Rotharianer

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Lord111
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Re: Rotharianer

Beitrag von Lord111 » Dienstag 25. November 2008, 13:56

hi,

@malle
ja, hochqualitativ (von der Optik her) ist es eh, aber der DivX Codec hat da einiges versandelt. Aber dafür eben nur knapp 5 MB mit 262 Frames...obwohl mir das bei den kleinen Bildern immer noch sehr viel scheint
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Malle
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Re: Rotharianer

Beitrag von Malle » Dienstag 25. November 2008, 15:10

ziemlich versandet. Zunächst mal die Auflösung 200x100 ist viel zu klein. Dann sagt mir die File Info von Virtualdub dass da gar kein Codec am Werk ist (Uncompressed RGB), also divx hat nicht funktioniert. Du musst den Codec auch einstellen und 2-pass processing durchführen, d.h. das Video zweimal kodieren. Nimm am besten Virtualdub und arbeite dich anhand von gegoogelten Tutorien ein.

Xenox
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Re: Rotharianer

Beitrag von Xenox » Dienstag 25. November 2008, 15:55

Hier mal ein "kleiner" *hust* Entwurf der Anfangsgeschichte der Rotharianer.
Die ganze Geschichte ist vom Wissensstand der Rotharianer zur Zeit der Invasion geschrieben, was mir am logischsten erschien.

Die Geschichte der Rotharianer I

Nach terranischer Zeitrechnung ca. 2500 vor Christus, hatte eine insektoide Rasse den Evulotionswettkampf auf ihrem Planeten bereits gewonnen und befand sich in einem Zeitalter, dass mit der Renaissance der Menschen vergleichbar war. Sie hatte gerade, unter dem weitgehenden Verzicht von Technologie, eine funktionierende Gesellschaft aufgebaut und waren dabei mit unglaublichem Eifer, die Welt um sie herum zu erforschen. Die Wesen, die wir heute Rotharianer nennen, waren in einem Zeitalter des Wandels und begriffen langsam, wie das Universum um sie herum aufgebaut ist. In dieser Zeit des Wohlstandes und der Wissenschaft geschah etwas, das die Geschichte der Rotharianer weitgehend verändern sollte.

Am Himmel des Planeten Rotharius erschien gegen Nachmittag des Tages 24/006(12,5) der rotharianischen Zeitrechnung ein unbekanntes Objekt. Die Rotharianer waren begeistert von dem fremden Wesen und versuchten mit allen Mitteln, die ihnen damals zur Verfügung standen, Kontakt aufzunehmen. Doch das riesige Wesen am Firmament reagierte weder auf ihre Lichtzeichen, noch auf ihre Rufe. Es verharrte noch eine Weile weit über den Köpfen der verwirrten Insektoiden, dann begann es gleißend helle Strahlen auszusenden, die die ganze Ebene erleuchteten. Diese „Magie“ erschreckte die Rotharianer, Panik ergriff sie und das Volk versuchte sich in ihre Stöcke zurückzuziehen, während nur ein paar Wächter übrig blieben, um die Nester zu verteidigen.
Als die Sonne bereits hinter dem Horizont versank, geschah das wohl schrecklichste in der Geschichte Rotharius’. Das Monster spuckte blaues Feuer über das Land und hüllte es damit ein. Es verdeckte den Himmel und nahm das Sonnenlicht. Der tödliche Nebel senkte sich auf das Land und nahm jedem Rotharianer die Luft zum Atmen. Jeder, der den Nebel einatmete, fiel zu Boden und wand sich unter Qualen, bis nur noch ein lebloser leerer Chitinpanzer übrig blieb. Einen Tag blieb der Nebel, danach wurde er dünner und dünner bis die ersten Sonnenstrahlen die schreckliche Szene beleuchteten, die einst der blühende Planet Rotharius war.
Alle größeren Tiere, sowie das gesamte Rotharianische Volk sind vom Nebel dahingerafft worden.
(Nur 5.000.000 Insektoiden, das entspricht etwa 5% der damaligen Weltbevölkerung, überlebten aufgrund einer geringfügigen Genmutation.) Am späten Abend des 2. Tages landete das schreckliche Wesen schließlich auf der Oberfläche. Die Überlebenden jedoch hatten sich bereits zusammengefunden. Jeder von ihnen war nun Teil eines großen Schwarms geworden, jeder hatte nur ein Ziel und war bereit dafür alles zu geben: Das Monster, das ihr Volk niedermetzelte wie Tiere, sollte büßen. Sie versteckten sich in den Wäldern, unter der Erde und sogar zwischen den Kadavern ihrer Freunde und Verwandten und warteten ab. Die Rotharainer wollten sich gerade auf das Wesen stürzen, als das Feuer in seinen Augen erlosch und es eine Art Maul öffnete. Kleinere, fremde Lebensformen kamen heraus und verbreiteten sich schnell auf der Wiese, auf der ihr Monster gelandet war. Sie schienen sich nicht bedroht zu fühlen und lrannten sogar ein bisschen herum, was die Rotharianer als Freudentanz interpretierten. Ihr Zorn erwachte neu- mit einem Anflug von verletztem Stolz, als sie die so harmlos scheinenden, lächerlich unbedeutend aussehend Unbekannten sahen, die ihre Kultur zerstört hatten. Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, stürzten sich die Rotharianer zu Tausenden auf die Fremden. Diese versuchten sich in ihr grausames „Haustier“ zurückzuziehen und bewarfen die Angreifer mit Blitzen, doch die Insektoiden griffen von allen Seiten an, trennten sie in perfekter Organisation von einander, und handelten so präzise wie ein einzelnes Wesen, bis die Fremden von wütend surrenden Stacheln und Kiefern zerrissen wurden. (Der kollektive Rauszustand, in dem sich die Rotharainer befanden, ist einer ihrer Urinstinkte. Bei Bedrohung lässt er so die einzelnen Drohen besser mit einander kommunizieren, doch an diesem Tag schloss sch die gesamte Bevölkerung zu einem einzigen Schwarm zusammen. So etwas ist noch nie zuvor und bis jetzt noch nicht wieder geschehen.)
Nach dem alle kleinen Eindringlinge tot waren, wandten sich die Rotharianer nun auch dem riesigem Ungetüm zu und betraten es todesverachtend durch sein offenes Maul. Schon nach kurzer Zeit bemerkten sie, dass es dieses Wesen keinen eigenen Willen zu haben schien und von Innen gesteuert wurde.

