Siegbedingungen und Senat

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Ignus
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Beitrag von Ignus » Samstag 16. Juni 2007, 10:54

Man könnte den Senat ins Leben rufen wenn einer der Major races die Technologie zuerst erforscht hat, die ihm das Gebäude mit +1 Moral Imperienweit gibt und das entsprechende Gebäude gebaut wurde. Dadurch werden quasi gleichzeitig auch Botschafen auf den anderen Heimatplaneten der Majors gegründet (nur gedanklich, keine umsetzung im spiel). Der Heimatplanet jeder Majorrace wird durch das 1. bauen des Spezialgebäudes auf der Galaxiekarte aufgedeckt(die eingerichtete Botschaft), jedoch taucht das Imperium noch nicht im Diplomatiefenster auf. Jede kleine Rasse die bereits von einem Imperium anektiert wurde, wird dann automatisch in den Senat mit aufgenommen.

Die anderen kleinen Rassen die noch keinem Imperium beigetreten sind könnten entweder solange in keinem Senat sitzen, oder aber in einem eigenen, wobei dieser nicht nur einer ist sondern mehere, z.b je nach Rassentyp. Da könnten dann die Forschungsrassen in einem sein (Vulmar,Tuc,Tarokohe,Palan, etc.) , sowie die Kriegerischen (xyz). Vorteil der Sache wäre, das eine Kriegserklärung von einem Imperium an eine kleine Rasse die in so einem Senat sitzt, automatisch den Argwohn auf andere Rassen in dem Senat auf sich zieht(wer sieht schon gerne zu wie sein Nachbar unterjocht wird). Mit der Implementation der Schiffe für die kleinen Rassen wird das dann auch interessant wenn 20 Schiffe der kleinen Rassen zusammen (weil ja in einem Senat[Bündnisstatus]) ein System verteidigen. Durch den Bündnisstatus sollten dann auch die Schiffe von weit entfernten Rassen zu den anderen gelangen können.

Zu dem eigentlichen Senat würde ich eine feste "Belohnung" einführen das man im Senat ist, beim Start des Senats könnten so die Crediterträge um ~ 15% wachsen (am Anfang braucht man immer kohle), später könnte dann durch Abstimmung entschieden werden das zusätzlich +1 Moral Überall dazu kommt(was wohl keiner Ablehnen wird). Somit sollte die Entscheidung den Senat zu verlassen bissel schwer fallen, da +1 Moral schon recht nett ist.

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Luther Sloan
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Beitrag von Luther Sloan » Samstag 16. Juni 2007, 11:16

@ Sir Pustekuchen

Danke, ich dachte mir schon, dass - nach deinen Auskünften - so etwas in der Art wohl von Dir beabsichtigt ist.

Die Frage der Einrichtung ds Senats bzw. der Mitgliedschaft/Aufnahme im/in den Senat ist wohl der eigentlich Knackpunkt. Der Rest ist mehr Ausgestaltung.
Die Punkte freiwillige Ein-/Austritt sehe ich auch so - das sollte man so machen.

Ich sehe da folgende Möglichkeiten:

1) Senat existiert ab Spielbeginn (alle, keine oder nur einige Mitglieder per Zufallslos).
Wenn alle schon drin wären, wäre es "langweiliger". Problem: frühe Konföderations-Dominanz, zuviel Vorwissen für freies Spiel.
Wenn keine drin sind, müssten alle sich bemühen, Mitglied zu werden, wobei da dann die Frage aufkommt, wer dann eigentlich die Mitgliedschaft vergeben kann. Nachteil: lange Dauer.
Daher würde ich in diesem Fall für "einige", vielleicht 3, per Zufallsentscheid ab Spielbeginn plädieren, wie in MoO 3. Ich sehe das auch so, dass in diesem Fall aber die Konföderation u.U. zu früh eine diplomatische Dominanz erlangen könnte. Dafür habe ich noch keine Lösung. Dieser Punkt spricht zugegebenermaßen sehr gegen diese Variante.

2) Senat wird eingerichtet, ab einem bestimmten Tech-Niveau (4?) in der Galaxis UND einer Mindestanzahl bekannter Rassen (vllt. 1-2 Majors und ein paar Minors, falls Minors - in zukünftigen Spielen - auch freigeschalten sind.

3) Senat wird eingerichtet, sobald man eine spezielle Anzahl an Rassen kennt. Das war ja dein eigener Vorschlag und er ist faktisch mit 2) fast identisch, wobei da halt ein gewisses Maß an Gleichheit gegeben sein könnte.

