Logbuch der USS(?) Prometheus

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Lord111
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Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Sonntag 16. November 2008, 20:50

Logbuch der ISF Prometheus.
1.Eintrag
Solarzeit 119538 NSZR (neue Solarzeitrechnung)
Captain Nkwano

Heute bei Solarzeit 119537.94 wurde die ISF Prometheus offiziel auf der Interstellarflottenwerft Atlantis offiziell vom Stapel gelassen. Unter den 18 angereisten Ratsmitgliedern, 4 Medienvertretern und rund 200 Werftingenieuren befanden sich auch 46 Angehörige der Interstellarflotte, kurz ISF. Admiral Dardana Prixeau, Oberkoordinatorin der neu gegründeten Interstellarflotte, ihre Stellvertreterin Natasha Venishivsky, Koordinatorin für Kartierung und Erstkontakt sowie der Koordinator für Exploration und Kolonisation, Pjetr Vamosk waren als ranghöchste Mitglieder der Interstellarflotte - außer der Crew defacto die einzigen Mitglieder der Interstellarflotte - persönlich anwesend, um den Stapellauf des allerersten ISF Raumschiffes beizuwohnen. Die restlichen 43 Mitglieder der ISF, inklusive meiner Person, waren aus einem persönlicheren Grund anwesend. Sie betrachteten die Geburt ihres neuen Zuhauses.
Die neue Crew der Prometheus besteht aus 42 Freiwilligen - und mir - , Menschen, die in den letzten Wochen ihren Lieben Addieu sagen mussten, um hier auf diesem Schiff dienen zu können. Dementsprechend war auch das erstmalige Zusammentreffen der Crew in der Shuttlebucht gekennzeichnet von einem Gefühl des Verlustes, dass sich nur schwer in Worte fassen lässt. Die Leute waren verunsichert und blieben lieber für sich. Und es wurde noch schlimmer, als die neue Crew...meine Crew, wie ich wohl ab jetzt sagen muss, die Prometheus auf Reede liegen sah. Ich muss sagen, ich war auch ein wenig...überrascht. Sie sah aus wie ein vor langer Zeit verendeter Wal, dessen Gerippe sich vom Strand abhob. Zwar hatte man uns gesagt, dass das Schiff noch nicht ganz fertig sein würde, wenn wir einziehen würden, aber die Tatsache, dass man an manchen Stellen durch Löcher im Schiffskörper die Sterne auf der anderen Seite sehen konnte und der größte Teil des vorderen Rumpfes - des Bugs, wie mir Zak erklärt hatte - noch fehlte, war doch etwas 'unfertiger' als wir uns das alle wohl gedacht hatten. Ich glaube, 'erschüttert' wäre wohl das beste Wort, mit dem man die Crew beschreiben konnte, als sie sah, in welchem Zustand sich das Schiff befand. Ich befürchtete schon, dass es sich einige Crewmitglieder anders überlegen würden, nach dem sie mit eigenen Augen gesehen und endgültig begriffen hatten, was die Mitgliedschaft in der ISF tatsächlich bedeutete: das Leben in der lebensfeindlichen Leer des Alls, zusammengequetscht in einer - wie Zak mir erläuterte - Sardinenbüchse. Ich glaube, kaum jemand hatte während des Ausfüllens des Fragebogens die Erwartung, tatsächlich einmal in einem Raumschiff als Teil der Besatzung mitzufliegen, schon garnicht das Sonnensystem zu verlassen. Es hatten ohnehin gerade einmal 49 Personen den Fragebogen im Sol.net ausgefüllt. Wären auch nur zehn Personen gegangen, hätten man nicht mehr genug Leute zur Bemannung der Prometheus gehabt. In diesem Moment, in dem das Farscape Projekt auf Messersschneide stand, trat ein junger Mann nah an das Sichtkraftfeld, schielte hinaus aufs Schiff und sagte so laut, dass es jedes der Crewmitglied, die Koordinatoren und ein Medienvertreter hören konnte:"Die haben dem Schiff offensichtlich auch gesagt, dass es nur leichtes Gepäck mitnehmen soll." Auch wenn der Scherz im nachhinein nicht sehr komisch gewesen sein mag, so war die Wirkung auf die Stimmung deutlich spürbar. Die Verunsicherung verflog, als die ganze Crew begann, untereinander lautstark und entspannt über die Vor- und Nachteile einer Hülle, eines Lebenserhaltungssystems und ähnlichem zu witzeln. Das Eis war gebrochen und ich habe das Gefühl, dass mit diesem kleinen Witz der letzte Schritt des Menschen auf seinem langen, steinigen Weg zum Verlassen seines Sonnensystems, seiner Heimat, getan wurde.
Von nun an wird die Menschheit nicht mehr nur auf sich selbst sehen. Ihr Blick wird nach außen schweifen. Sie wird den Weg zu den Sternen suchen. Und in der weiten Dunkelheit des Alls wird sie immer ein Leuchtfeuer finden, das ihr den Weg weist: die ISF Prometheus.



Logbuch der ISF Prometheus.
Nachtrag
Captain Nkwano
Für die Formulierung der letzten vier Sätze habe ich über 2 Stunden gebraucht!
Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

Xenox
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Xenox » Sonntag 16. November 2008, 22:15

Darf ich hier so einfach reinschreiben? Wenn nicht, löscht diesen Beitrag einfach.
Das ist einfach genial Lord! :D
Solche Geschichten brauchen wir für jede Rasse.
Wenn du Lust hättest, könnten wir uns ja mal über PN oder icq absprechen und mal versuchen, für jede Rassen eine so realistische Geschichte zu finden. Gerade da ich programmiertechnisch keine Ahnung habe, würde ich mich freuen, so weiter mithelfen zu können.