Dann plötzlich, als eine Drohne zufällig gegen ein farbiges Feld stieß und sich auf einer nahegeliegenden Wand, unbekannte Ziffern und Muster bildeten, läutete sie damit unbewusst ein neues Zeitalter für Rotharius und seine überlebenden Bewohner ein.

Anmerkungen:

-Das unbekannte Flugwesen, ist das biotechnische Raumschiff der Vergessenen.
-Die magischen Strahlen sind die optische Erscheinung eines Scanners.
-Das als blaues Feuer oder Nebel beschriebene Phänomen ist ein chemischer Kampfstoff, der sich an Sauerstoffmoleküle bindet und diese so verändert, dass sie eine ätzende Wirkung auf Organe haben. Da der Stoff durch das Blut an alle Organe gelangt (offener Blutkreislauf!) blieben von den Betreffenden tatsächlich nur eine leere Chitinhülle zurück.
-Die kleinen Fremden, die aus aus dem Flugungeheuer kamen, sind natürlich die Vergessenen.
-Die Blitze, mit denen sich die Vergessenen wehrten, sind Laser oder ähnliche moderne Waffen.

Ich ging von einer Weltbevölkerung von 100.000.000Insektoiden aus. Wem das zu wenig erscheint, kann das gerne sagen.
Zuletzt geändert von Xenox am Dienstag 25. November 2008, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Rotharianer

Beitrag von Lord111 » Dienstag 25. November 2008, 16:36

Hi, wenn 100 Mio die Population waren, müssten es 5 Mio Insektoide sein, nicht 500 Tausend. Vermutlich tippfehler. Das mit dem Verstecken zwischen den Leichen find ich gut. Ein bischen ausschmücken (z.B. vorbereitung auf kampf [das sich alle zufällig bei der landungszone sammelten) und auf die wortwahl achten (z.B. herum rennen), dann, glaub ich, steht das ganze auf gutem fundament. Good work. :)
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Re: Rotharianer

Beitrag von Malle » Dienstag 25. November 2008, 18:00

ich hab kurz reineditiert xenox (gleichzeitig zu dir anscheinend). 2 Tippfehler bzw. Renaissance und noch ein anderes Wort waren falsch. Wenn du noch mehr reineditiert hast, prüfs am besten nochmal nach.