4) Senat wird ab einer bestimmten Bevölkerungs- oder Empire-Größe eingerichtet (Ein fester Prozentsatz alles besiedelbaren Systeme oder Fixzahl, entweder für alle Imperien zusammen oder sobald eines oder mehr eine bestimmte Zahl an Systemen besitzt (6-10).)

5) Sobald jemand ein gewisses Tech-Niveau als erster erreicht, wird er in die Lage versetzt, den Senat zu gründen, wobei er dann automatisch alle einlädt.


Die Senatseinrichtung durch ein Sonderereignis (Organier-Auftauchen, "göttliche" Eingebung, feste Rundenzahl) halte ich nicht unbedingt für sinnvoll, aber so etwas hatte ja auch noch niemand vorgeschlagen.

Persönliches Fazit: Vielleicht ist die Zufallsverteilung zu Spielbeginn doch das Beste, wobei die Konföderation da vielleicht ein Handicap haben sollte, entweder niedrigerer Chancenanteil oder von vorneherein gesperrt, was vllt. etwas hart wäre. (Zumindest für die anderen wäre es dann "fairer".) Alternativ könnte man vor Spielbeginn eine Option dafür haben, müsste aber etwas "abgeben", um einen Ausgleich zu haben. Bei MoO 3 konnte man das bei selbsterstellten Rassen ja tun.
Weitere Aufnahmen dann durch Kontakt mit einer Senats-Rasse. Da könnte man auch festlegen, dass beim Erstkontakt automatisch ein Antragsverfahren eingeleitet und zur Abstimmung wird, egal ob das betreffende Senatsmitglied das will oder nicht. Ferner sollte ggf. später immer noch ein Antrag möglich sein.


Mir drängt sich da noch eine Frage/ein Problem auf:
Wenn theoretisch sich alle oder eine bestimmte Anzahl an Rassen (egal, ob Major oder Minor Races, schon ab Runde 1 kennen und miteinander kommunizieren, handeln, etc. können, dann fällt das bisherige Explorations - und Erstkontakt-Szenario weitestgehend weg. Sicher muss man neue Systeme für eigene Kolonien suchen, aber die Überraschung, welche Rasse wo sitzt, könnte dann wegfallen und wenn ich schon ab Runde 5 Handel mit meinen Partner quer über die Galaxis verteilt treibe und gemeinsame Sternkarten austausche, dann geht da recht viel an Exploration verloren. Ich will damit sagen, dass man dann u.U. zu schnell in "Routinen" verfallen könnte und weniger "Fehlinvestitionen" wie Expansion in unumstrittene Gebiete weg von Gebieten, wo man seine "Senatskollegen" weiß, vorkommen. Man könnte seine Grenze zum Nachbarn frühzeitig stark befestigen oder alle wichtigen Systeme "wegschnappen", somit einen "Riegel" bilden und dann dahinter evtl. ungestört expandieren.
Das hängt natürlich alles davon ab, wie man im Senat zueinander steht und wieviel Wissensaustausch da vorgesehen ist.
Aber ich finde, man sollte das im Auge behalten, damit wir nicht plötzlich ein "Abarbeiten von Etappen" haben statt einem freien, nicht wirklich vorhersehbaren Spiel.
Das muss natürlich nicht so kommen, aber ich denke, dass da dennoch ein potentielles Problem liegen könnte.

Wenn natürlich so Sachen wie die Lage der jeweiligen Imperien und deaillierte Sternkarten, etc. nicht automatisch bekannt gegeben werden, wäre das besser. Wobei dann immer noch durch ein Handelsabkommen (+) man faktisch auch gleich wieder wüßte, wo der Nachbar sitzt, was ich bei frühen Runden jetzt nicht wirklich gut für den Spielverlauf fände.
Vielleicht lässt man dann die HAndelsrouten und fremden Territorien nicht mehr anzeigen, sondern die Handelsrouten nur noch in einer Auswahlliste mit den fremden Systemnamen verbinden.
Wenn halt die Konföderation gleich in den ersten Runden mit allen Handelsverträge schließt und sich mit jedem gleich anfreudet, ist das Spiel u.U. gleich beendet. Der Handel ist halt der erste Schritt, den eh keiner ablehnt und dann wäre die Sache gelaufen.
Als Gegenmaßnahme könnte man vielleicht das Verhalten bzw. die Einstellungen der anderen (einiger?) Rassen zur Konföderation modifizieren.

