Erweitertes Terraforming

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master130686
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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von master130686 » Mittwoch 2. Juni 2010, 20:27

Eine Kolonie von menschen würde auf einem geterraformten P-Klasse Planeten nicht langsamer wachsen als auf einem M-Planeten.
Theoretisch hast du recht. In diesem Fall würde das Terraforming jedoch den P in einen M verwandeln - was aber alle Planetenbonis (außer die der Ressourcen) unwirksam/sinnlos machen würde.

In unserem Fall (Malle/Puste bitte korrigieren falls ich hier was falsches sage - is schon sehr lange her) bedeutet Terraforming dass der Planet soweit verändert/verbessert wird dass man gefahrlos eine (je nach Klasse kleinere oder größere) Basis/Kolonie errichten kann.

Und das Wachstum wird u.a. auch von der Größe und "Zusammensetzung" (also mehr Männer oder mehr Frauen) der Bevölkerung bestimmt. Und die wiederum wird ebenfalls von der Klasse bzw. den dort vorherrschenden Bedingungen beeinflusst.
Die Rotharianer als Insektenspezies müssten sich doch schliesslich schneller fortpflanzen als Menschen.
Nicht zwangsläufig. Das hängt ganz von deren Paarungs-/Fortpflanzungszyklus ab. Würden sie sich so schnell vermehren wäre der Planet schon vor dem Raumfahrzeitalter total überbevölkert gewesen. Es muss da also irgendwelche Restriktionen, egal ob biologischer oder kultureller (wie z.B. in China) Art.

Im Falle kultureller Einschränkungen ließen sich Systeme i.d.T. u.U. schneller bevölkern als bei den meisten anderen Spezies - bei biologischen jedoch nicht.
Ausserdem würde das für die einzelnen Rassen ganz neue Möglichkeiten geben. [...] Das würde natürlich einen weiteren Balancingfaktor einbauen.
Da stimme ich dir zu. Ich weiß zwar dass das eine enorme Arbeit würde das zu ändern (oder Puste?), aber "realistischer" wäre es wenn jede Rasse ihr eigenes Wachstum pro Planetenklasse hätte.
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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von Malle » Dienstag 8. Juni 2010, 08:53

Beim Terraforming werden Parameter wie Drehmoment des Planeten und Atmosphärenzusammensetzung humanoidentauglich verändert, die planetare Mineralienverteilung bleibt unangetastet. Auf ner Eiswüste, sprich Klasse P, können dann auch großflächig Betonwüsten, sprich Städte, entstehen, mit entsprechend vielen Gewächshäusern und künstlichen Farmen etc., also die Nahrungsversorgung und der Wohnraum sind gesichert, wachsen allerdings etwas langsamer, weil die Infrastruktur wie Wasserleitungen etc. mehr und bessere Haltbarkeit/Abdichtung braucht. Das Wachstum ist dadurch nur in geringem Maße betroffen, Ausgehen und sich treffen kann man quasi immer noch, wenn auch meistens das Wetter nicht so mitspielt wie auf Klasse M ähnlichen Planeten ;).

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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von master130686 » Dienstag 8. Juni 2010, 13:28

Beim Terraforming werden Parameter wie Drehmoment des Planeten und Atmosphärenzusammensetzung humanoidentauglich verändert
Wieviele unserer Majors (oder Minors) sind denn "humanoid"? Also die Roths definitiv nicht, und auch bei den Vi und die Cartarer würde ich nicht wirklich als "humanoid" bezeichnen (was natürlich nich bedeuten muss dass sie nich ähnliche Lebensbedingungen bevorzugen - aber das wäre ein zu großer "evolutions-galaktischer Zufall" - besonders wenn man, auch wenn wir das eigentlich nich mehr machen (wollen), die ST-Vorbilder betrachtet.

Wenn du mit "humanoidentauglich" jedoch einen rassenunabhängigen, für das Spiel jedoch in vereinheitlichter/vereinfachter Variante dargestellten, (über)Lebens(fähigen)raum meinst...

Dennoch... die o.g. Veränderungen am Planeten würden (zumindest mittel- bis langfristig) zu einer Änderung der Klassifizierung des Planeten führen.

