Khayrin

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Khayrin

Beitrag von master130686 » Samstag 29. März 2008, 20:01

Ist es gewollt, dass die Khayrin

1) bei Tech5 keine Scouts haben
2) bei Tech5 außer den Transportern Typ II keine Longrange-Schiffe haben (als Folge von "1.")
3) Transporter Typ II, im Gegensatz zu Typ I und den Typ I und II Kolonieschiffen unbewaffnet sind?
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Re: Khayrin

Beitrag von Malle » Samstag 29. März 2008, 21:35

1+2 ja soviel ich weiß. Muss man eben genügend scouts vorher gebaut haben.

3 nicht. Könntest du da schnell was reinmodden per ship editor? Doppelte Bewaffnung am besten im Vergleich zum alten. 1 Stufe besser bei den Werfer und Disruptorenarten.

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Re: Khayrin

Beitrag von master130686 » Sonntag 30. März 2008, 01:28

Ok, hab alle Waffenwerte (=Disruptoreneinstellungen/-werte) vom ersten Transportschiff verdoppelt, bis auf die Rechargetime, die hab ich von 11 auf 8 gesenkt (anbei die "neue" Shiplist.data).

Ich finde es nicht gut, dass es da keine Scouts mehr gibt. Hab eben nochmal geguckt. Nachdem die C'illyx-Klasse (Scout I) weg is gibt es nur noch 2 Schiffe die Longerange haben, die K'ahall-Klasse (Transporter II) und die K'hylix-Klasse (Fighter/Hunter).

Beide Schiffe sind nicht gerade "Scoutfähig". Zumindest ein Scout II wäre günstig, selbst wenn er erst bei Tech7 oder 8 kommt.
Dateianhänge
Shiplist.rar
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Re: Khayrin

Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 31. März 2008, 08:31

Wenn du die Waffenwerte veränderst, müssen diese trotzdem noch konsistent bleiben. Das bedeutet, dass der Werfer mit einem bestimmten Namen, bei jedem Schiff die selben Werte (Recharge, Schaden usw) haben muss. Ansonsten passieren komische Dinge im Schiffsdesign und es kann passieren, dass deine Schiffe gar keinen Schaden mehr verursachen. Also da immer drauf achten, wenn man moddet.

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Re: Khayrin

Beitrag von master130686 » Montag 31. März 2008, 15:34

Ups, dann guck ich da demnächst nochma durch.
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Khayrin

Beitrag von Stevko » Montag 24. November 2008, 14:33

Wie vorgeschlagen, ein Thread für den Unterbau der Khayrin.
Ich denke die Khayrin haben 3 Knackpunkte:

1) Umwandlung des Prinzips der Ehre, Finden eines neues Grundes ihrer Handlungsweise
2) Erklärung für ihren (späteren) Besitz von Tarntechnologie
3) Sounds sind schon erstellt, Story sollte sich nicht allzu weit weg vom reinen Kriegervolk entfernen
Wobei 2 sich aus einem schlüssigen Punkt 1 erklären lassen könnte. Und 3 ein wenig klarer erscheint nach Durchlesen meines Vorschlags.

Ich glaube um ein einen kurzen Blick auf die Klingonen kommt man nicht drumherum, aber nicht mit dem Ziel Personen, Gruppen, Handlungen einfach nur einen neuen Namen zu verpassen, sondern deren Handlungsweise (Ingame: Moral) zu verstehen. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht zu den Khayrin, aber die Gründe ihres Handelns sind …

Klingonen in einem Satz: dem Weg der Ehre verpflichtet, gesellschaftlich in Häuser gegliedert, Ritualpflege, Kampf Klingone gegen Ptak suchend, feige Spionage verachtend usw.

Gewisse Ähnlichkeiten werden nicht komplett auszuschließen sein. Dahingehend schlüssig meiner Meinung nach, da 2 kriegerische Majorrassen eine kausalen Faktor gemein haben müssen, die sie eben von den vielen anderen kleinen, kriegerischen Rassen unterscheidet.