Aber da habe ich noch kein Idealkonzept.


EDIT (Sehe gerade, dass da noch ein Beitrag vor meinen gerutscht ist...)

Man könnte den Senat ins Leben rufen wenn einer der Major races die Technologie zuerst erforscht hat, die ihm das Gebäude mit +1 Moral Imperienweit gibt und das entsprechende Gebäude gebaut wurde.
Das wäre dann u.U. erst recht spät im Spiel, Runde 100 oder später. Außerdem sind da die Chancen bei der Konföderation etwas höher.
Dadurch werden quasi gleichzeitig auch Botschafen auf den anderen Heimatplaneten der Majors gegründet (nur gedanklich, keine umsetzung im spiel). Der Heimatplanet jeder Majorrace wird durch das 1. bauen des Spezialgebäudes auf der Galaxiekarte aufgedeckt(die eingerichtete Botschaft), jedoch taucht das Imperium noch nicht im Diplomatiefenster auf. Jede kleine Rasse die bereits von einem Imperium anektiert wurde, wird dann automatisch in den Senat mit aufgenommen.
Da sehe ich genau das Problem, das ich angesprochen habe: das Aufdecken der jeweiligen Position der Imperien. Die Botschaften müssten nicht auf den Heimatwelten, sondern auf einer (fiktiven?) Welt wie Babel errichtet werden, wo der Senat steht und sich alle treffen. Andere Botschaften wären somit unnötig, die Kommunikation per Subraumfunk möglich.
Die annektierten Minors kann man schon aufnehmen oder man zählt sie zur Bevölkerungsmenge dazu (siehe meine Anregungen zuvor.)

Einen separaten Minor-Race-Senat hatte ich mir wie die Liga der Blockfreien Welten bei BABYLON 5 auch mal überlegt, aber wegen mangelnder Notwendigkeit und fehlender Aktionen der Minors verworfen. Bringt einfach nichts, es sei denn man lässt die Minors "Majors" werden, was wir ja nicht wollen.

Boni und Mali für die Mitgliedschaft/Nicht-M. sind ja schon im Gespräch.

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Sir Pustekuchen
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Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 16. Juni 2007, 12:01

Genau das ist das Problem. Warum sollten sich Rassen im Senat kennen und nicht per Diplomatie handeln dürfen. Das Explorationsprinzip soll erhalten bleiben. Es muss sogar erhalten bleiben! Somit fällt der Vorschlag weg, dass zu Beginn zufällige Rassen dem Senat angehören. Denn wer sich im Senat kennt muss sich auch in der Diplomatie kennen. Alles andere wäre mehr als unlogisch. Am Beispiel der Menschheit in Star Trek würde man erkennen, dass eine Mitgliedschaft in einem Senat ohne die Kenntnis anderer Rassen keinen Sinn macht. Warum sollten die Menschen, bevor sie Vulkanier, Andorianer, Klingonen, Romulaner usw. trafen, in einem Senat sitzen und mit diesen verhandeln? Das geht nicht! Zuerst muss es einen Erstkontakt geben, erst dann kann man über eine Senatsmitgliedschaft nachdenken.

Mittlerweile haben wir schon ein paar gute Vorschläge, obwohl ich noch keinen perfekt finde. Ich mache da auch gleich nochmal einen. Wie wäre es wenn ein unbewohntes System auf der Karte zu Beginn des Spiels ausgesucht wird, dieses System wäre geheim, keiner kennt es, und sobald irgendeine der Majorraces dieses System entdeckt wird ein Zufallsereignis in Gang gesetzt, wodurch der Senat bei dieser Rasse gegründet wird. Wie das Zufallsereignis genau aussieht weiß ich jetzt auch noch nicht. Ich stelle es mit ungefähr so vor: Spieler Rotharianer fliegt nichtsahnend in einen ihm unbekannten Sektor. Darin ist z.B. das Babel System beheimatet, welches zu Beginn des Spiels zufällig ausgesucht wurde. Er ist der erste, welcher dieses System erreicht. Nun bekommt er irgendeine Nachricht (Zufallsereignis) dass er die Technologie/Eingebung/Ehre besäße einen interstellaren Senat zu gründen/anzuführen. Nächste Runde erhalten alle ihm bekannten Rassen (Major und Minor) ebenfalls eine Einladung.