Selbst unsere Erde war nicht immer ein Planet der M-Klasse und wird es auch nich immer bleiben. Und auch wenn die Veränderungen i.d.R. in Zeiträumen abliefen/ablaufen die für das Spiel irrelevant sind, so bewirkt das Terraformen ja genau diese Veränderungen, jedoch in beschleunigten Maßen.

Für eine spätere Version (wenn die anderen, weitaus wichtigeren Dinge implementiert sind - außer es findet sich jemand der das vorher mal in Angriff nimmt) wäre deshalb, meiner Meinung nach, eine Modifikation des Terraforming- und Kolosystems hin zu einem rassenspezifischeren günstig.
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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von Malle » Dienstag 8. Juni 2010, 19:20

so zufällig finde ich das gar nicht, wenn man die vielen biochemischen Vorteile und Optima bedenkt, die Erdverhältnisse mit sich bringen. Da auch die Roth anatomisch zumindest ähnlich dem Menschenabbild sind, warum nicht? Sehe keinen Grund für extra-Anpassungen.

Es wäre sogar unwahrscheinlicher, wenn Leben sich allzu unterschiedlich entwickelt hätte, zumindest das der expansiven Hauptrassen, weil wie unwahrscheinlich ist es bei Millionen Jahren Evolution, dass ausgerechnet 6 Rassen gleichzeitig bei Tech 0 anfangen den Weltraum zu erkunden..? Das macht nur Sinn wenn die Bedingungen unter denen die Evolution in dem speziellen eng abgegrenzten Bereich der Galaxie ablief, sehr ähnlich bis fast gleich waren, sprich Planetenklassen (alle Klasse M ähnlicher Art, Elementverteilung, Rotationen etc.).

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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von master130686 » Dienstag 8. Juni 2010, 20:59

Das macht nur Sinn wenn die Bedingungen unter denen die Evolution in dem speziellen eng abgegrenzten Bereich der Galaxie ablief, sehr ähnlich bis fast gleich waren.
Dann müssten aber auch die Entwicklungen an sich sehr ähnlich sein. Ok, das trifft für Terraner, Hanuhr und Khayrin bedingt zu. Und auch die Cartarer könnte man (etwas weiter entfernt als die anderen 3) da noch zuordnen, aber die Roths als Insektenspezies und die Vi als Parasiten/Symbionten (bestenfalls noch deren Wirte) passen überhaupt nicht in dieses Bild.

Dazu kommt noch dass es viele Minors gibt die "Tech0", kurz davor oder sogar um einiges besser sind - bzw. es in manchen Fällen auch früher mal waren, mittlerweile aber nich mehr sind.
Und auch von denen sind nicht alle "humanoid", und passen somit nich in dieses Bild.

Grundsätzlich hab ich ja nix gegen eine "einheitliche" Erklärung, diese hat (für mich) jedoch zu viele Ausnahmen von der Regel.
weil wie unwahrscheinlich ist es bei Millionen Jahren Evolution, dass ausgerechnet 6 Rassen gleichzeitig bei Tech 0 anfangen den Weltraum zu erkunden..?
Dazu dürfte kaum eine eine "wahre" Aussage machen können, da wir (die Menschheit, evtl mit Ausnahme derer die "zufällig" recht haben) keine Ahnung davon haben.

Wir wissen nicht unter welchen Bedingungen genau Leben, geschweige denn (so genanntes) intelligentes Leben entstehen kann (von unseren "terrestrischen" mal abgesehen) und/oder wie lange das dauert. Der Mensch hat es innerhalb weniger Millionen Jahre vom Baumkletterer zum Astronauten geschafft, während andere Spezies seit hunderten von millionen von Jahren fast unverändert blieben (ähnlich wie die Säugetiere vor dem Ende der Dinosaurier).

Niemand weiß wo die Dinosaurier heute wären, wären sie nich (fast komplett) ausgestorben, oder wo der Mensch wäre, wäre er nich vor ~70.000 Jahren (glaub ich) ebenfalls fast ausgestorben, oder hätte es keinen technologischen Rückschritt von mehreren hundert Jahren nach dem Fall von Rom gegeben. Vom Einfluss der moralischen und ideoligisch-religiösen Sichtweise garnich zu reden. Unter anderen Bedingungen wären wir vielleicht schon vor 500 Jahren auf dem Mond gelandet.