Gruß
Xenox

PS: Zwei Stunden für 4 Sätze?! Da wolltest du es aber wirklich perfekt haben :wink:

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Lord111
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Montag 17. November 2008, 00:30

Hi,
Je mehr Feedback, desto besser. Ich hab das hier nur mal gepostet, weil ich mal wissen wollte, ob das sowohl vom Inhalt interessant ist als auch in Ordnung bezüglich der Entfernung zum Sternenpfad-Universum (wollen ja hier kein (c) verletzen). Ich hab mir das auch gedacht, dass ich ein Programmier-Nackapazi bin und deswegen kaum anders helfen kann (allerdings hab ich die Khayrinsounds gemacht :) ). Deswegen hab ich mir gedacht, jetzt wo der neue content draußen ist und es einiges an erklärungsbedarf gibt (Rotharianer Insekten, Omega Cyborgs, Schiffe etc.) kann man da viel machen. Das soll einerseits natürlich den Programmieren Lust machen, weiter zu programmieren ;-) [Kann man eigentlich sowas wie die Irrlicht-Engine "leicht" lernen, oder ist das so eine 2-Jahre C++ Erfahrung-Sache?] Zweitens soll es offensichtlich die Races charachterisieren und drittens soll es auch relevant und informativ sein für das eigentliche Spiel. Ich werde versuchen, das am nächsten Logbuch-Eintrag zu zeigen.

P.S.: Das mit den 2 Stunden war Nkwano, ich hatte es in 15 Minuten :wink:
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Malle
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Malle » Montag 17. November 2008, 09:16

super geschichte ;).

Die Omeganer sind von mir mehr als Goa'uld-ähnliche Wesen konzipiert worden, sprich sie sind Symbionten und natürlich auch etwas "evil". Cyborgs sind wenn überhaupt, dann eher die Cartarer und die ganzen Minorraces mit der Nachsilbe -gor hinten.

Irrlicht hat der cdrwolfe, von dem die Demo stammt, sich letztes Jahr in Eigenregie und kaum spezielle Vorkenntnissen in 3D-Programmierung (bis auf sein Informatikdiplom) angeeignet. Ich denke, wenn du gut Englisch kannst und furchtlos bist ;), kannst du mit ihm ja vll. was zusammen machen. Ein/zwei dicke Schinken zu C++/C# und die Irrlicht-Docs werden aber wohl Pflicht sein, um Programmieren an sich zu lernen.

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Lord111
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Montag 17. November 2008, 14:57

Logbuch der ISF Prometheus
15.Eintrag
Solarzeit 119541 NSZR
Captain Nkwano

Die Arbeiten an der Prometheus gehen langsamer voran, als selbst die Pessimisten in der ISF erwartet hatten. Das Grundproblem ist, das die Konstrukteure der Prometheus sich anscheinend nicht genau darüber im klaren gewesen waren, was genau der Unterschied zwischen interplanetarem Reisen und interstellarem Reisen ist. Die Grunkonstruktion ähnelt in manchen Fällen der eines Wachschiffes des Zoll, andererseits sind manche Konstruktionsideen eindeutig von den Konstruktionsplänen der alten interplanetaren Terraformerschiffe abgekupfert, die Mars, Merkur und die anderen Planeten unseres Sonnensystems für Menschen bewohnbar machten. Das ganze führt dazu, dass es Schwierigkeiten beim Einbau moderner Technik wie dem Continuum Triebwerk in die Hülle gibt. Die Antriebssektion bietet einfach nicht genug Platz um sowohl das Triebwerk an sich als auch die aufwendig abgeschirmten Di-Wasserstoff Treibstofftanks nahe beieinander einzubauen. Daher mussten wir die Treibstoffttanks weiter vorne im Schiff unterbringen, was nun dazu führt, dass der Di-Wasserstoff über lange Leitungen praktisch durchs halbe Schiff gepumpt werden muss. Sollte eine diese Leitungen irgendwann einmal ein Problem aufweisen, müssen wir über 40 Meter Abschirmung abmontieren, um zur Problemstelle zu kommen, was in einem Ernstfall viel zu lange dauern würde. Mit solchen und ähnlichen Problem schlägt sich die Crew seit der Ankunft herum.
Die Crew aber ist guter Dinge und ich wage zu behaupten, dass niemand hier an Bord in zwei kurzen Wochen mehr gelernt hat. Der junge Mann, der unwissentlich das ganze Projekt gerettet hat, Raumfahrer Thomas Idriae hat sich als hervorragender Organisator, Seelsorger und Bindeglied der verschiedenen Sektionschefs erwiesen. Er hat immer einen Scherz und ein gewinnendes Lächeln parat und sorgt dafür, dass sich jeder an Bord als Teil der Besatzung empfindet. Ich denke, ich werde ihm den Posten des Ersten Offiziers des Schiffes anbieten. Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe habe ich beschlossen, ihn die nächsten paar Logbucheinträge verfassen zu lassen.
Wir hatten heute auch schon den ersten Unfall. In der Schildbuchtbetriebskammer stieß sich ein Tolpatsch den Kopf an einem hervorstehenden Plasmaverteiler, torkelte schmerztrunken nach hinten und berührte dabei versehentlich einen Energieknoten, der nicht abgedeckt war, weil gerade daran gearbeitet wurden. Der Tolpatsch wurde in die Krankenstation gebracht und die Reparaturen an den Lichtanlagen der Decks 3-7 sollten morgen abgeschlossen sein.