Der Vorteil daran ist, dass es schon in der zweiten Runde aber auch viel später passieren kann. Man kann also nicht vorhersehen, wann und wer den Senat gründet. Ebenfalls hätten wir das Problem der "unbekannten" Rassen gelöst und keine Rasse hätte irgendeinen Vorteil (außer natürlich die, welche den Senat "findet"). Dadurch wäre wieder unser aller Freund Zufall im Spiel.

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Luther Sloan
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Beitrag von Luther Sloan » Samstag 16. Juni 2007, 12:38

Ja, das Explorationsprinzip darf nicht fallen.
Die perfekte Lösung habe ich aber auch noch nicht gefunden und das ganze Spiel auf den Kopf stellen, um künstliche Barrieren aufzubauen, wäre nicht unbedingt erstrebenswert.

Also lassen wir das wohl besser alles wie es ist und suchen woanders nach einer Lösung.

Dein neuer Vorschlag gefällt mir - so ähnlich hatte ich das mit Babel vorhin auch gemeint bzw. mich in die Richtung orientiert.
Wie wäre es wenn ein unbewohntes System auf der Karte zu Beginn des Spiels ausgesucht wird, dieses System wäre geheim, keiner kennt es, und sobald irgendeine der Majorraces dieses System entdeckt wird ein Zufallsereignis in Gang gesetzt, wodurch der Senat bei dieser Rasse gegründet wird. Wie das Zufallsereignis genau aussieht weiß ich jetzt auch noch nicht. Ich stelle es mit ungefähr so vor: Spieler Rotharianer fliegt nichtsahnend in einen ihm unbekannten Sektor. Darin ist z.B. das Babel System beheimatet, welches zu Beginn des Spiels zufällig ausgesucht wurde. Er ist der erste, welcher dieses System erreicht. Nun bekommt er irgendeine Nachricht (Zufallsereignis) dass er die Technologie/Eingebung/Ehre besäße einen interstellaren Senat zu gründen/anzuführen. Nächste Runde erhalten alle ihm bekannten Rassen (Major und Minor) ebenfalls eine Einladung.
Eine Zufallsauswahl wäre sicherlich richtig - eventuell sollte es einigermaßen zentral auf der karte plaziert werden, damit theoretisch alle eine Chance hätten. Es muss auch kein "wertvolles" System sein, sondern vielleicht eher leblose Planeten und eine L-Klasse-Welt. Das System müsste ansonsten unbedeutend sein, damit wir uns da von MoO unterscheiden und das System und der Senatssitz nicht selbst ein "Ziel" werden.
Alternativ könnte es auch auf der Karte gar nicht präsent sein, dann fällt es auch nicht in ein Herrschaftsgebiet. Da es geheim ist, existiert es nur "virtuell" im Senats-Menü, aber ist nicht sichtbar/eroberbar, etc.
Man könnte einen leeren Sektor "markieren", dass er, sobald ein Schiff ihn erstmals betritt, die von Dir vorgeschlagene Meldung bekommt und der Senat eingerichtet werden kann. (Dabei sollte aber der "Finder" die Einrichtung eines Senats nicht ablehnen können, nur den Beitritt.)

Aber ich denke, das ist die beste Lösung, wenn der Spieler dann mit dem ihm bekannten Rassen einen Rumpf-Senat gründet. Ja, je mehr ich nachdenke, desto mehr gefällt mir das. So sei es!


Ich überlege auch gerade, ob die Einladung, dem Senat beizutreten, mit einer einmaligen Gebühr verbunden sein sollte, die bezahlt sein muss, bevor man abstimmen darf. Solange wäre man nur Beobachter.
Dabei sollte jede Rasse etwas geben, was für sie unytpisch pder teuer ist. Entweder ein bestimmter Einkommensanteil oder Ressourcen zum Aufbau der Senatsstrukturen. Da bin ich mit mri aber noch nciht ganz im Reinen. Mir fehlt da noch eine "Stellschraube", kann es aber noch nicht genau sagen.

Ich meditiere da nachher noch etwas darüber. :wink:

Ignus
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Beitrag von Ignus » Samstag 16. Juni 2007, 16:32

Das mit dem Sektor find ich eine gute idee, zudem lässt sich das leicht umsetzen, bei kartengenerierung wird irgendein Quadrant per random ausgesucht der den Senat ins leben ruft. Dieser Quadrant ist aber ein beliebiges "Leeres" Feld, weil wenn es ein Sonnensystem ist, müsste es mehr als 25 Mill. Einwohner haben, ansonsten fliegt die KI schön drum herum und entdeckt es erst sehr spät (soviel zu die KI cheatet doch ned :P [woher weis die KI das das System weniger als ~ 25 mill Einwohner hat, bevor sie es entdeckt hat ^^]).