Während man bei Star Trek sich vielleicht Gedanken machen könnte, warum schafft es ein gewaltbereites und impulsives Volk wie die Klingonen aber die Nausicaaner oder Chalnoth z.B. nicht, ein Empire auf die Beine zu stellen, könnte man mit einer entsprechender Story bei BotE eine schöne, epische Erklärung liefern :wink:
(Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Klingonen in weißen Kitteln aussehen würden, oder was ihr Ehrenkodex von Klingonen hält, die jahrelang Grundlagenforschung betreiben und nicht in glorreichen Schlachten ihren Mann stehen und ihre Ehre verteidigen)

Eine lauwarme Erklärung wäre nur, dass sie es irgendwie schaffen trotz ihrer kriegerischen Impulse brauchbare Forschung zu liefern.
In den frühen Phasen von Kriegervölker müssten doch deren quasi Kriegerwissenschaftler ein stark erhöhtes Risiko haben, den Kopf zu verlieren, im wahrsten Sinne des Wortes.
Da sie ja weniger Zeit z.B. in Kampftraining investieren können, und vielleicht „wahre Krieger“ ihre schlaueren Zeitgenossen als Bedrohung empfinden und sich ihrer mit Gewalt entledigen. Ich habe daher eine Erklärung gesucht, bei welchem Szenario in einer kriegerischen Gesellschaft die Wissenschaftler produktiv arbeiten könnten.

Ich kann mir vorstellen, dass Religiosität vielleicht nicht sofort Gefallen finden, aber wie kann man sonst irrationales Verhalten sonst am besten erklären :mrgreen:
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Re: Khayrin

Beitrag von Stevko » Montag 24. November 2008, 14:42

Es ist noch nicht perfekt ausgefeilt, da ich loss muss, hier ein erster, m E nach, schlüssiger Entwurf:

Ein Khayrin-Szenario: Krieger mit Buch und Schwert
In der jahrtausende alten Prä-Khayrin Ära war das Volk der Khayrin in Clans gegliedert und hatte noch keine eigene Gesamtbezeichnung. Ihr Leben war von Sitten, Traditionen und Bräuchen geprägt. Clanzugehörigkeit wurde demonstriert durch eine Schärpe, mit aufwendig gewebten Clanwappen. Ein fixer Bestandteil der Traditionen waren Duelle, bei der jeder Clansman herausgefordert werden konnte. Üblich war es, innerhalb des Clans, Duelle nur um Besitz z. B. Khenoks (Reittiere) oder Sklaven auszufechten, dies waren selten tödliche Angelegenheiten. Aber auch Mitglieder fremder Clans konnten herausgefordert werden, der Besiegte wurde Sklave. Mächtige/Reiche Khayrin, die aber nicht aufgrund eines Zufallstreffers sterben, ihren Besitz verlieren oder in die Sklavenschaft gerieten wollten, konnten ihren 1. Krieger das Duell ausfechten lassen. 1. Krieger waren angesehen und wurden reich entlohnt, aber immer in der Gefahr, als jemandes Sklave zu enden.
Die Khayrin lebten in ständigen Fehden mit ihren Nachbarclans, da ein Clan wohlhabend galt, der in Besitz von zahlreichen Khenoks als auch Sklaven (ehem. fremde Clansmitglieder, die einmal besiegt UND als Sklave „gebrandmarkt“, nie wieder als freie Clansman akzeptiert wurden und keine Schärpe mehr tragen durften) war.
Das Ende der Prä-Khayrin Ära wurde eingeläutet durch eine Himmelserscheinung, eine Art Komet, der auf Khayrin stürzte. (Sie hatten ihrem Planeten noch keinen Namen gegeben, mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse, sie nahmen ihren Lebensraum nur als „die Welt“ wahr.) Die Weisen der Clans („Druiden“ mit Sonderstatus) priesen den Kometen als Omen, hielten aber sich aber mit einer genauen Erklärung bedeckt, da sie selbst ratlos waren. Man wusste nur, dass der „Komet“ (1) in der Ebene von Thernok niederging. Die Einsturzstelle wurde nie gefunden.
Im 7. Jahr des Omens tauchte ein gewisser Khayrin mit Schärpe und ohne Sklavennarbe bei seinem alten Clan auf und forderte den Clanführer zum Duell. Da Khayrin nicht gebrandmarkt war (ein Präzedenzfall) konnte ihm das Duell nicht verwehrt werden. Er besiegte den 1. Krieger und die folgenden 7 1. Krieger, doch danach war niemand mehr bereit, diese Funktion auszuüben. Somit musste der Clanführer persönlich zum Duell antreten … Khayrin wurde zum mächtigsten und reichsten Clansman. Er wurde bei der folgenden, jährlich stattfindenden Clanversammlung (bestehend aus männlichen, freien Clansman) zum neuen Clanführer gewählt und wurde Zeit seines langen Lebens nie besiegt oder abgewählt.
Er verlautbarte später, dort gestanden zu haben, wo das Omen niederging und von dem Einen, („einer göttlichen Macht“) (2) berührt worden zu sein, die ihm befahl eine neue religiöse Lehre zu begründen. Er verfasste den Khayrin-Kodex, der von jedem Khayrin (neue Einzelbezeichnung der Gläubigen) verlangte, den wahren Glauben mit Buch(Wissen) und Schwert zu verbreiten (und verbat einen gläubigen Khayrin als Sklaven zu halten).
Er verfasste eine nachträglich Passage, die die Bedeutung der Eroberung durch kulturelle (später auch die wissenschaftliche) Dominanz geringer stufte und schnelleren Erfolge durch den heiligen Kampf (für den wahren Glauben) pries.
Der Clan der Khayrin machte erstaunliche technologische Durchbrüche (aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse unbekannter Herkunft) und eroberte einen Clan nach dem anderen. Die Unterworfenen hatten die Wahl zu konvertieren oder wurden hingerichtet.
Das blutige, kurze Zeitalter der Unterwerfung der Heiden unter Khayrin wird in vielen Schriften gepriesen.
Khayrin selbst stellte sich immer nur als Überbringer der Botschaft dar und wollte nie gottgleich gesehen werden. Mit dem Grund, dass sein Vermächtnis ihn lange überdauern möge. Als die Katastrophe über die Clans (Zugeständnis an die Tradition, Beibehaltung von Wappen und Clannamen) hereinbrach, die Nachricht vom Tod Khayrins dem Vereiner brach Wehklagen über ihrem Planeten aus. Khayrin hatte rechtzeitig die Weisen der Clans instruiert, wie im Falle seines Ablebens vorzugehen sei. Die bisher relativ machtlosen Führer der einzelnen Clans wurden aufgewertet und sollten einen Imperator aus ihrer Mitte wählen.
Er wies die Weisen auch an, sie sollen das Volk lehren, immer wachsam zu sein, um Blasphemie rechtzeitig zu erkennen und fehlgeleitete Individuen auf die Pfade Khayrins zurückzuleiten oder sie hinzurichten.
Viele Jahrhunderte später, man hatte Möglichkeiten in den Weltraum zu fliegen um die Lehren Khayrins zu verbreiten, geschah der Tag der Schande. Ein Fehlgeleiteter entweihte Khayrins Mausoleum. Die innere Wachsamkeit hatte offenbar nachgelassen, erhielt aber einen neuen Schub (3), die Inbrunst für die Lehren Khayrins wurde neu entfacht, der Wille seine Lehren auch in dem Raum hinaus, wenn möglich mit „Wissen“, wenn nötig im heiligen Krieg, zu verbreiten. (4)