Wie bereits erwähnt wird ab morgen Mister Idriae die Logbucheinträge verfassen, so lange ich nicht aus der Krankenstation entlassen werde.
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Montag 17. November 2008, 15:53

Logbuch der ISF Prometheus
16.Eintrag
Solarzeit 119543
Erster Offizier Idirae

Ähm...Hallo. Ich bin der neue erste Offizier der Promethes. Ich bin 24 Jahre alt, habe blondes Haar und bin in Irland, Teil der Westeuropäischen Konföderation, geboren und aufgewachsen. Ähm...ok, was ist also heute so passiert? Ich habe den Captain auf der Krankenstation besucht. Seine Verbrennung sind zwar behandelt, aber Doktor El-Kumain meinte, dass seine Nervenbahnen sich erst ein wenig regenerieren sollten, bevor wir ihn aus dem künstlichen Komma wecken. Dem kann ich nur zustimmen, wenn ich mir vorstelle, wie ich mich fühlen würde, wenn ich durch Kontakt mit einem Energieknoten geleuchtet hätte, wie ein Weihnachtsbaum.
Achja, und noch etwas. Heute erhielten wir eine Nachricht von Konteradmiral Venishivsky. Koordinatorin für Kartierung, die ja für die Prometheus und alle zukünftigen Schiffe der Farscape Klasse zuständig ist. Sie sagte, dass sie uns in vier Tagen einen Besuch abstatten wird und auch das wir "jede Menge Platz am vorderen Rumpf" für sie frei halten sollten. Ich frage mich, was sie vorhat. Nicht, dass es an Platz mangelt am vorderen Bug, wir haben ja rein technisch gesehen noch gar keinen.
Ansonsten ist heute nichts geschehen, was nicht auch gestern passiert ist. Die Crew arbeitet an der Implemtierung der neuen Technik und vor etwa vier Stunden ist unsere Sensorphalanx an der Spitze des Kommandoturmes online gegangen. Vor etwa drei Stunden sind ein paar Energiekonverterrelais durchgebrannt, wodurch die Sensorphalanx wieder offline ist.
Mehr dazu morgen. Erster Offizier Ende
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Montag 17. November 2008, 16:35

hi,
heir spricht NICHT die Prometheus. Also, ich hab mir da ein paar Sachen überlegt, die für das Thema NewContent wichtig sein könnten. Erstens, wenn wir solche Geschichten schreiben...ich meine natürlich, wenn wir schon die Schiffslogbücher in das Sol.net einspeisen, muss man sich auch folgende Fragen stellen:
1. Was genau sollen diese Logs tun?
2. Welche Arten von "Logs" sollen es sein?
3. Wie werden sie in das Spiel oder die Doc eingebracht, so dass es auch für einen Noob sowohl von Interesse als auch Zweckmäßig ist, sie sich anzusehen?

ad 1
Ich denke (und kann mich da auch irren) dass es am Besten ist, wenn alle Logs oder ähnliches, mit einem persönlicherem Blickwinkel anfangen. Der Kern jeder guten Geschichte sind schließlich die handelnden Charaktere. Mit jedem Eintrag kann man dann ein wenig mehr auf technische und galaxiepolitische Themen eingehen. Dadurch erhält der Leser zuerst ein Gefühl für die Race, ihre Sozialstruktur, ihre politischen Gegebenheiten und Einblick in ihre Technologie (z.B. Bio-Tech für die Rotharianer/ Fenster, die nur durch Kraftfelder gebildet werden etc.). Dort hört der Spieler zum ersten Mal Begriffe, die dann auch im Spiel vorkommen, und die zumindest bis jetzt nicht so richtig implementiert sind. (Hierzu wäre für alle Autoren sehr hilfreich, dass sie eine Art Zusammenfassung der Wirkungsweise der Waffen, Schilde, Tarnungen etc. zur Verfügung haben, ohne durch ein Dutzend threads surfen zu müssen um bestimmte Infos zu erhalten.)
Für die Organisation der Logs etc. gibt es mindestens zwei sinnvoll Möglichkeiten:
a) Jede Race erhält ein Log eines Scouts. Jede Race im Spiel hat ja einen Scout und ein Kolo(nieschiff). So könnte man von jeder Race den Start beschreiben, so dass der Spieler, der das gelesen hat, direkt vom Log ins Spiel springen kann. Von immensem Vorteil wäre dann im Spiel, dass jede Race mit einem Scout startet, der immer den gleichen Namen trägt. Zum Beispiel bei der Konföderation der Planeten: die ISF Prometheus als Scout.
b) Man teilt die 10 oder mehr Techstufen in 6 oder 7 Zeiteinheiten auf. Jede Zeiteinheit wird vom Standpunkt einer anderen Race beschrieben. Z.B. Tech 0-1 Konfed, Tech 1-3 Khayrin, Tech 4-6 Rothianer, etc. Dadurch würde der Spieler die ganze Technologie ein wenig näher kennen lernen können etc. und vielleicht auch ein paar Events (Ankunft der Arakner/Void, siehe Events threads)