Und wer weiß schon wie das Leben auf anderen Planeten aussieht und wie weit es entwickelt ist.

Aber natürlich müssen wir im Rahmen des Spiels ein paar Grenzen ziehen, damit keine Voth auf Neandertaler treffen.
dass ausgerechnet 6 Rassen gleichzeitig bei Tech 0 anfangen den Weltraum zu erkunden..?
Dazu hab ich gerade noch eine Idee (die Puste aber aus mehreren Gründen garnich mögen wird, da sie zum einen eine riesige Umwälzung des Spiels und die damit verbundene, vor allem Programmier-, Arbeit zur Folge hätte).

Man könnte das ja ganz "realistisch" machen (ich nehm mal Star Trek als Vorbild).
Man wählt eine der Rassen (Majors) und startet bei Tech0. Die anderen Rassen/Majors werden "zufällig" generiert. Dabei kann es sein dass nur ein weiterer Major, oder aber alle 4 zu Spielbeginn "dabei" sind. Jeder Major kann (innerhalb bestimmter Parameter) eine andere Starttech haben. Die Majors die zu Beginn nich "dabei" sind, können aber im Verlauf des Spiels auftauchen (also ähnlich der sowieso geplanten Mediors).
In ST sind die Menschen (und auch die Romulaner) ja auch erst sehr spät dazu gekommen, während Klingonen, Vulkanier, Andorianer und Ferengi schon seit Jahrhunderten durch die Galaxie flogen und teilweise schon "hoch entwickelte Zivilisationen" hatten, als der Mensch gerade mal seine ersten Städte baute.
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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von Malle » Mittwoch 9. Juni 2010, 07:30

sowas in der Art wird wohl wie im alten botf über das Einstellen der Starttech möglich sein, wo man mit "Imperium", also t5, schon am Anfang einige Kolonien und Schiffe hatte, wobei wir hier die Anzahl Kolonien/Schiffe und die Techstufe separiert einstellbar machen sollten, um nicht die tech ständig an die Zahl der Kolonien gekoppelt zu halten. Mit der Möglichkeit müsste man die Geschichte gut simulieren können, wobei dann der tech0 Mensch aus deinem Beispiel nicht erst später dazukommt (was in einem "normalen" expansiven Spiel eh nicht möglich wäre, weil die innerhalb von 80 Runden spätestens als unterentwickelter Minor entdeckt und vermutlich vermitgliedet werden würden oder erobert/ausgebombt), so dass das Spiel mit dem "letzten dazugekommenen Major" startet, und die anderen schon weiter sind.

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Re: Erweitertes Terraforming

Beitrag von Tekai » Donnerstag 10. Juni 2010, 13:35

Vielleicht könnte man den einzelnen Rassen eine Heimatplanetenklasse zuordnen und jedem Planeten eine Klasse und einen Zustand, also wie die Verhältnisse für etwaige Kolonisten sind. Unmodifizierte Planeten haben also den Zustand=Klasse, während alle von einer Rasse geterraformten Planeten den Zustand der Heimatplanetenklasse erhalten. Persönlich finde ich es rein inhaltlich sehr gut, dass es grosse Unterschiede zwischen den Rassen in BotE gibt, im Gegensatz zu ST. Und sogar in ST kommen nicht alle Rassen von Klasse M Planeten. Ein von einem P-Klasse Planeten stammenden Volk geterraformter Planet ist für Menschen nicht gerade optimal. Und selbstverständlich ist es unlogisch, das bei Terraformen wirklich der gesamte Planet verändert wird. Aber in den Lebensräumen werden die Planeten für die bewohnende Rasse optimal gemacht. Man könnte natürlich sehr viel mikromanagement einbauen, wenn man auch der Crew/Kolonisten eine Rasse geben würde, aber das würde wohl zu weit gehen. Und damit nicht zuviel Mikromanagement entsteht, behält man die farbigen Buchstaben bei, nur dass es nicht: geterraformt/ungeterraformt/bewohnt ist, sondern: geeigneter Zustand/Ungeeigneter ZUstand/bewohnt. Bewohnte Planeten in fremden Systemen wären immernoch ganz normal übernehmbar, da sie ja nicht kolonisiert werden würde.

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