(1) Der Komet war ein kleines Alien-Schiff mit Antriebsfehlfunktion, dass aus dem Orbit stürzte. Ein entflohener Sklave namens Khayrin lebte und versteckte sich zu der Zeit in Thernok. Er fand einen überlebenden Alien. Die einsamen Jahre in der Ebene hatten Khayrins aggressives Potential gedämmt, er hatte auch viel Zeit über das Clanwesen nachzudenken, z. B. über die Unmöglichkeit als Sklave in die Gesellschaft eingegliedert zu werden, daher reagierte er nicht mit Gewalt. Vielleicht hatte ihn aber nur die „Magie“ dieses fremden Wesens eingeschüchtert, dass z. B. Geräte besaß, die sprechen konnten. Im Austausch für Herberge und Schutz, machte ihn das Alien mit seinen „magischen“ Geräten und Wissen vertraut. Wie Khayrin später verstand, hatte es die ganze Zeit Hilferufe ins All gesandt, auf die weder Freund noch Feind reagierten. Zwischen den Beiden wuchs eine Freundschaft, sie verband die Isolation. So verbrachten sie 6 gemeinsame Jahre, bis das Fremdwesen starb. Er hatte bemerkt, dass es seinen Lebenswillen verloren hatte, aber er war machtlos dagegen. Monate nach dessen Tod, beschloss er, mit all seinem neuen Wissen und Gerätschaften (die für ihn nicht mehr „magisch“ waren) in die Welt der Clans zurückzukehren. Er entfernte seine Sklavenbrandmarkung und zog Richtung seines „alten“ Clans, entschlossen sein neues Wissen und seine Gerätschaften einzusetzen …
(2) Die ursprünglich Version enthielt, dass „Q’s“ Kind von zu Hause ausgebüchst ist und Streiche in der Galaxis spielte. Einer seiner beliebtesten war, Leuten den Messias einzureden oder irgendwelche Jungfrauen zu schwängern ;-) Wurde rausgenommen, um später, die Tarntechnologie plausibler zu erklären.
(3) Es wurde unter Verschluss gehalten, dass ein außer-khayrinisches Schiff im Mausoleum entdeckt wurde. (Diese hatte Khayrin zu Lebzeiten unter strengster Geheimhaltung angeordnet) Technologisch lieferte es keine neuen Erkenntnisse, außer der Tarnungsfunktion, die aber beschädigt und noch nicht voll verstanden wurde. Es brauchte viele Jahre, bis die Tarntechnologie für die eigenen Schiffe verwendet werden konnte. (Ingame-anmerkung: Entdeckung des Schiffes im Mausoleum ca. bei Techstufe 1-2, wissenschaftliche Verwertung ca. ab Techstufe 5, wenn der erste Bau von Schiffe mit Tarnung möglich ist. Eventuell mit einer Meldung über den „Tag der Schande“)
(4) Innerhalb der Khayrin gibt es eher wenige Gemäßigte, die konform mit der Khayrin-Lehre, sich dem Erlangen von Wissen widmen. Sie berufen sich hauptsächlich auf den Khayrin-Kodex, der ja von Khayrin stammend, nicht angezweifelt werden darf. Die Masse aber, fanatischer im Wesen, freut sich auf den heiligen Kampf um das gottlose Dasein der Heiden zu beenden.
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Re: Khayrin

Beitrag von Lord111 » Montag 24. November 2008, 15:05

Eine tolle Mischung aus dem 6.-8. und dem Mongolensturm im 14. (genauer will ichs gar nicht schreiben, bin ja kein karikaturist) Die Story am Ende noch ein bischen aufpeppen, die Sache mit der Religion noch genauer erklären (vor allem der IST-Zustand, vllt auch an ein, zwei Beispielen wie Ritualen oder so), Präsentationsart überlegen und dann bedeutet das für mich ein "DAFÜR"!

Er besiegte den ersten Krieger...und die nächsten 7 ersten Krieger :mrgreen:
Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

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Re: Khayrin

Beitrag von Xenox » Montag 24. November 2008, 17:52

Ich schließe mich im Großen und Ganzen Lord an.
(Vielleicht werde ich mal versuchen für die Roths eine ähnlich komplexe Geschichte zu schreiben. Die Daten sind ja jetzt gesammelt.)

Eine Frage drängt sich mir aber doch auf: Wenn die Religion der Khayrin keine "Ungläubigen" dultet, könnten die Khayrin mit keinem Volk Frieden schließen, ohne es zu bekehren. Wie erklärt man dann, dass Khayrin trotzdem kein (oder zumindest kein großes) Problem damit haben, einen Friedensvertrag mit anderen Majors abzuschließen?

Dafür müsste man noch eine Erklärung finden.

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Re: Khayrin

Beitrag von MTB » Montag 24. November 2008, 18:28

Xenox hat geschrieben:Eine Frage drängt sich mir aber doch auf: Wenn die Religion der Khayrin keine "Ungläubigen" dultet, könnten die Khayrin mit keinem Volk Frieden schließen, ohne es zu bekehren. Wie erklärt man dann, dass Khayrin trotzdem kein (oder zumindest kein großes) Problem damit haben, einen Friedensvertrag mit anderen Majors abzuschließen?
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Re: Khayrin

Beitrag von Malle » Montag 24. November 2008, 20:51

geht da nicht zu kontrastierend ran. Wie schon gesagt, der Kampf gegen Seuchen (und die nerven Krieger sicher ganz besonders, wenn sie dahinsiechen und nicht im Kampf sterben können) ist auch ein Kampf und zwar einer mit großer Priorität. Auch Waffenproduktion als Schmied zum Beispiel ist ein ehrenvoller Beruf, obwohl er nichts mit "seinen Mann stehen" zu tun hat, wenn man tageintagaus vorm Ofen hockt und Eisen behämmert.