ad 2
Mein Prometheus Log ist ein Schiffslogbuch. Das erschien mir am sinnvollsten für den Start des Spiels. Im Verlaufe des Spiels allerdings verliert meiner Ansicht nach, diese perspektive teilweise an Wert, wenn Flotten wachsen und andere Systeme kolonisiert werden. Man könnte stattdessen so ziemlich alles machen: das Logbuch eines jungen X, der von der Schule direkt zur z.B.: Cartarer Militärhochschule geht und dort Politik/Philosophieunterricht erhält. Auch "Mitschnitte" von Gesprächen wären denkbar, z.B. Mitschnitt von Verhandlungen über das Jahresbudget der Hahnur - inklusive *blasterfeuer ist zu hören*. Eine spannende Sache wäre zum Beispiel das Tagebuch einer Rotharianischen Drohne, die das System, in das sie hineingeboren wurde, nicht akzeptieren will, sich einen Typ II scout schnappt, und damit zu den Konfeds zu fliehen versucht. Das einzige im Heimatsystem befindliche Schiff, das den Scout schnappen kann, ist die noch nicht ganz fertiggestellte Rothuir (oder wie auch immer), das neue Flagschiff der Rotharianischen Flotte (z.B. erster Schwerer Kreuzer, den die Rotharianer gebaut haben) [später kann man sowas vielleicht auch ins Spiel übernehmen???]. Dann immer wieder Sichtwechsel zwischen dem Flüchling und dem rotharianischen Admiral, der die Rothuir befehligt.
Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Man muss sie nur noch nutzen :wink:


ad 3
Tja, das ist für mich die schwierigste Frage. Wie kann man den Spieler davon überzeugen, das er/sie diese Sachen lesen will? Und wie kann man dem Spieler die Möglichkeit geben, mit wenig Zeitaufwand die Geschichten mitzubekommen? Vielleicht wäre eine art Minihörbuch das richtige, dass man sowohl während des Spielens im Hintergrund hören kann, z.b. im Hintergrund Winamp laufen lassen, oder in der U-Bahn oder im Auto per auf CD gebrannte Dateien etc. :idea: erbeten
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Xenox » Montag 17. November 2008, 19:46

zu 1:
Logs oder allgemein Geschichten, sollten dem Spieler das Gefühl einer Rasse näher bringen und ihn unauffällig mit BotE vertraut machen.
Bei deinen Vorschlägen wäre ich für die zweite Möglichkeit. Gerade da im Großen und Ganzen nur Aufklärer/"Große-neue-Welt"-Geschichten langweilig werden.
Ich hab mich selbst mal an einer Aufteilung versucht(siehe Rassgeschichten)und finde, dass man so weitaus mehr der Geschichte beleuchten kann.

2: Es müssen ja nicht immer Logbücher sein. Eine aktuelles Brückengespräch oder ein Mitschnitt der Gespräche auf dem Markt würden es auch tun. Gerade wenn man besonders Spannung aufbauen möchte, ist ein Logbuch oft ein bisschen "weit weg". Beispielsweise klingt: Vor 2 Stunden wurden wir von den XY angegriffen." wesentlich langweiliger, als "Feindliches Schiff geht unter (ja was eigentlich???) Kontinuum-Geschwindigkeit ( hab's einfach mal so genannt.) und erfasst uns mit seinen Waffensystem..."
Natürlich kann man auch ein Logbuch spannend schreiben, muss halt auch zur Situation passen.

3: Mir fallen da spontan nur 3 Möglichkeiten ein:

1. Wir intgrieren sie im rahmen einer Kampange
2. Es kann als Hintergrund-"musik" gewählt werden. Allerdings weiss ich nicht, ob man da die volle Aufmerksamkeit des Lesers bekommt. Außerdem muss man so ein Hörbuch, egal wie einfach es ist, auch erstmal machen.
3. Das die Geschichte so gut wird, dass man es als fertiges Hörbuch anhört und ein gefühl für die Rasse bekommt, ist natürlich das größte Ziel, allerdings glaube ich nicht, dass wir so etwas schnell verwirklichen können.

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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Mittwoch 19. November 2008, 22:42

Logbuch der ISF Prometheus
20.Eintrag
Solarzeit 119544
Erster Offizier Idirea

Heute gegen etwa halb acht [0733, CompEdit] meldete Crewmember Payol, der die C Wache innehatte, bei seinem Rundgang am Schott zum noch nicht vorhandenen Bug konstant leises Poltern ghört zu haben, und benachrichtigte mich. Ich begab mich dorthin aus dem simplen Grund, dass sich auf der anderen Seite des Schotts nur das Vakuum des Alls befinden durfte. Als ich eintraf, war nichts zu hören, aber ich beschloß, mich trotzdem auf die andere Seite des Schotts zu begeben und nachzusehen, welcher Gremlin uns da einen Streich spielte. Da weder Sensoren noch Sichtkraftfelder zur Verfügung standen, blieb nichts anderes übrig, als den Raumanzug anzuziehen. Kurz nachdem ich das Schiff verlassen hatte, entdeckte ich in einem knappen Kilometer vor und unter der Prometheus einen interplanetaren Transporter.
Es stellte sich heraus, das Konteradmiral Venishivsky früher als erwartet eingetroffen war. Etwa um acht [0756, CompEdit] betrat sie die Prometheus und wir begaben uns in den kleinen Konferenzraum auf Deck 2.