Das Feld sollte jedoch nicht in der mitte der Karte sein, sondern willkührlich platziert, weil sonst würde man keine Karten spielen wo man am Rand startet, denn da der Gründer des Senats keine Vorteile erhält ist es egal wer ihn gründet.

Nachdem nun also das Feld entdeckt wurde, erhalten alle dem Imperium bekannten majors+minors eine Einladung in der nächsten Runde. Dabei steht es ihnen frei auch abzulehnen.

Es folgt dann die Abstimmung zum Senatsvorsitzenden, hierbei erhalten, wie oben beschrieben, die Minors jeweils 1e Stimme + Bevölkerungsboni (je 10 Mill Einwohner 1 Stimme mehr) und die Majors 10 + Bevölkerungsboni (je 100 Mill Einwohner 1 Stimme mehr). Die Minor Races stimmen dabei für sich selber, es sei denn sie haben mit einem Imperium ein Bündnis Vertrag und über 50% Zustimmung zu dem, dann stimmen sie für das jeweilige imperium). Beim Mitgliedsvertrag sollten sie ab 25% Zustimmung zu dem Imperium für es stimmen.

Lehnen alle Majors ab, dann wird der Senat trotzdem mit den Minors gegründet(können nicht ablehnen), die das Imperium kennt, welches das "Senatsfeld" entdeckt hat. Wahl des Vorsitzenden wie gehabt. Durch den Bevölkerungsboni sollte ein Patt ausgeschlossen sein.
Ansonsten wird im Falle eines Pats nochmal abgestimmt, aber diesmal nur zwischen den Senatsrassen, die am meisten stimmen hatten (quasi die, die zum patt führten). Abstimmen dürfen hierbei natürlich wieder alle. Kommt es weiterhin zu einem Patt, dann gibt es halt kein Vorsitzenden.
Kennt das Imperium keine Minors, dann darf sich Luther jetzt schonmal den kopf drüber zerbrechen wie wir das machen *gg .

Sofern abgelehnt, kann man sich erst wieder dem Senat anschließen, wenn man ein Imperium trifft das im Senat sitzt. Den Beitragsgesuch kann man dann im Diplofenster vornehmen (zusätzlicher button). Der Senat stimmt dann über die Anfrage ab.

Beim Austritt aus den Senat bekommt man ein deftigen (aber nicht zu deftigen) Beziehungsmalus zu allen im Senat sitzenden Majors und ein 25% igen Zustimmungsmalus zu allen eigenen Minors.

Aufgedeckt braucht nun auch kein Sektor mehr werden.

Eine Gebühr würde ich nicht nehmen, weil diese keinen konkreten Verwendungszweck fände.

Es sei denn es bauen alle im Senat an einem BB - Super-Schlachtschiff, welches dann später in den Zeta Quadranten fliegen darf und gegen die Aarak bestehen darf (Extra Karte wird eingeblendet).
Das Schiff würde zunächst nur ein Rohling sein und nicht stärker als ein normales Flagschiff eines Imperiums. Werkeln nun aber die jeweiligen Imperien an dem Schiff mit rum wird es besser:

Schilde von der Konföderation (50.000 dann)
Disruptoren von den Khayrin (75 nun)
Quantentorpedos von den Hanuhr (25 nun)
Tarnung von den Rotharianern (ansonsten keine)
Rumpf von den Cartarern (20.000 dann)
Sensoren und Geschwindigkeit von der Omega Allianz (Scan 7, Speed 6)


Damit hätten wir auch die Aarak integriert und können uns auch gegen ein Aarak-Schiff behaupten.

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Beitrag von tvalok » Samstag 16. Juni 2007, 21:53

Wir sind hier im Thread Siegbedingungen - jede Rasse könnte das Ziel haben einen galaktischen Senat zu Gründen. Da gibt es dann wieder Subziele die für jedes Volk andere wären. Dann könnte man ja die Vorgabe machen, dass der Spieler oder die KI mind. 2 Weitere Großmächte und eine gewisse Zahl an Minors für diesen Senat gewinnen müsste.
Der Senatsbeitritt sollte dann auch auch verschiedene Wege beeinflussbar sein - Khayrin durch militärisches Erzwingen, Rotharianer durch Geheimdienstbeeinflussung. etc.pp.