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Re: Rotharianer

Beitrag von Xenox » Dienstag 25. November 2008, 18:32

Ich stell mich mit französischen Wörtern im Allgemeinen nicht so geschickt an. Diese Sprache hasst mich :wink:

@ Lord: rannten herum... nun ja. Ich hab versucht zu beschreiben, wie die Vergessenen einfach en bisschen witzelten und herumtolten. Nun sind aber solche humanoiden Bewegungsabläufe den Rotharianern fremd und sie sahen darin enfach nur sinnloses Herumgerenne. (Das für sie wie eine Art Freudestanz über die Vernichtung ihres Volkes schien... womit sie ja nicht ganz Unrecht hatten. Nur dass die Vergessenen nicht sie speziell auf der Rechnung hatten :roll: )

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Re: Rotharianer

Beitrag von Lord111 » Mittwoch 26. November 2008, 22:42

Hi,
ja das war mir eh klar, es geht mir nur darum, dass es ein wenig umgangssprachlich wirkt bei einem ansonsten eher offiziösen Text. Da du einen formalen Ansatz gewählt hast - sowie ein Eintrag in einer Enzyklopädie - sollten auch informelle Formen wie eben umgangssprachliche Wendungen nicht vorkommen. Das war alles, inhaltlich hab ich eh verstanden ;-)
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Re: Rotharianer

Beitrag von Xenox » Donnerstag 27. November 2008, 19:46

Wie vielleicht schon manche an der röm 1 hinter der Überschrift erkannt haben, habe ich vor weitere Kapitel der roth. geschichtefolgen zu lassen.

Das ganze soll sich mit mal mehr, mal weniger großen Schritten dem "Jetzt"-Status eines Spielbeginns von BotE nähern.
Nun hab ich mit meiner Zeitrechnung natürlich einiges ins Rollen gebracht und poste mal gleich eine Zeittabelle, damit ihr wisst wie ich mir das vorstelle.

2000-2500 v. Christus: Rotharianer leben als zivilisierte, aber technisch nicht sehr fortgeschrittene Lebewesen auf Rotharius. Ihn gelang es eine Planetenweite Sozialstruktur aufzubauen, wie es die Menschen erst Jahrtausende später vermochten.
Tag 24/006(12,5): Ankunft der Vergessenen auf Rotharius. Auslöschung eines Großteils der rotharianischen Bevölkerung.
Tag 24/006(12,6) : Kampf der Rotharianer gegen die Vergessenen. Die siegreichen Insektoiden übernahmen das Schiff der Eindringlinge und beginnen es zu erforschen.
Etwa 4 Erdenjahre nach dem Angriff der Vergessenen: Hier setzen die erste bekannte Aufzeichnungen einer Forschungsdrohne ein. Die Aufnahmen sind nicht vollständig wiederhergestellt, da die Drohne sie in ihrer Unwissenheit teilweise in temporäre Ordner speicherte. Ein Großteil der weiteren Aufzeichnungen ist nicht mehr auf zufinden oder wegen heftigem Verschleises nicht mehr lesbar.

1000 Jahre vor Christus:
Auf Rotharius hat sich die Bevölkerung der Rotharianer weitgehend erholt. Das Volk hat in den letzten 1000 Jahren, bildlich gesprochen, den Sprung von der Steinzeit in eine vor-industrielle Kultur gemacht. Zu dieser Zeit muss der Planet für Menschen ein irritierendes Bild abgegeben haben, da einige Technologien aus dem Raumschiff bereits vollständig integriert waren, wohin gegen andere noch nicht nutzbar gemacht worden waren. ( So hatten beispielsweise zu dieser Zeit ein großteil der Drohnen bereits moderne Laserwaffen, während anderweitig immer noch die Arbeiter mit dem Pflug ihre Felder bestellten.) Die Rotharianer haben noch keine Aufzeichnungen über den Weltraum gefunden und gehen weiterhin davona aus, dass es sich bei den Vergessenen um eine Art Dämonen ihres Planeten oder aber einer Art "Unterwelt" handelte.

Ungefähr um 100 jahre nach Chrisuts: Alle zu dieser Zeit notwendigen Technologien sind auf Rotharius integriert worden. Den Rotharianern fehlt weiterhin jedes Wissen über ihre Aussenwelt, da die Vergessenen ihre Datenbank verschlüsselt hatten. Einige andere Technologien, wie zum beispiel der Continuum Antrieb sind wegen inkorrekter Nutzung als irrelevant eingestuft worden. Es folgt ein Zeitalter des Friedens und des Wohlstandes auf Rotharius. Der Entdeckerdrang der Rotharianer lässt nach. (Die Computertechnologie ist ebenfalls auf Grund der Verschlüsselung nicht nutzbar.)