Anhang:
Mitschnitt, Konferenz
Solarzeit 119544,3126
Anwesende:
Konteradmiral Venishivsky [KV]
Lieutenant Idirea [LI]
[Aufnahmebeginn:]
LI: Nun, Koordinatorin, was haben sie uns mitgebracht?
KV: Ihren Bug. Die 'Hope of Mars' hat praktisch alle fehlenden Teile der Prometheus an Board. Und ich konnte den Rat dazu bewegen, auch zwei Dutzend Werftingenieure mitzuschicken, um die Arbeit schneller fertig zu stellen. Die Ingenieure schlafen zwar noch, haben aber in etwa einer Stunde A Wache. Das heißt, sie sollten in rund zwei Stunden mit dem Übersetzen auf die Prometheus beginnen.
LI: Seit wann rückt der Rat in Sachen interstellare Angelegenheiten so viele Ressourcen raus?
KV: Verfolgen sie denn die Nachrichten nicht?
LI: Nunja...das gestaltet sich manchmal als etwas schwierig. Unser Sensorensystem, und damit auch alle unsere Receiver sind die meiste Zeit offline. Sie hatten Glück, dass sie sich letztens genau zum richtigen Zeitpunkt gemeldet haben.
KV: Verstehe. Nun gut, lassen sie mich sie aufklären. Nachdem sich auch im Rat schön langsam herumspricht, dass das Farscape projekt theoretisch möglich und praktisch in Reichweite ist, haben sich zahlreiche Stimmen im Rat erhoben, vor allem die Merkur- und Pluto-Repräsentanten, die von einer großen angelegten Kolonisierung der Nachbarsysteme sprechen. Das ist zwar nur zu verständlich, wenn man bedenkt, das gerade Pluto und Merkur schon beginnen, Schwierigkeiten mit der Versorgung mit Luft und Wasser zu bekommen ob der vielen dort lebenden Menschen und normalerweise würden sie bei der ISF mit dieser Forderung offene Türen einrennen. Aber das Problem ist, dass die Merkur- und Pluto-Regierungen etwas zu weit vorgeprescht sind. Im Sol.net kann man sich als Merkurianer oder Plutorianer bereits zur Aufnahme auf ein Kolonieschiff melden.
LI: Dann soll man doch einfach diese Meldungen als Voranmeldungen betrachten. Schließlich sind noch nicht einmal die Pläne für ein Kolonieschiff fertig gestellt.
KV: Das würde man tun, wenn sich nicht bereits über sechs Mrd. Menschen eingetragen hätten.
LI: Was?! Sechs Mrd.? Wer wird denn dann auf Pluto und Merkur bleiben, wenn diese zwei Planeten zusammen sechs Mrd. Bewohner verlieren?
KV: Tja, das ist eine gute Frage. Ich würde auch versuchen, einen neuen Klasse M Planeten wie die Erde zu finden als auf so einem Eismond zu leben oder auf den heißen, unfruchtbaren Ebenen des Merkur zu wandeln. Dazu kommt, das gestern die Entwürfe für das Kolonieschiff fertig gestellt wurden und es im Rat zu einer hitzigen Diskussion kam. Herausgekommen ist dabei, dass ein Kolonieschiff gebaut werden soll. Stapellauf soll in spätestens einer halben Sonnenumkreisung stattfinden, die Taufe und der Start spätestens in einer.
LI: Das ist doch unrealistisch. Die Prometheus auch nur vom Stapel zu lassen, hat mehr als zwei Umkreisungen gedauert.
KV: Ja, aber diese neue Entwicklung beflügelt, wie es scheint, die Menschen. Mehrere Industriewerke auf Merkur, Pluto und Terra bauen gerade die Teile der Superstruktur und Energiegewinnungskonzerne haben mit der Lagerung von Betriebsstoffen für das Kolonieschiff begonnen. Es wird rechtzeitig fertig werden.
LI: Und sie haben von dem eingesetzten Material etwas für uns abgezweigt, stimmts?
KV: Nicht ganz. Seit vorvorgestern hatten wir über 10.000 Anfragen bezüglich des Beitretens zur ISF. Darunter waren auch Dutzende Wissenschafter und Igenieure. Die haben wir sofort verpflichtet und in nur 35 Stunden alles Notwendige für die Kompletierung der Prometheus produziert. Es geht eine richtige Welle der Euphorie durch das ganze System. Die Menschen beginnen zu begreifen, dass wir an der Schwelle eines neuen Zeitalters stehen.
LI: Verstehe, sie reiten auf der Welle des Erfolgs, wie man das in den 2010er Jahren so schön sagte.
KV: Richtig. Da ich für die Farscape Komponente der ISF verantwortlich bin, möchte ich natürlich so schnell wie möglich zumindest ein einsatzfähiges Schiff haben.
KV: Sind sie deswegen persönlich gekommen? Um zu kontrollieren, ob hier alles planmäßig verläuft?
LI: Einerseits das, andererseits muss ihnen doch jemand erklären, wie die Typ 5 Laser Emitter funktionieren. In der "Hope of Mars" liegen zwei dieser Geschütze breit, um die Waffensektion an ihrem Bug endlich einzubauen.
LI: Waffen? Für ein Forschungsschiff? Ich halte das nicht für eine gute Idee.

Logbuch der ISF Prometheus
Erster Offizier Idirea
Nachtrag
Captain Nkwano ist aus dem künstlichen Komma erwacht, und hat mich sofort zu sich auf die Krankenstation bestellt, um Bericht zu erstatten. Dazu später.