Diplomatie sehe ich weniger als Kampf an, da wird ja nur ein Kompromiss für den Frieden gesucht, während in der Forschung ein Kampfmittel gegen das Virus oder Grundlagen für weitere komplexere Waffen gefunden werden.

Die Notwendigkeit der medizinischen Seuchenbekämpfung ergibt die Weißkittel-Khayrin-Fraktion und aus der entstanden alle anderen Ebenen. Da muss man nicht irgendwelche Religionen in Spiel bringen, man kann, man muss nicht. Ehrlich gesagt find ich gehören Religion eher zu den Omeganern, die da irgendeinem Symbiosekult nachhängen. Der wahre Krieger muss ja auch welche haben, über die er sich bei Blutwein (dafür sollten wir eine Entsprechung finden) und dergleichen in der lockeren Runde mockieren kann.

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Re: Khayrin

Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 24. November 2008, 23:46

Offtopic:
Die Omegas sehe ich eher als gottgleiche Wesen an, jedenfalls denken die Vi dies von sich selbst. Sie waren schon immer eine starke Rasse und haben sich ihre Diener gesucht, welche sie mit Drogencocktails gefügig machen. Dann denken die Diener vielleicht sie wären Götter. Das wäre da die einzige "Religion". Daraus lässt sich auch erklären, warum den Vi im Prinzip alles egal ist und die Diener machen können was sie wollen. Für die Vi ist alles wie ein großes Schauspiel, nur den Heimatplaneten dürfen sie nicht verlieren.

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Re: Khayrin

Beitrag von Stevko » Dienstag 25. November 2008, 00:46

@Lord111: Um ehrlich zu sein, und ich glaube das merkt man, habe ich weniger Zeit in den "Schluss" investiert, da mir die Zeit heute beim Schreiben einfach ausgegangen ist, aber ich noch unbedingt die grobe Richtung bei der Expansion in den Raum erwähnen wollte, eine Skizze quasi. :wink: nach den Kritiken wird weitergearbeitet ...

@Xenox: Das ist ein guter Einwand, aber ich dachte mir schon dass er kommt :mrgreen: da die ohne die Diplomatie nichts geht
Gegenfrage: was passiert mit einem Volk, dass aufgrund seiner Überzeugung im Besitz des einzig wahren Glauben zu sein, allen Völkern, denen es begegnet, den Krieg zu erklären? ich tippe auf ein T. K.O in der 3 Runde!
Ich habe bewusst so formuliert, dass fremde Völker nicht nur durch das "Schwert" von der Größe Khayrins überzeugt werden können, sondern auch durch das "Buch". Es war so eher so gemeint, dass die Khayrin den Heiden durchaus auch die Möglichkeit einräumen, durch Friedensverträge egal welcher Art ihre Lehre kennenzulernen. Aber mit dem finalen Ziel der Konvertierung. Daher auch die Enttäusschung (Rückgang der Moral) der Bevölkerung, dass die Ausbreitung ihres Glaubens durch Verwendung des Buches anstatt des Schwertes nun langsamer vorangeht. Mir wird es beim Schreiben bewusst, wie wichtig deine Frage ist. Ich werde das noch so umändern, dass das klarer rauskommt. Dass Clans nämlich z. B. auch freiwillig konvertiert sind (ob aus echter Überzeugung oder Mitschneiden vom Kuchen der prosperienden Khayrin, sei dahingestellt :) )

Ich glaube auch mit ein paar Kniffen, zB Ingame Wort "Krieger" auf Khayrin zB nicht eine rein kriegerische Bedeutung haben muss, sondern eher eine universellere (das "Buch" mit einbeziehend). So könnte zB den bestehenden Ingame Meldungen ohne Arbeit (außer dem Schreiben einer passenden Story) eine neue Bedeutung eingehacht werden können.


