseits einfach mal so das Bündnis und kaufe mir seine Rassen. Geld habe ich als Hanuhr ja genug und ich weiß der Rotharianer kann mir auf diesem Gebiet nicht das Wasser reichen. Danach habe ich den Großteil seiner Rassen und bereite einen Krieg vor. Damit ich genau seine Ausbreitung und Systeme kenne werde ich dies gleich nochmal so machen und ihm anschließend den Krieg erklären.

Natürlich könnte man dies so implementieren. Aber wie an dem Beispiel gut zu erkennen ist sind Verträge somit sinnlos. Es sind keine echten Verträge mehr, sondern eher irgendwelche bedeutungslose Abkommen. Ein Vertrag soll in BotE noch ein Vertrag sein, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Wer mit diesen nicht mehr leben kann muss den Krieg erklären oder warten bis der Vertrag abgelaufen ist. Mir ging es bei der Diplomatie halt darum, irgendwo etwas festzumachen.

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Beitrag von Malle » Montag 5. November 2007, 16:54

also auf ne Kündigung wie im Hanuhr-Beispiel würd ich als Rom sofort MANUELL mit Kriegserklärung reagieren. das musst du nicht automatisiert vorwegnehmen IMHO.

ich würde das so lösen, dass ich Verträge "zurückstufen" kann, sprich einseitig ein Bündnis in ne Ko-op, ein Co-op in ein Freundschaftsvertrag und ein Freundschaftsvertrag in ein NAP umwandeln kann.

der Gegenüber ist dann am Zug mit der Kriegserklärung.

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Re: Diplomatie

Beitrag von Malle » Dienstag 9. September 2008, 05:19

a propos Kündigung, wie reagiert eigentlich deine Allianz wenn du einem Minor die Mitgliedschaft aufkündigst aus Spaß? Gibts Moralverluste oder Beziehungseintrübungen? Könnte interessant werden, wenn man das neu angedachte Feature der Konsistenz innerhalb der Allianz bzgl. warlike und peaceful Rassen beachtet. So könnte man dort in Versuchung kommen, einem problematischen Minor einfach zu kündigen, um einen besseren anderen ins Boot zu holen. Das sollte natürlich vom Effekt her nicht unbedingt ungestraft bleiben.

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Re: Diplomatie

Beitrag von MTB » Dienstag 9. September 2008, 07:55

Malle hat geschrieben:... So könnte man dort in Versuchung kommen, einem problematischen Minor einfach zu kündigen, um einen besseren anderen ins Boot zu holen. Das sollte natürlich vom Effekt her nicht unbedingt ungestraft bleiben.
Das sollte extrem drastische Auswirkungen haben: "Wie, wenn Litauen in der NATO bleibt kommt Ukraine nicht? Kein Problem, die werfen wir raus."
--> Da würde ich mir als Mitglied solch einer Allianz ein paar Gedanken machen, von wegen was das Bündnis so wert ist ...
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Re: Diplomatie

Beitrag von magnifier512 » Dienstag 9. September 2008, 14:06

es gibt aber auch einen andere sichtweise. in meinem letzten spiel musste ich einem minor die mitgliedschaft kündigen, um sie zu retten. die bösen catarer haben das system bombadiert und ich wäre nicht vor der totalen vernichtung hingekommen. so hab ich sie gerettet und später wieder eingegliedert. aber ansonsten gebe ich dir recht ^^

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Re: Diplomatie

Beitrag von Malle » Dienstag 9. September 2008, 14:11

schönes Beispiel. Da sollte man bei den Cartarern übrigens nicht viel drauf geben, zumal wenn sie vom Menschen gespielt werden. Dann gibts gleich nochmal gesondert Krieg ;). @puste: könnte man der KI auch gleich mit auf den Weg geben :).

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Re: Diplomatie

Beitrag von Malle » Sonntag 11. Januar 2009, 19:10

Den Terraner sollte es dann nicht möglich sein, diplomatische Anfragen zu ignorieren, wenn der Konföderiertenkongress gebaut ist, unabhängig davon ob er energieversorgt ist oder nicht. In dieser Institution werden alle diplomatische Anfragen bearbeitet und auch eine Resolution verabschiedet. Die sieht nur in den seltensten Fällen so aus, dass man sich nicht mehr meldet und zwar nur dann, wenn ein Gegner penetrant jede Runde Forderungen stellt oder solche die nicht zu erfüllen sind (sieht das Programm, wenn kein System in der Lage ist, die Ressourcen/Credits zu liefern). Dafür ist die Historie wichtig.

Was auch zu vermeiden ist, ist die Möglichkeit, jede Runde Friedensangebote zu schicken und wieder Krieg zu erklären, Frieden, Krieg, usw. Auch hier wird die Historie herangezogen und wenn der Gegner nur Scheinfriedensverträge anbietet, kann auch hier ignoriert werden.