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Beitrag von Luther Sloan » Sonntag 17. Juni 2007, 12:02

@ Ignus

Wer sagt denn, dass es ein Sonnensystem sein muss? Könnte ja auch ein "Rogue Planet" ohne System sein... :wink:

Die Idee, es zentraler zu positionieren, rührt daher, damit theoretisch jede Rasse eine reelle Chance hätte, da ran zu kommen. Klar geht es auch, dass es am Rand ist. Da wäre es halt nur von 1-2 Rassen zu erreichen. Letztlich macht das nichts aus, hast recht.

Sollte wirklich ein Patt auftreten, könnte man auch festlegen, dass in diesem Fall die Stimme des Vorsitzenden die Entscheidung bringt.
Minors sind zum Glück (?) so häufig, dass das derzeit eher unwahrscheinlich ist, dass niemand sie kennt.
Aber dein Einwand brachte mich darauf, dass es im Falle eines Minor-Race-Massengenozids (oder wenn man später ganz ohne Minors spielen wollte und könnte), dann ja auch das Problem hätte, daher dann vllt. die Idee mit der Stimmenüberlegenheit des vOrsitzenden in diesem Fall.

Bei MoO 3 habe ich mich immer geärgert, wenn ich nciht in den Senat kam. Ich denke, wer einmal drin war, kennt noch die Funkfrequenz und kann jederzeit "normal" einen neuen Antrag stellen, über den dann angestimmt wird. Das sollte reichen.

Ob zusätzlich zu den entgangenen Boni auch größere Mali beim Austritt nötig sind, wird man noch diskutieren müssen. Ein paar sicher, aber das genaue Ausmaß?
Und was ist mit den evtl. im Senat sitzenden Majors, die aber prinzipiell diese Institution ablehnen? (War ja auch im Gespräch...) Da sollte es zu denen keine Mali geben.

Das "Schlachtschiff gegen die Aarak"-Projekt fällt mir persönlich da etwas aus dem Rahmen, wobei ich nciht sagen will, dass der Senat nicht zur Koordinierungsstelle der Rassen bei einer Borg-Invasion (zufallsereignis) werden könnte oder andere gemeinsame, aber eher unauffällige Projekte anleiern könnte.

Der Beitrag war eher als "Hürde" oder Engagement für die Rassen zu sehen, ein konkreter VErwendungszweck wäre der Unterhalt des Senats, der Kommunikation, des Transports, Übersetzungsdienste , etc. oder Anteile an gemeinsamen Projekten gewesen.

@ tvalok

Die Senatsgründung schon als Ziel festzulegen, ist vielleicht etwas unbefriedigend. Immerhin wurde bereits das weiterreichende Ziel der Senatsherrschaft (Vorsitz) postuliert.
Dass jede Rasse evtl eigene Ziele mit der Senatsmitgliedschaft verfolgt, ist sicher ein interessanter Weg, fragt sich nur wie man das ausgestaltet?

tvalok
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Beitrag von tvalok » Sonntag 17. Juni 2007, 12:25

Luther Sloan hat geschrieben: @ tvalok

Die Senatsgründung schon als Ziel festzulegen, ist vielleicht etwas unbefriedigend. Immerhin wurde bereits das weiterreichende Ziel der Senatsherrschaft (Vorsitz) postuliert.
Dass jede Rasse evtl eigene Ziele mit der Senatsmitgliedschaft verfolgt, ist sicher ein interessanter Weg, fragt sich nur wie man das ausgestaltet?
Wollten wir nicht mehrere Ziele formulieren? Hauptziele und Subziele ...
Die Senatsgründung könnte man ja dann als Etappenziel zum Hauptziel Senatsherrschaft nehmen.

Naja einige Beispiele habe ich ja quasi schon genannt: Die Konföderation will den Galaxisfrieden, die Khayrin die militärische Herschaft etc.pp.
Die Rotharianer versuchen über den Senat ihren Machtbereich zu erweitern etc.pp.

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Beitrag von Luther Sloan » Montag 18. Juni 2007, 14:56

@ tvalok

Mit dem Verfolgen rassespezifischer Ziele war nicht nur an die Siegbedingungen gedacht. Das habe ich hier aber nicht vertieft, sondern in anderem Kontext behandelt.

