Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

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Tekai
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Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von Tekai » Sonntag 13. Juni 2010, 15:01

Bei Botf hat mich immer gestört, dass Schiffe und Gebäude nicht gleichzeitig gebaut werden konnten. Ich verstehe, dass die Industrieanlagen für alle 3 Baugebiete Notwendig sind, aber eine gewöhnliche Cartarer Stosstrupeinheit kostet 250 Industrie. In einem System, in dem ich 6000 Produktion habe, finde ich es Verschwendung, eine Truppeneinheit zu bauen. Wenn man 3 verschiedene Baulisten hätte und die Gesamtproduktion prozentual auf die 3 Verteilen könnte, würde diese "Verschwendung" nicht mehr notwendig sein. Und wenn man schon dabei ist: Ich finde, die produzierten Dinge sollten von der Industrie abhängen. Wenn ich also 1000 Produktion habe, 250 für jede Truppeneinheit brauche, und genug Titan habe, um 4 zu bauen, dann sollten ich in der Runde 4 bauen. Wenn man dabei Einschränkungen haben will, kann man ja ein Maximum einbauen, also höchstens 4 Gebäude pro Runde, höchstens 3 Schiffe pro Runde, höchstens 5 Truppen pro Runde.

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Malle
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Re: Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von Malle » Sonntag 13. Juni 2010, 18:44

Die Diskussion hatten wir schon oft im Diskussionenteil geführt, Grundidee hinter der Beschränkung ist das einfachere Berechnen für Folgekosten in der Bauschlange. Schnell hat man 4-5 Truppen gebaut ohne zu merken dass dadurch das wertvolle Titan für den Großbau eines Spezialgebäudes die Runde drauf fehlt und man im Endeffekt dauernd überlegen und aufpassen muss, dass man solche Frusterlebnisse, die schnell mal passieren, vermeidet. Ob das so sinnvoll ist...

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Re: Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von master130686 » Sonntag 13. Juni 2010, 19:37

Dass nich mehreres gleichzeitig in einer Bauschlange gebaut wird, steht ja mittlerweile fest.

Die andere Idee, also mehrere Bauschlangen (je eine für Gebäude/Schiffe/Truppen) zu nehmen finde ich sehr gut - in Supremacy is es z.B. auch so.

Lösen könnte man es z.B. dadurch dass jede Bauschlange grundsätzlich den gleichen Industrieanteil bekommt. Kann ein Objekt einer Bauschlange innerhalb einer Runde fertiggestellt werden (oder ist mind. eine leer), werden die restlichen IPs gleichmäßig auf die andere(n) verteilt.

Aber pro Bauschlange kann weiterhin nur ein Objekt gebaut werden.
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Re: Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von Malle » Montag 14. Juni 2010, 06:54

das vermeidet immer noch nicht die sich potenzierende Unübersichtlichkeit der Ressourcenabzüge pro Runde mit mehreren Bauschlangen, hochgerechnet auf die 3. "Baureihe" z.B.. (selbst bei 1 Objekt pro Bauschlange, d.h. 3 Objekten pro Runde max)

Außerdem soll es in BotE gerade nicht so sein, dass Industriepunkte quasi ein Gutschein für alles mögliche innerhalb eines festen Zeitrahmens sein sollen. Die Spezialisierung, die man z.B. durch Bau hochgerüsteter Forschungsgebäude erzielt hat, soll ein System auch kennzeichnen. IPs bekommen sonst zuviel spielentscheidendes Gewicht, wenn ich z.B. den Verlust eines solchen Forschungssystems an den Gegner relativ leicht und schnell durch ein max 5-Runden dauerndes Schnellbauprogramm in irgendeinem anderen IP-starken System kompensieren kann.

Tekai
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Re: Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von Tekai » Montag 14. Juni 2010, 14:15

Man könnte ja die Spezialisierung auch direkter machen, also direkt eine Systemklasse einbauen, die dann Einfluss auf Industrie, Forschung, Geheimdienst und Rohstoffe hätte, sowie die Kosten dieser Gebäude. Ein System, das als Industriesystem gekennzeichnet ist, hat den Vorteil, dass Industriegebäude billiger und Effektiver sind als in anderen Systemen, während Forschungs-, Geheimdienst- und Ressourcensysteme auf ihren jeweiligen Gebieten Vorteile haben und auf den anderen Nachteile. Man könnte es so machen, dass es quasi einen Bildschirm gibt, wo die Möglichkeiten angezeigt werden und man dann bei den Spezielgebieten des Systems wählt. Wenn man Kombinationen wählt, z.B. Industrie-Titan, dann sind die Vorteile auf beiden Gebieten kleiner als bei komplett spezialisierten Systemen, aber grösser als bei Systemen mit noch mehr Haken. Will man die Systemklasse ändern, muss man zahlen, damit man da keine grossen Vorteile bei rauskriegt. So könnte man jedenfalls nicht ein starkes Industriesystem blitzschnell ohne Nachteil in ein Forschungssystem umbauen.

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Re: Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von Orco » Montag 14. Juni 2010, 14:51

Ich Finde so machen auch die kleineren systeme noch sinn wenn es "billige" sachen gibt die man dort zeit nah produzieren kann. Eine rekrutierungs welt muss ja nicht eins von den größten systemen sein. Macht schon story mäßig sin das auf den kleineren systemen mit härteren bedingungen die soldaten besser trainiert werden können. So muss man auch bissl planen was wo bauen mehr sinn macht. Ich hab immer so 2-3 Kasernen planeten.

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Re: Getrennte Produktion und Produktionsverteilung

Beitrag von Malle » Dienstag 15. Juni 2010, 07:29

stimme da Orco zu. Noch mehr Spezialisierungen wählen und dann ggfs. wieder umändern bedeutet wieder ein Mehr an Micromanagement, zumal die Spezialisierung ja gerade durch die Techupgrades der Gebäude schon realisiert ist. Da müsste eine Spezialisierung auf Systemklasse-Art ja einen enormen Unterschied machen, dass sich das von den Nachteilen her rechnet, wenn man dafür mehr als einen Gebäudebau pro Runde erlaubt.

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