Im Jahre 1500 : Eine Rotharianische Drohne mit einem Gendeffekt ( vergleichbar mit dem menschlichen Autismus) gelang durch mehrere Zufälle an den Ausschnitt einer verschlüsselten Datenbank. (ich lass mir da noch ne schöne Geschichte einfallen :wink: ) Das ansonsten nutzlose Wesen begriff auf Grund ihrer Krankheit den Verschlüsselungcode. Ein Betreuer bemerkte das versteckte Talent des "Verrückten" und sorgte dafür, dass es mehr Codeausschnitte bekam.

Tag 40/109(09.1) (Ungefähr 10 Jahre später als obriger Eintrag) :
Den Rotharianern gelang es endlich Zugriff zu den verschlüsselten Speichern zu erlangen. Mit einem Schock nimmt die Regierung wahr, dass sie nicht alleine im Universum sind. Sie hören von anderen Rassen mit ähnlichen Technologien wie die Vergessenen(die rotharianer erfuhren in einigen Aufzeichnungen ihren Namen.) sie besaßen, und ihre rassenweite Paranoia fand neue Nahrung. Der gesamten Bevölkerung wurde klar, dass sich ihre Geschichte wiederholen könne.
Von nun an wurde intensive Forschung betrieben, um in den Weltraum vorzustoßen. Jedoch nicht nur die Paranoia auch der Nationalstolz der Rotharainer wurde geweckt. Da sie es von nun an als eines ihrer höchsten Ziele sahen, ihre Rasse zu erhalten, gründeten sie den "Rotharianischen Bund" (Später Rotharianischer Sternenverbund) um ihre Rasse zu verteidiegen. Als Gründungsdatum gaben die Rotharianer jedoch den Tag 24/006(12,5)an, da sie es als Anfang aller Dinge sahen.


Hier hört die Zeittabelle vorerst auf. Euch wird bestimmt aufgefallen sein, dass die Rotharianer den Menschen um mehr als 500 jahre vorraus sind. Jedoch wird nun mit einer Verzögerung von 500-600 jahren gerechnet bis die Roths ihren Planeten verlassen.
Der Grund ist Folgender: Die Rotharianer haben ihr Wissen nicht natürlich erlangt. Ihnen fehlen einige Grundkentnisse und vor allem Materialien, die die vergessenen für ihre Schiffe benötigten. Außerdem wissen die Roths nur sehr ungenau was sie tun müssen, da in den 3000 jahren die meisten der daten verloren gingen. (In dieser Zeit schaffen es die Rotharianer ihre eigenen Technologien zu entwicheln und immer weniger ist noch den Vergessenen Techs ähnlich.)

Das nächste Kapitel der Geschichte wird 4 jahre nach den Vergessenen spielen. 3 mal dürft ihr raten aus welcher Perspektive :wink:
Ich werde nun häufig versuchen den Blickwinkel zu ändern, um verschiedene Aspekte zu beleuchten. Das macht das Ganze natürlich etwas unhandlich für eine Enzyklopädie, aber ich finde es so spannender.

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Re: Rotharianer

Beitrag von Malle » Donnerstag 27. November 2008, 20:01

so liest sich das sehr gut, das is mir recht auch in ner Enzyklopädie. Nur am Schluss ein Kurzabriß in Enzyklopädie stil könnte dem ganzen vorangestellt oder angehängt werden, damit keine Textscheu eintritt wenn ein Spieler beim Eintrag zu den Rotharianern mit ner Latte Text zugeschmissen wird und dann gleich wieder zumacht. Da müssen wir dann einen Kompromiss machen.

Die Perioden sind sehr ähnlich großen Einschnitten in der Menschheitsgeschichte (Christi Geburt, 1500 n.Chr. Ende des Mittelalters). Evtl. könnte das etwas zu eng korreliert mit der menschlichen Geschichte wirken. Auch in temporäre Ordner speichern hört sich nach Computer an (die sie ja lange Zeit noch nicht haten). Besser wäre da ne komplett andere Herangehensweise. Die ersten Drohnen, die das Schiff zu Forschungszwecken betreten, werden sicherlich nicht ihre Aufzeichnungen in den Müll werfen sondern wie einen Schatz hüten. Man könnte so argumentieren, dass erst nach 4 Jahren sich eine Gruppe an besonders Interessierten und begabten Drohnen zusammengeschlossen hat und als Schwarm konstruktiver als die anderen Forschung betrieb, worauf dann abgestimmt wurde, dass diese Gruppe den exklusiven Zugriff auf das Forschungsschiff bekam.