Anhang:
Mitschnitt, Konferenz
Solarzeit 119544,3126
Anwesende:
Konteradmiral Venishivsky [KV]
Lieutenant Idirea [LI]
[Fortsetzung:]
LI: Waffen? Für ein Forschungsschiff? Ich halte das nicht für eine gute Idee.
KV: Ach nein? Und was machen sie, wenn ich fragen darf, wenn jemand auf sie schießt?
LI: Den Continuumantrieb anwerfen, hoffen, dass die Schilde so lange halten und mich aus dem Staub machen. Wie hoch ist die Chance, dass unser Schiff einen Kampf mit einem feindlichen Kriegsschiff überlebt? Sollte es da draußen überhaupt eines geben. Genausogut könnte es sein, dass wir da draußen nur verödete Planeten finden.
KV: Kennen sie die Platzov/Von Neumann Funktion, Idirae?
LI: Ähm...hat das was mit dem Navigationscomputer zu tun?
KV: Nicht ganz. Die Platzov/Von Neumann Funktion ist die mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnung, die angewandt wird, um jeder Galaxie einen Wahrscheinlichkeitswert zuzuweißen, nämlich wie wahrscheinlich es ist, dass es Leben dort gibt. Es gibt über 40 Variable, die erfasst werden müssen, von der Zahl der Sterne bis hin zur Masse der jeweiligen Galaxie, alles bestenfalls grobe Schätzungen. Aber selbst bei den pessimistischsten Schätzungen liegt die Wahrscheinlichkeit, alleine in einem 5 Sektoren breiten Kreis anderes intelligentes Leben zu finden, bei rund 64%. Galaxieweit ist sogar mathematisch die Möglichkeit, das es kein Leben gibt, zu vernachlässigen.
LI: Sie glauben also, dass wir fremdes Leben finden werden?
KV: Nein, ich weiß, dass sie welches finden werden. Und ich will dafür sorgen, dass sie dann auch Optionen haben.
LI: Gut, das kann ich verstehen. Aber glauben sie überhaupt, das diese Laser Emitter funktionieren? Das müssen die ersten Waffen sein, die größer als die Betäubungswaffen der Sicherheitkräfte sind, die seit über 100 Jahren produziert worden sind.
KV: Die Zeit der Krisen, das 21.Jahrhundert, hat uns mit vielen guten Konzepten und technischen Ideen für einen zumindest orbitweiten Krieg an die Hand gegeben. Bezeichnend ist zum Beispiel ein sogenanntes StarWars Programm, das eine sogenannte Supermacht damals entwickelte. Schon damals waren also raumgestützte Laserwaffen in Betrieb. In einem alten Bunker aus dieser Zeit in dem Gebiet, dass heute im Zentralasiatische
Bund liegt, haben wir auch Pläne für Fusionsraketen ausfindig gemacht. Wir arbeiten gerade daran, auch diese Waffen für die Farscape Klasse zu adaptieren.
LI: Dann werden wir ja schon ein richtiges kleines Kampfschiff sein, wie?
KV: Ja, mit Betonung auf "klein". Diese Waffen dienen vor allem der Selbstverteidigung gegen kleine Ein-Mann-Schiffe, falls irgendwelche Piraten oder ähnliches auf die Idee kommt, ihr Schiff in Besitz zu nehmen.
LI: Hm, da steckt aber noch etwas anderes dahinter, habe ich das Gefühl. Schließlich sollen und werden wir ja allen Konflikten ausweichen. Warum also einen Scout so schwer bewaffen. Sie könnten genausogut die Schildgeneratoren und Triebwerk ausbauen, was vermutlich dem Schutz des Schiffes besser dienen würde.
KV: Gut erkannt. Na fein....es ist so, dass wir nicht wissen können, was uns da draußen erwartet. Und vor allem können wir nicht sicher sein, dass wir nicht auch einmal Besuch von feindeseeligen Fremden erhalten. Deswegen wird Morgendie Oberbfehlshaberin der ISF im Rat offiziell den Antrag stellen, die ISF zur offiziellen Hand des Rates in interstellaren Fragen zu machen. Daraus würde...beiziehungsweise wird auch folgen, das sie für die Verteidigung gegen andere politische Entitäten verantwortlich seien wird. Daher wird morgen etwa zeitgleich zur Antragsstellung eine Ausschreibung zum Entwurf eines leichten Kriegsschiffes veröffentlicht.
LI: Und warum dann die Farscape Scout Schiffe mit Waffen ausrüsten?
KV: Weil, wie in jedem Krieg, den die Menschheit bis jetzt geführt hat, Informationen der halbe Sieg sein werden. Die Scouts werden also nicht nur auf sich gestellt neue Sektoren erkunden, sondern auch die Augen und Ohren der zukünftigen ISF Flotte sein...
LI: ...und wir sollen das System schon einmal vorab prüfen.
KV: Korrekt. Um dies zu tun, werden außerdem alle Crewmitglieder der Prometheus an einer militärischen Ausbildung teilnehmen. Der Kurs beginnt in ca. vier Wochen. Immer ein Drittel des Personals wird auf Terra ausgebildet werden, während der Rest sich um die Fertigstellung der Prometheus kümmert.
LI: Und darf ich auch fragen, wer den diese Ausbildung durchführen wird? Die letzten militärischen Streitkräfte wurden schon vor über 50 Jahren aufgelöst.
KV: Tja, es hat mich zwar einiges an Mühe gekostet, aber ich habe da jemanden gefunden, einen Bekannten des Captains. Zacharias Weisz, einen der wenigen Überlebenden des 3. Falkland Krieges.
LI: Was? Der ist doch schon über 60 Jahre her. Der Kerl muss über 80 sein!
KV: Der Captain wird ihnen mehr von ihm erzählen. Wo wir gerade dabei sind, wie geht es ihm eigentlich?
[Ende des Anhangs]