Prinzipiell spricht gar nichts gegen Primär- und Sekundärziele wie: (Konföderation) "Schaffen Sie Frieden in der Galaxis, indem Sie für 500 Jahre den Senat leiten" Subziele: Alle Major Races im Senat und mindestens 1 Allianz mit einer davon.
Das ist nur ein spontanes Beispiel - bitte ich nicht zu wörtlich nehmen.

Alle Rassen wollen ja ihre Macht (Territorium, Militär, Credits, etc.) mehren, um eine bestiimmte Ideologie zu verbreiten und verhalten sich dementsprechend.
Für jeden sollte natürlich der Anreiz da sein, mittels des Senats diese Ziele gemäß den eigenen Stärken und Charakteristika zu fördern.

Alucart
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Re: Siegbedingungen und Senat

Beitrag von Alucart » Donnerstag 4. Juni 2009, 23:33

huh siegbedingungen, naja also es gibt finde ich die möglichkeiten: NUR militär ODER eben gleich MEHRERE siegbedingungen...

naja aus bekannten Spielen fallen einem natürlich sofort ein:

1. Kultursieg

2. Wissenschaftssieg

3. Geheimdienstsieg

4. Wirtschaftssieg

5. Diplomatiesieg

6. Militärsieg

7. Punktesieg

hm wären sechs Siege bei sechs Kulturen, klingt zwar gut, aber erstens ist das Spiel Nachfolger von Bof, ergo Terra ist Diplomatie und Forschungsmäßig top, da müsste sich etwas ändern, wenn man jedem Volk für ein Ziel einen Boni geben wollte, was vielleicht cool wäre aber das Spiel völlig verändern würde und zweitens gibt es da ein grundsätzliches Problem. Bei Bof gab es einen klaren Sieg, das Spiel war ein endlosspiel bis halt jemand alles platt geschossen hat, dabei kann man sich viel Zeit lassen, man kommt dem Ende mal näher, mal entfernt man sich auch davon. Wenn man das ändern sollte, muss das gut überlegt werden. Als Beispiel führe ich CIV an, CIV ist eben kein endlos Spiel sondern von Anfang an ist klar, spätestens zu einem bestimmten Zeitpunkt ist zu ende, zeit, wissenschaft und kultur kommen dem ziel kontinuirlich jede Runde näher. Man muss nicht versuchen zu gewinnen, sondern vor allen anderen zu gewinnen. Das ist ein völlig anderes Spielkonzept!

Grundsätzlich sollte jedes Volk jedes Ziel erreichen können aber auf bestimmte Ziele Boni bekommen! Möglich wäre auch zusätzlich zu den Rassenbonis für jedes Ziel ein Spezialgebäude zu kreiren, was für das Erreichen des Ziels notwendig oder förderlich ist oder sogar dessen Errichtung das Ende des Spiels bedeutet. Dieses Gebäude kann entweder jeder 1x pro Imperium bauen, oder es kann ab Techlvl 10 einmal in der Galaxie gebaut werden oder es befindet sich je bei einem Minor der deswegen besonders wertvoll ist. Für letztere Variante würde sprechen, dass es dadurch auch spannend sein könnte, dieses System zu erobern und man so den Wirtschaftssieg der Han zu verhindern. Außerdem ist es auch sinnvoll, wenn das Verfolgen jedes Ziels, weitere Boni im Spiel bringt. Zu den einzelnen Methoden:

1. Kultursieg: Dazu müsste sich noch einiges ändern, Kultur ähnlich wie in Civ gibt es in Bote nicht... Theoretisch wäre es möglich, dass ein System ab Techlvl 10 problemlos oder nur wenn auch alle Gebäude auf lvl 10 sind, das Megagalaxiewunder (den Borgkubus, den intergalaktischen Friedensjoint, das super Monument oder die sprenge die Galaxiebombe) bauen kann, dass 50 Runden dauert und megamäßig Ressourcen braucht. Alternativ muss man 3 Stück in einem oder in drei Systemen davon bauen... (Dies wäre dann das obengenannte Spezialgebäude, alternativ befindet sich das Gebäude auf einem Minorplaneten und muss erst ausgebaut werden: "Der alte Gott der...") Nutzen der "Kultursiegstrategie": Man setzt auf schnelle Forschung und produktionsstarke Systeme die sich im Laufe des Spiels auch anderweitig nutzen lassen.