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Re: Rotharianer

Beitrag von Xenox » Donnerstag 27. November 2008, 20:13

Das sind ja dann die Forschungsdrohnen. Deine Erklärung find ich dazu auch ganz passend.
Verschleis bezieht ja auch nicht die ersten paar hundert Jahre (solange brauchten die roths um überhaupt zu verstehen, was sie da vor sich hatten.), sondern auf die große Periode der Faulheit und des Wohlstandes. :wink: In dieser Zeit waren die rotharianer mt sich und der Welt zu frieden, während im Computer (den sie pausenlos liefen ließen, aus Angst sie könnten ihn nicht wieder an bekommen. ... Kommt mir bekannt vor. Die Vergessenen hatten wohl auch Windows :mrgreen: ) immer wieder winzige Fehler vorkamen, die sich mit der Zeit häuften. Der Computer des Schiffes, das für so lange Zeit ohne Wartung nicht ausgelegt war, löschte sie aus dem System, damit sich der vermeintliche "Virus" nicht ausbreiten konnte.
Das Schiff an sich wurde tatsächlich wie ein Schatz gehütet, möglciherweise bis in die heutige Zeit :? Das kann man ja offen lassen :roll:


Das Schiff der Vergessenen hatte übrigens eine Art Computer. Die Rotharianer begriffen nur nicht wie man selbst einen programmierte, sprich, sie hatten nur den einen.

btw: Das kürzen meines Textes für die Enzyklopädie überlassen ich gnädigerweise einem anderen Interessiertem. :wink:

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Re: Rotharianer

Beitrag von Lord111 » Donnerstag 27. November 2008, 20:31

Hi,
Tolle Sache, sowas in Buchform könnte mich ja direkt reizen :-D
Eine Sache aber kam mir merkwürdig vor: Wenn sie viele Grundkenntnisse nicht haben, wie konnten sie dann Laserwaffen produzieren. Das war mir nicht ganz klar. Ich nehme an, das sind die Waffen aus dem Schiff.

Wie wärs, wenn wir das Spezialforschungsgebäude der Roths umbenennen in "Vergessenen Schiff Antriebsforschungszentralstock" (+100% Energieforschung, wenn ich mir recht erinnere) oder so? Also die Namen mit der Story verbinden? Dazu wäre dann später mal ein racespezifisches Intro (so wie in BotF) ein toller einstieg, dass man auch als Noob, der einfach das Spiel startet, auch ahnt, was es damit auf sich hat.
Für die Intros würde ich mich gerne anbieten als Produzent (aber nicht bezüglich skript, sondern wegen in 3D machen). Da wären dann Infos (= Skript :mrgreen: ) von unserem Wahlrotharianer auch hilfreich.
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Re: Rotharianer

Beitrag von Xenox » Donnerstag 27. November 2008, 21:05

Lord111 hat geschrieben:Hi,
Tolle Sache, sowas in Buchform könnte mich ja direkt reizen :-D
Eine Sache aber kam mir merkwürdig vor: Wenn sie viele Grundkenntnisse nicht haben, wie konnten sie dann Laserwaffen produzieren. Das war mir nicht ganz klar. Ich nehme an, das sind die Waffen aus dem Schiff.

Wie gesagt, das meiste Grundwissen fehlte. Nicht das gesamte Grundwissen :wink:
Außerdem ist es relativ einfach an solche Waffen zu kommen: Sie haben die taktischen Daten aus dem Schiff mit den Handwaffen der Vergessenen verglichen und fanden nach Jahrzente bis Jahrhunderte (!) langer Forschung einen Weg diese nachzubauen.

So stell ich mir das jedenfalls vor.