So, das war der Kern der Unterhaltung mit Konteradmiral Venishivsky. Während meines Logbucheintrages ist der Captain aus dem Koma erwacht und ich erzählte ihm, was Venishivsky erklärt hatte. Er hörte mit finsterer Miene zu und schien gar nicht begeistert von der Idee, die Prometheus als kampftaugliches Kriegsschiff zu deklarieren. Merkwürdig war, dass, als ich dem Captain über diesen Mister Weisz erwähnt er zu lachen anfing und sagte:
"Was? Weisz? Zacharias Weisz? Idirea, wir sind im [******, CompEdit]!"
Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Stevko » Freitag 28. November 2008, 15:35

Ausgezeichnet, echt! Dadurch ist für mich die Konföderation vom einem gesichtlosen, heidnischen Feind zum einem sympathischen Feind aufgestiegen :mrgreen:
Diese Geschichten wären der Sargnagel für Star Trek-Ähnlichkeit, da BotE dadurch eine Seele eingehaucht wird.
Bei BotF war ja ein großartiges Erzählen der Star Trek Story irgendwie nicht notwendig bzw. der Punkt Story wurde mit relativ kurzen Rassenbeschreibungen abgehandelt. (Vielleicht aufgrund der wahrscheinlichen Annahme, das der Durschnittsmensch in Industrieländern, der Computerspiele spielen kann auch wahrscheinlich mal die Kiste angemacht hat und sich STar Trek zu Gemüte geführt hat)

Ich denke, schon einmaliges Schauen einer Folge einer beliebigen ST Serie kann einem viel Hintergrundwissen vermitteln.
z. B. in einer einzigen Folge mit der Konzentration auf Worf, wo es um das Kithomehrmassaker ging, hat man wieder über den Background gelernt,
- Aufzucht eines klingonischen Kindes bei Menschen
- Konflikt kling. Ehre vs. menschliche Ethik
- ein bisschen über Verhältnis zw. Klingonen zw. Föderation zw. Romulaner
- 1. klingonischer Offizier in der Sternenflotte ...
usw.

Man könnte fast jede x-beliebige Folge auswählen, und jede vermittelt ein paar Basics. Das ist der Punkt in dem sich BotE noch gravierend unterscheidet, der Story. Aber es ist offenbar nicht so, dass niemand bereit ist, eine zu schreiben :wink:

Man kann vielleicht von 2 Spielertypen ausgehen, einerseits der Typus, der das Spiel startet und spielen will (Ist-Zustand, im Moment ja keine Story verfügbar) und der andere, der sich für das BotE Universum interessiert (entweder an der Geschichte der von ihm gespielten Rasse oder an allen Rassen).
Ich glaube die wichtigste Frage ist der Transport des Story. Dass der derjenige der sich nicht dafür interessiert, nicht damit "belästigt" wird, aber der Interessierte leicht daran kommt.
Gehört dafür ein neuer Thread?
Vielleicht bevor Lord "zuviel" macht, müsste man sich über eine Norm einigen, Dateityp (gesprochen, geschrieben, od. beides) und Quantität einigen.
Und das Wichtigste vielleicht, Integrierung in das Spiel. Erwähnt wurde ja die Kampagne. In der Form eines Savesgames wie bei BotF?
Oder bei einer Rasse ein "Play Intro" Button? usw
Fussball ist wie Schach, nur ohne Würfel!

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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Sir Pustekuchen » Freitag 28. November 2008, 20:45

Ich antworter hier mal kurz, obwohl es offtopic geht:

Ich stelle mir die Integration mittels HTML Files vor. Die kann jeder selbst gestalten und modifizieren, sie sehen gut aus und erlauben verlinken. Dort können Tabellen, Grafiken, Videos usw. eingebaut werden. Das sollte doch für eine Datenbank perfekt sein. Es ist dann zwar nicht mehr ganz so konsistent zum Rest von BotE, aber der Übersicht und Bedienbarkeit wegen bin ich für HTML. Oder jemand kennt noch ne bessere Seitenbeschreibungssprache ;-) Per CSS kann man sogar schnell und leicht verschiedene Rassenskins anbieten. Nachteil: Für die Renderengine der Seiten müsste ich auf den IE zurückgreifen. Dies bedeutet, ein installierter IE wird vorausgesetzt. Im Windows kein Problem, unter Linux mittels Wine kann ich dazu nix sagen.