Warum Religion eigentlich? Ich gebe zu, eine Integrierung in die Sci-Fi ist kein leichtes Unterfangen. Es ging im Prinzip darum eine (wirklich!) schlüssige Geschichte zu liefern, warum die Khayrin ein nahezu identes Verhaltensmuster wie die Klingonen (Ehre) an den Tag legen, aber ohne erneut dasselbe Prinzip zu strapazieren, sondern etwas Neues zu schaffen. Und auch eine Erklärung abliefern warum eine x-beliebiege kriegerische Rasse den Sprung zum Major schafft, und sich nicht ständig gegenseitig niedermetzelt.

Man kann sicher eine Möglichkeit finden, im Bedarfsfall die Wichtigkeit der Religion etwas abdämpfen.
Aber wenn die khayrinische Religion abgewertet wird ( bei den Klingonen ist ja die Ehre nicht ein kleiner Teilaspekt ihres Glaubens, sondern die Essenz ihres Handelns) müsste imho ein anderer "Wert" aufgewertet werden. Da ich auch persönlich glaube, das der Begriff und das Konzept der Ehre nicht so ohne weiteres durch ein anderes "Wort" ersetzt werden kann, sind Alternativen zumindest Mangelware. Deswegen die "Flucht" in die Religion, die wie gesagt, ein relativ offenes Feld für "irrationales" Handeln lässt.

Das sind meine Grundgedanken. Ich glaube schon, dass das Kollektiv den richtigen Pfad finden wird :wink:
Ich will aber nur anmerken, das eine (Major!)Race Description, die darauf hinausläuft, dass die Rasse kriegerisch ist, aber gleichzeitig Verständnis für die tapferen Forscher aufbringt, nun ja, etwas mau ist ...

@Edit Nachtrag: Eine grundsätzlich Anmerkung noch, das Ziel ist auch, die Story so hinzubiegen, im Spiel dann selber möglichst wenig umgeschrieben und umbenannt (ich hoffe praktisch nichts) werden muss. Ich habe zB die Khayrin Spezialgebäude dahingehend berücksichtigt, und die Geschichte so gemodelt, dass von Sklaven, Imperatoren und Clanhallen alles einen Anklang findet. Es ist zwar eine Herausforderung an die Kreativität, aber ich glaube das erspart am Ende Tipparbeit, wenn die Story sitzt.
Weiß man eigentlich schon, "wieviel" Information pro Rasse ins Spiel reinkommen wird? Eine pragmatische Lösung wäre, dass nur intern mit einem längeren Geschichtsentwurf einer Rasse gearbeitet wird, eine Art Leitfaden, aber dann Ingame eine gekürzte Version verwendet wird, die zu strittige Passage weglässt.
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Re: Khayrin

Beitrag von Malle » Dienstag 25. November 2008, 04:18

In die in-game Enzyklopädie kommt alles rein, was es an Daten und Informationen zu der Rasse gibt. Im Diplomatiefenster wird natürlich nur eine stark gekürzte Fassung angezeigt.

Um noch mal auf den Widerspruch kriegerisch und forschend zurückzukommen, da kann man sich auch eine "Schoßhundrasse" vorstellen, die die Khayrin vor langer Zeit auf ihrem Planeten unterjocht haben und die leidlich bis gut forschen können. Einen kleinen Haufen davon besitzt jeder Clanchef, der was auf sich hält, weil vergangene Kriege gezeigt haben, dass Clans mit besonders tüchtigen Exemplaren dieser Spezies bessere Waffen hatten und glorreichere Schlachten schlugen. Was die Forschung allerdings erschwert und daher sind die Forschungsgebäude immer noch relativ schwach, ist die Tatsache, dass bei einem Clankrieg bzw. Besiegung eines Clans deren komplette Forschungsmannschaft nicht übernommen sondern über den Jordan geht. Außerdem haben Clanangelegenheiten außerhalb der Forschung immer Priorität, auch bei der Mittel- und Ressourcenvergabe, weswegen es da nicht wirklich schnell vorangeht. Auch Kooperation untereinander schließt sich natürlich systemisch aus, es sei denn Clans schließen sich zu Clanbruderschaften zusammen.