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Re: Rotharianer

Beitrag von Lord111 » Donnerstag 27. November 2008, 21:11

hi,
aber brauchen die da nicht mikrochips oder so (ich weiß ja nicht, woraus eine Laserkanonen besteht)...Auch die Metallurgie ist grundvoraussetzung, so dass einem der Stahl nicht in der Hand schmilzt.
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Re: Rotharianer

Beitrag von Xenox » Donnerstag 27. November 2008, 21:30

Da mir jetzt auch nichts mehr einfällt:


Die schaffen das schon, die Roths. Da bin ich mir sicher. :mrgreen:

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Re: Rotharianer

Beitrag von Malle » Freitag 28. November 2008, 06:57

Das läuft über den Vergessenen-Polymorpher, eine Art programmierbarer Replikator, der vereinfacht gesagt auf Zellteilung und -formwandlung (gleiches Material wie bei der äußeren Tarnschicht) beruht und dir alles mögliche repliziert, wenn du nur die Kombination an Symbolen (unverschlüsselt, aber ähnlich wie bei Stargate mit den Torsymbolen x^n Möglichkeiten der Kombination) richtig setzen kannst, was erst erlernt werden muss. Zum Glück hatte die ursprüngliche Crew des Schiffes aus Faulheit den Bildschirmschoner-Passwort-Keylock nicht aktiviert, sonst hätten die Rotharianer nie irgendetwas mit dem Schiff anfangen können außer einen sehr wetterfesten Wohnstock daraus bilden ;).

Über den Polymorpher wurden nach und nach in Jahrhunderte dauernden Probeläufen (da sie keine Ahnung vom Alphabet und der Sprache der Vergessenen hatten, dauerte es extrem lange bis erste Gesetzmäßigkeiten aus der knapp 4 Millionen Wörtern umfassenden Sprache, bestehend aus exakt 42 ;) Buchstaben, abgeleitet werden konnten. So wurde der Handlaser, der als letztes vom Bordschützen noch versucht wurde zu aktivieren (er brauchte ja einen, um sich zur Wehr zu setzen und rumliegen tut so was nicht, es wird immer repliziert, weil das genau so schnell geht wie Schublade öffnen) bevor er durchstochen wurde. Allerdings fehlte das letzte und vorletzte Symbol noch in der 9-Kettigen Buchstabensuppe (=Wort). Nur das Wiederauskramen der allerersten Aufzeichnungen des Bildschirminhalts und dann das konsequente Ausprobieren der restlichen 2 Buchstaben führte letztendlich zum heißersehnten ersten Replikationserfolg (haben die Rotharianer nicht auch ihren tollen Organik-Replikator? na, klingelts? :lol:). So hatten plötzlich die Armeeschwärme Handlaser (bald darauf kamen großkalibrige Laser wegen Wortverwandtschaft, sprich weniger Symbole mussten ausgetauscht und probiert werden -> erste Gesetzmäßigkeiten der Sprache) während nur ein paar Großbauern Schwärme an Söldnerdrohnen kaufen konnte, die angrenzende Wälder und vor allem Urwälder mittels "Handarbeit", also dem manuellen Beschießen ganzer Baumstammketten (alles was im Schussfeld des verlängerten Strahls lag) mit den Lasern, sprich ein Lasersägen (die Hitzeentwicklung wurde von anderen Drohnen per Wassereimer ("Hubschrauber") verhindert, ein Abfackeln hätte nämlich verheerende Konsequenzen gehabt, da fast die gesamte Kontinentalfläche extrem stark bewaldet war damals auf Rotharius), gefahrlos und vor allem restlos roden konnte für weitere Bebauung. Fiese Schlingpflanzen verhinderten das konventionelle Roden (Brandroden war wie gesagt nicht drin, auch nicht mit Gegenfeuer, darauf kamen die Rotharianer auch gar nicht erst, hätte aber auch nichts gebracht, weil der Wald in alle Richtungen praktisch geht und kaum aufhört). Die konnte man mit dem Laser an der empfindlichen Wurzel, die noch grad so aus dem Boden ragt, treffen und somit verendete die auch gleich mit.


In der Folgezeit wurde wie schon von Xenox beschrieben, immer mehr aus dem Polymorpher gequetscht, aber so richtig verstanden hat kein Rotharianer, wie's funktioniert. Erst sehr spät führten diverse Drohnen Uni-ähnliche "Lernstöcke" ein (toller Begriff für Tech 0 Uni :lol:) oder auch Lehrstöcke, in denen sich dann nochmal begabte Rotharianer sammeln konnten und so etwas wie Experimente durchführten und Gesetzmäßigkeiten (nicht nur in den "Geisteswissenschaften", also hauptsächlicher der Vergessenen-Sprache, aber auch der eigenen) in den replizierten Gegenständen und deren Wirkung(sprinzip) aufstellten. Irgendwann kamen sie dann auf ein Level, was der Erde zu Spielstart ähnelt.

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