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Malle
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Malle » Samstag 29. November 2008, 10:29


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Sir Pustekuchen
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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Sir Pustekuchen » Samstag 29. November 2008, 12:59

Na dann steht der Nutzung der CHtmlView Klasse aus der MFC ja nichts mehr im Wege ;-)

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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Montag 8. Dezember 2008, 07:10

Logbuch der ISF Prometheus
23.Eintrag
Solarzeit 119545
Lieutenant Idriae

Heute um 1900 legte ein interplanetares Shuttle von der Prometheus ab. Es beförderte 13 Crewmitglieder inklusive Captain nach Terra, genauer gesagt nach Australien, wo das Training dieser und aller zukünftigen Schiffsbesatzungen stattfinden wird. Solange der Captain weg ist, führe ich das Kommando über die Prometheus.
Die Arbeiten am Bug des Schiffes gehen gut voran und die Werftingenieure sind eine große Hilfe bei der Implementierung der neuen Technik. Es gab zwar ein paar Rangeleien zwischen ihnen und der Crew aber es gab keine Verletzten bis auf diesen einen Ingenieur, den unser Chef des Maschinenraums mit einem Kopfstoß ins Land der Träume befördert hat. Der Doc sagt, dass er morgen wieder auf den Beinen sein wird. Anlass der Auseinandersetzung war der Anschluss der Laser Waffen an das Hauptenergiegitter des Schiffes. Aus einem unerfindlichen Grund ging, sobald die Waffen angeschlossen waren, der Continuum Antrieb offline. Daraufhin entstand eine heftige Debatte, was den schief gelaufen sei. Im Verlauf der "Diskussion" bezeichnete scheinbar einer der Ingenieure die Prometheus als "Rostlaube", woraufhin es zu besagtem "Unfall" kam.
An anderen Fronten jedoch haben sich bereits Fortschritte eingestellt. Die Sensorphalanx ist seit über 10 Stunden online und der Hauptrechner überhitzt jetzt nicht mehr. Alles in allem kann man davon ausgehen, dass die Prometheus wohl in rund einer Viertel Sonnenumkreisung voll einsatzbereit sein wird. Ich kann es kaum noch erwarten.

Nachtrag:
Soeben ist unsere Sensorphalanx wieder offline gegangen. Der Grund dafür ist der überhitzte Hauptrechner.
Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

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Re: Logbuch der USS(?) Prometheus

Beitrag von Lord111 » Montag 8. Dezember 2008, 07:39

Logbuch der ISF Prometheus
25.Eintrag
Solarzeit 119545
Lieutenant Idriae

Heute war für zumindest zwei Drittel der Crew ein guter Tag. Die Waffen sind angeschlossen, das Schildgitter ist konstant bei 86% Effizienz und der Graviton-Sublicht Antrieb sogar auf 112%. Die Zielerfassungssensoren und Waffen müssen noch kalibriert werden, wofür wir vom Rat und der obersten ISF Leitung die Erlaubnis bekommen haben, in etwa 2 Wochen zur Oortschen Wolke aufzubrechen und dort ein Paar Asteroiden zu beschießen, oder, wie es Seargent Weisz vermutlich formulieren würde, um sie "wegzupusten".
Dabei komme ich nun auch auf das restliche Drittel der Crew zu sprechen, den Crewmitgliedern, die gerade in Australien ausgebildet werden. Scheinbar gestaltet sich das Training als äußerst hart. Der 84 jährige Seargent Weisz ist ja einer der letzten lebenden Menschen, die aktiv an Kampfhandlungen teilgenommen haben. Und er scheint entschlossen, aus der Crew der Prometheus echte "Killer" machen zu wollen, wie er es angeblich ausdrückte. Ich muss zugeben, dass mir diese Vorstellung nicht ganz zusagt. Ich wollte neue Welten entdecken, aber nicht lernen, intelligenten und empfindungsfähigen Lebewesen das Leben zu nehmen. Dennoch befürchte ich, dass es auf lange Sicht hin unvermeidbar werden könnte, genau dies zu tun. Im Tagebuch meines Ur-ur-ur-ur-ur-urgroßvaters habe ich dazu einmal etwas gelesen. Er war Bediener einer Kanonen an Bord eines Kriegsschiffes der sogenannten "Royal Navy" während des vorletzten Weltkrieges und kämpfte gegen die Japaner im Pazifik. Er schilderte einen Vorfall als japanische Bombenflugzeuge auf sein Schiff zuflogen um es mit Unterwasserwaffen, sogenannten Torpedos, zu beschießen. In seinem Tagebuch schrieb er dazu:

Ich nahm das näheste Flugzeug ins Visier und war schussbereit. Aber ich wollte nicht schießen, wollte keine Menschen töten, wollte kein Leben nehmen. Leben zu nehmen heißt immer, die Welt zu einem schlechteren Ort zu machen. In dem Flugzeug saßen Menschen genau so wie ich. Vielleicht hätten wir, wenn wir unter anderen Umständen zusammen gekommen wären, sogar ein paar Gläser guten irischen Whiskey oder japanischen Sake getrunken und uns all die üblichen erfunden Geschichten über weibliche Eroberungen erzählt. Dann sah ich, wie der Torpedobomber eine leichte Kurskorrektur vornahm und direkt vor unseren Bug zielte, so dass wir direkt in die Bahn des Torpedos hineingefahren wären. Und da wurde mir klar das diese Situation nur eine binäre Entscheidung zuließ. Sie oder wir. Leben oder Tod. Ich drückte auf den Auslöser der Kanone und der Bomber verging in einem weißen Blitz.
Der Mensch ist des Menschen Wolf.


Der Mensch ist des Menschen Wolf...heute nicht mehr, doch wenn es da draußen wirklich so viele andere intelligente Wesen gibt, wie Venishivsky angedeutet hat, wird es wohl unvermeidbar sein, dass sich der Mensch irgendwann gegen einen neuen Wolf zur Wehr setzen wird müssen. Ein binäre Entscheidung.
Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

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