Die Ehre könnte man auch durch den Stolz eines Kriegers ersetzen. Stolz geht in eine ähnliche Richtung, ist aber doch etwas verschieden von der eher ritterlich-humanistischen Ehre. Freundschaften und Bündnisse sind ja wie bei den Klingonen kein Problem, wenn man den Stolz eines Khayrin nicht verletzt und auch Gründe dafür bietet, dass ein Khayrin an der Partnerschaft nichts findet, was mit seinem Stolz unvereinbar wäre. Natürlich hab ich da jetzt wortmäßig getrickst, aber so übersetzen sich viele Begriffe auf natürliche Weise.

Die Khayrin müssen ja auch nicht ähnlich alt wie die Menschheit sein. Vll. gibt es sie schon seit Hundertausenden von Jahren (was eine Meisterleistung darstellen würde, dabei nicht auszusterben) und ihr Fortschritt war entsprechend langsam, bis erste Massenvernichtungswaffen entwickelt wurden und schlagartig die Clans sich hierarchisierten und fortan Kriege nur noch mit Zustimmung des obersten Clans (der in der Geschichte zuerst und alleinig die Massenvernichtungswaffen erfunden hat) und in abgesteckten Bereichen stattfanden. Die Kriegerrasse wurde somit gezähmt (wer sich nicht zähmen ließ, wurde kurzerhand ausgerottet, die Sprache verstand man) und das gegenseitige Metzeln kannte man bald nur noch aus früheren Geschichten über die glorreiche Ära des großen Krieges, der die gesamte Zeitspanne davor umfasste und natürlich maßlos übertrieb, aber es gab halt sehr viele Kriege in den ganzen Jahren davor so dass man rückblickend leicht vieles überblendet hat.

Eine gezähmte Kriegerrasse besitzt natürlich noch immer den instinktiven Trieb dazu, Kriege zu führen, wird dies aber nicht mehr nach innen, zumindest nicht auf inner-planetarer Ebene, also zwischen einzelnen Ländern, ausüben, sondern neue Feinde suchen.

So was in der Art schwebt mir da vor. Ich finde halt nur, es dürfen nicht zu viele Raumschiffe vom Himmel abstürzen bei unseren Majors (-> Roths ;)).

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Re: Khayrin

Beitrag von Lord111 » Dienstag 25. November 2008, 07:17

hi,
@raumschiffe abstürzen:
Vielleicht kann man da auch was deichseln an der Story bez. Void/Arakner etc. Ich dachte da an so eine art alternativgalaxie (nicht alternativ-universum), die sich schon früher bildete. Daher auch modernere Rassen, die in diese Galaxy geflüchtet sind, weil sie von einer Rasse vertrieben wurden, die aus dem dortigen galaktischen Zentrum kamen und alles niedergemetzelt haben, was sie angetroffen haben: die Void. (Das terranischer Beispiel dazu: die beiden Völkerwanderungswellen, die ja auch durch Steppenvölker vertrieben wurden, weil diese militärisch unglaublich effizient waren [Hunnen, Mongolen, etc.])
Wenn man dem Spieler dann vergegenwärtigen kann, was das bedeutet an massiver technologischer/taktischer Überlegenheit, sozusagen gegen Tech 20 Schiffe anzutreten, dann wird das einen gewünschten Effekt haben:
Bildschirm(Runde X): Ein Schiff ist aus dem Trans-Continuum aufgetaucht. Hüllenkonfiguration unbekannt. Schiff hält Orbit um (Systemname)-4 und zeigt keine Aktivitäten.
Spieler: Aha, na, so lange es mich in Ruhe lässt...
Bildschirm(Runde X+5): Nach umfangreichen Nachforschungen hat man in antiken Archiven Aufzeichnungen über ein Rasse uralter Halbgötter (oder sowas ähnliches) gefunden. Sie nennen sich selbst die Void. Im Vergleich zu unserer Technologie ist ihre auf etwa Lvl 20. Sie haben kurs auf unser Heimatsystem genommen...
Spieler: lvl 20....Heimatsystem...fuck...

@stevko
das is übrigens ein ur blöder username, wenn ich sowas als teil meines nachnahmens hätte *hust*, würde ich mich erschießen ;-)
Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

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