Sollte der Spieler in der Runde versuchen zu ignorieren und der Kongress lässt es nicht zu, wird der Kongress wie die KI handeln und die Entscheidung so treffen, wie es die KI in dem Fall tun würde.

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Re: Diplomatie

Beitrag von Orco » Montag 12. Januar 2009, 03:03

oh vorsicht her malle Ignorieren IST ein diplomatissche statement. Wenn eine macht über eine reaktion auf eine anfrage diskutiert kann auch dabei rauskommen das man sich darauf einigt diese zu ignorieren. Es kann sogar sein das eine botschaft gesendet wird das man deren ignoriert um sicher zu gehen das dies auch bei dem anderen ankommt.
Ignorieren bedeutet nicht das man sich dem problem nicht gewidmet hat. Jedenfals in der diplomatie.

Dies ist vollkommen ernstgemeint keinerlei sarkassmus!

Ignorieren ist die freundliche varriante einer absage. Jemanden ins gesicht NEIN zu sagen ist recht vor den kopf stossend. Da ignoriert man solche sachen lieber um die beziehungen nicht zu belasten. So sollte auch die KI auf Annahme/Ignorieren/Ablehnen reagieren.
Und gerade die Terraner sollten diese "vielfalt" im antworten in der diplomatie haben. Bei so grobschlechtigen völkern wie die kayhrin könnte ich verstehen das die nur ja und nein kennen.

gegen ki wäre es mir egal ob ich zu einer entscheidung gezwungen werde. Aber wenn ich multiplayer spiele möchte ich doch gerne auch das passende statement zu der situation geben. Wenn ein angebot grade nicht so akzeptabel ist man aber es vieleicht doch in naher zukunft annehmen würde wäre zb ein ignorieren wert. Aber wenn ich definitiv nie solch ein angebot in dieser form annehmen würde und es geradezu lächerlich und eine beleidigung für mich ist dann würde ich es Ablehnen. Da ist doch ein unterschied zu erkennen oder.

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Re: Diplomatie

Beitrag von Malle » Montag 12. Januar 2009, 08:18

naja grade die Khayrin würden meiner Meinung nach fast nur ein Ignorieren kennen, die kümmert ihr diplomatischer Briefkasten eh nicht und wird sowieso nie geleert ;). Ein Ignorieren ist immer ein Ablehnen im Endeffekt, klar, denn man nimmt ja nicht an. Daher wärs interessanter, wenn man es auch moraltechnisch als Absage auffassen würde, grade, was Ignorieren von Friedensangeboten bei Terranern anbelangt. Will nicht, dass die einmal angefangene Kriege problemlos auf diese Weise in die Länge ziehen können. Der Kongress sollte sich zunächst einschalten und bei wiederholtem Ignorieren automatisch "overrulen" und das Angebot für einen selbst annehmen. Man kann ja immer noch den Kongress abreißen, dann hat man für die Zeit des Krieges die Moralboni nicht mehr und muss ein teures Gebäude nachbauen.

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Re: Diplomatie

Beitrag von Orco » Montag 12. Januar 2009, 12:38

NEIN du kapierst die feinheiten der diplomatie nicht.
Ein ignorieren ist zwar ein NEIN aber eigentlich eher ein JAIN.

Naja friedensangebote sind ja nun auch was recht spezielles. Im normalfall sollte man als terraner frieden anstreben ja. Aber es kommt natürlich auch darauf an wie die gegenpartei nun die terraner bisher behandelt haben, und wie die momentane lage ist.
Es ist bei einem friedensangebot am wahrtscheinlichsten das die terraner es annehmen sollten. Aber bei so ziemlich allen anderen angeboten muss man erstmal sehen was ein angemessenes handeln wäre (es gibt ja nur 4 antworten auf ein angebot in der diplomatie 1. Annahme 2. ablehnen 3. gegenangebot 4. Ignorieren).

Wenn das andere Imperium eine menge greultaten verübt hat und nochnicht "befriedet" wurde ist es auch recht unwahrscheinlich das die terraner dort ein friedensangebot annehmen würden. Da ist auch die frage ob sie es ablehnen oder ignorieren würden. (ich hofffe ihr wisst was befrieden bedeutet)

Naja nach der story die ihr geschmiedet habt können die khayrin einen botschafter nicht wirklich ignorieren. Die würden den vieleicht in den ring werfen um für seine ehre zu kämpfen und er stirbt da aber das ist ja nicht ignorieren^^.



Ich bin gegen einschränkung der diplomatischen möglichkeiten. Reaktionen der bevölkerung kann man ja machen. Am besten mit Pop-up meldung und bildern von protestierenden mobs. Ala hippie aufstände und so hehe.

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