2. Wissenschaftssieg: Wer als erstes alle Techlvl auf zehn erforscht hat... Spezialgebäude gibt Forschungsbonus (evtl auch erst fürs 11 lvl). Kultursieg und Wissenschaftssieg sind sich sehr ähnlich, weil beide lvl 10 forschung erfordern, der Kultursieg könnte auch Wissenschaftssieg heißen, bzw die beiden zusammengelegt werden. Nutzen der "Wissenschaftssiegstrategie": Man setzt auf gute forschung, die ja immer cool ist

3. Geheimdienstsieg: Wer einen doppelt? so starken Geheimdienst wie alle anderen zusammen hat, gewinnt das Spiel, weil er alle Regierungen auf einmal stürzen kann. (Dazu ist evtl ein Spezialgebäude notwendig) Nutzen der "Geheimdienststrategie": naja ein starker Geheimdienst halt!

4. Wirtschaftssieg: Sobald ein Spieler alle fünf Monopole besitzt. Diese können auch von anderen Spielern zum doppelten Preis erkauft werden. Wer ein Monopol besitzt erhält bei jedem Kauf/Verkauf die Steuern und braucht selbst für alle industriellen Leistungen nur die Hälfte der Ressourcen zu bezahlen. Vorteil der "Wirtschaftssiegstrategie": Man bekommt Geld durch die Steuern und baut billiger...

5. Diplomatiesieg: Sobald der galaktische Senat errichtet wurde und den Spieler nicht nur zum Generalsekretär sondern zum Botschafter der Galaxie gewählt wurde (der galaktische senat entsteht automatisch oder ist ein Spezialgebäude, dass dem besitzer boni bringt und ab tchlvl zehn oder sobald sich alle majors kennen, oder sobald ich alle majors kenne: 1x in der galaxie baubar, oder 1x pro imperium oder bei einem minor drin) Vorteil der "Diplomatiestrategie": diplomatische Beziehungen erleichtern handel und kriegspakte

6. Militärsieg: Sobald alle anderen Spieler (oder evtl alternativ einstellbar stattdessen mit Vendettagegner) besiegt wurden. Vorteil der Militärstrategie: Hey ihr wisst was ich meine oder?

7. Rundensieg: Wer nach 400 Runden die meisten Systeme, Bevölkerung hat gewinnt. Vorteil der Rundenstrategie: Man versucht große/viele System zu besiedeln/erobern

Wichtig ist das jede Strategie auch Boni mit sich bringt, wenn Monopole sich nicht lohnen, wird jeder sein Geld lieber in Schiffe stecken. So überlegt aber jeder Khayrin genau, ob Schiffe, Monopole oder sonstwas gekauft werden soll. Nur zwei Siegvarianten sind blöd entweder mehrere oder nur eine.

Ich wollte darlegen, dass mehrere Siegmöglichkeiten das Spiel total verändern würden. Vom ich versuche einfach stärker als die anderen zu werden, würde ein ich versuche vor den anderen einene bestimmten Sieg zu erreichen. War ich am Anfang noch voll für mehrere Siegmöglichkeiten, weiß ich inzwischen nicht mehr wofür ich sein soll...

Wichtig ist natürlich, dass alle Siege gleich schwer sind, oder höchstens der Militärsieg cooler ist, doof ist zb bei civ4 dass der Wissenschaftssieg der leichteste ist (außer bei kleinen maps der militärsieg). In vielen Spielen ist der Diplomatiesieg doof und willkürlich. Ich finde es eh schon schwierig in Bote freundschaften zu schließen weil die sich trotzdem nicht an meine territorialgrenzen halten und dort reinfliegen. 'Kooperationen gibt es nur vom mir unterlegenen Kriegsgegner, daher meine Sorgen um den Senat...

So sry für den ewig langen Post...

Alex
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Re: Siegbedingungen und Senat

Beitrag von Alex » Freitag 21. August 2009, 14:10

Hallo!

Wie sieht es denn jetzt mit dem Senat und den Siegbedingungen aus? Liegt eine Einigung vor oder werden die Vorschlaege noch Verhandelt?

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Re: Siegbedingungen und Senat

Beitrag von Sir Pustekuchen » Freitag 21. August 2009, 14:29

Wird auf eine ähnliche Art und Weise implementiert, wie es Alucart vorgeschlagen hat. Der Senat bleibt aber noch Zukunftsmusik. Mit der Alpha5 wird es noch keine Siegbedingungen geben, vielleicht per kleinerem Update.

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